Gebäude D des Fraunhofer IESE

– Raum für Innovation, Zusammenarbeit und Zukunft

Wir bauen für die Forschung von morgen

Mit dem Neubau des Gebäudes D erweitert das Fraunhofer IESE seinen Standort um moderne Arbeits-, Forschungs- und Begegnungsflächen. Das neue Gebäude schafft die Voraussetzungen für flexible Arbeitsformen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und innovative Forschungsprojekte.

Die Fertigstellung ist für das Ende des dritten Quartals 2027 geplant.

Ein Gebäude für vielfältige Nutzungen

Gebäude D wurde als flexibel nutzbares Forschungs- und Arbeitsgebäude konzipiert. Offen gestaltete Stockwerke bieten modernen Laborbereichen Platz. Dazu werden unterschiedliche Nutzungszonen räumlich flexibel gestaltbar als sogenannte Flex-Working Zonen ausgeführt. Hier können Büroarbeitsplätze, Flächen für Austausch in Arbeitsgruppen zum Co-Working in interdisziplinären Teams und kreative Zusammenarbeit sowie Flächen für Veranstaltungen dynamisch von den Nutzern gemäß aktueller Arbeitsanforderung jederzeit umgestaltet werden.

Mit diesem vielseitigen Raumangebot entsteht eine Arbeitsumgebung, die den Anforderungen moderner Forschung und Zusammenarbeit gerecht wird.

Nachhaltigkeit als fester Bestandteil des Baukonzepts

Mit Gebäude D setzt das Fraunhofer IESE konsequent auf ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Gebäudekonzept. Im Mittelpunkt steht dabei ein innovatives Energieversorgungssystem, das als Pilotprojekt innerhalb der Fraunhofer-Gesellschaft realisiert wird.

Das Herzstück des Konzepts bildet ein Geothermie-Sondenfeld in Kombination mit elektrischen Wärmepumpen. Die im Erdreich gespeicherte Energie wird sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen des Gebäudes genutzt. Über in die Decken integrierte Heiz- und Kühlelemente wird ganzjährig ein angenehmes Raumklima geschaffen. Im regulären Betrieb werden dabei keine fossilen Brennstoffe für die Wärme- und Kälteversorgung benötigt. Zur Abdeckung von Spitzenlasten steht ergänzend ein Fernwärmeanschluss zur Verfügung.

Mit diesem Ansatz strebt Gebäude D eine weitgehend autarke Wärme- und Kälteversorgung an und leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen sowie zum ressourcenschonenden Gebäudebetrieb.

Ergänzt wird das Energiekonzept durch weitere Maßnahmen zur Steigerung der Nachhaltigkeit:

  • Bauweise im Niedrigenergiestandard EG40
  • Zusätzliche Reduzierung des Energiebedarfs über die geltenden Mindestanforderungen hinaus
  • Verwendung von Materialien mit Recyclinganteil
  • Maßnahmen zur Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels
  • Photovoltaikanlagen auf dem Dach
  • In die Fassade integrierte Photovoltaikelemente auf ausgewählten Gebäudeseiten

So verbindet Gebäude D moderne Forschungsinfrastruktur mit einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz und schafft die Voraussetzungen für einen klimafreundlichen und zukunftsfähigen Forschungsstandort.

Finanzierung des Neubaus

Der Neubau von Gebäude D wird gemeinsam durch Bund, Land Rheinland-Pfalz und Eigenmittel der Fraunhofer-Gesellschaft finanziert.

  • Finanzierung durch den Bund
  • Förderung durch das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)
  • Eigenmittel der Fraunhofer-Gesellschaft

Weitere Infos finden sich unter: EFRE-Vorhaben Rheinland-Pfalz und http://www.efre.rlp.de/