Kongress und Messe  /  26.11.2019  -  28.11.2019

sps - smart production solutions 2019

Mit Digitalen Zwillingen vernetzte Produktion einfach machen!

Wandelbare Fertigungsprozesse ermöglichen schnelle Reaktionen auf sich verändernde Märkte und sichern so nachhaltig die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Digitale Zwillinge spielen dabei eine wichtige Rolle: Sie vernetzen und digitalisieren Fertigungsprozesse und ermöglicht damit eine schnelle und flexible Anbindung von Produktionsmitteln.

Diese Digitalen Zwillinge lassen sich mit der frei verfügbaren Open-Source-Middleware BaSys erstellen. Die Middleware implementiert die Verwaltungsschalen und damit den Digitalen Zwilling wie von der Plattform Industrie 4.0 standardisiert. Dadurch ermöglicht sie eine hersteller- und schichtenübergreifende Vernetzung von Fertigungsanlagen vom Shop-Floor bis in den Office-Floor.

Durch die Nutzung der mit BaSys erstellten Digitalen Zwillinge wird der genaue Überblick über die laufende Produktion jederzeit gewährleistet. Qualitätsdaten werden aus unterschiedlichen Quellen gesammelt, verarbeitet und Auftraggebern zur weiteren Analyse bereitgestellt. Die optionale dienstbasierte Fertigung realisiert eine wandelbare Produktion.

Nur BaSys ist in der Lage, die dienstbasierte Fertigungssteuerung als Open-Source-Lösung so zu unterstützen, dass eine wandelbare Produktion im Sinne der Industrie 4.0 mit Losgröße 1 realisiert werden kann.

Wir als Fraunhofer IESE bringen moderne Softwarearchitektur in die Fertigung und zeigen die einfache Integration mit vorhandenen Automatisierungs- und Steuerungssystemen.

Einfach machen!  Mit dem Aufbau einer Produktionsstraße zeigen wir, wie mit Digitalen Zwillingen Fertigungsprozesse vernetzt und digitalisiert werden. Anhand einer automatisierten Prozessdokumentation und einer automatischen Qualitätskontrolle zeigen wir die Vorteile von Digitalen Zwillingen in Smart Production Solutions. Der Demonstrator veranschaulicht die Fähigkeiten von Digitalen Zwillingen unserer weiterentwickelten BaSys Open-Source-Middleware und demonstriert deren Integration in Fertigungsprozesse.  

 

Die Fraunhofer-Gesellschaft feiert in diesem Jahr 70 JAHRE FRAUNHOFER und wir stellen uns auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand die Frage: What´s next? Lassen Sie sich überraschen und besuchen Sie uns vom 26. bis 28.11.2019 auf der SPS in Halle 5, Stand 417.

Gerne nehmen wir uns Zeit für Sie, bitte vereinbaren Sie einen Termin mit:
Herrn Ralf Pfreundschuh ralf.pfreundschuh@iese.fraunhofer.de

 

Vortrag Dr. Daniel Schneider, Abteilungsleiter Safety Engineering
27. November 2019, 10 - 12 Uhr, Halle 6, Stand 360 - Vogel Communications Group

Wie gelingt Künstliche Intelligenz auch in sicherheitskritischen Umgebungen?

Künstliche Intelligenz gilt als die Zukunftstechnologie – Anwendungen wie Sprachassistenzsysteme nutzen wir bereits heute wie selbstverständlich im Alltag. So hat laut einer Bitkom-Umfrage jeder achte Bundesbürger ab 18 Jahren einen intelligenten Lautsprecher mit digitalem Sprachassistenten wie Amazon Echo, Google Home oder HomePod in Gebrauch. Das entspricht 8,7 Millionen Menschen in Deutschland.

Aber nicht nur im privaten Gebrauch ist die Künstliche Intelligenz auf dem Vormarsch, sondern auch die Industrie setzt zunehmend KI-Anwendungen ein, beispielsweise für die vorrausschauende Wartung. So bringt die Technologie der Künstlichen Intelligenz zahlreiche gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen mit sich. Neben den Befürwortern gibt es aber auch kritische Stimmen: Was ist mit den Risiken, wenn beispielsweise ein Roboter in der Fertigung versagt und mit einer falschen Bewegung das Leben eines neben ihm stehenden Arbeiters gefährdet?

Wie Künstliche Intelligenz auch in sicherheitskritischen Umgebungen gelingen kann, erklärt Dr. Daniel Schneider in einem kleinen Vortrag auf der SPS 2019.