Der Begriff steht für die softwarezentrierte Steuerung und Optimierung von Fertigungsprozessen, bei der die Software – nicht mehr die Anlagen/Hardware – im Mittelpunkt steht.
Im SDM-Ansatz wird klassische maschinen- und Produktionsprozess-spezifische SPS-Steuerung weiterverwendet, aber über Dienstschnittstellen angesprochen. Dadurch wird in den SPS tiefverwurzeltes und teuer zu änderndes Prozesswissen auf eine höhere Abstraktionsebene geholt. Die Maschinen werden über Software definiert, gesteuert und angepasst – ähnlich wie bei einem Smartphone, dessen Funktionalität durch Apps bestimmt wird. Das Resultat: Änderungen am Prozess werden schneller und effizienter umsetzbar.