Lernen Sie die Nutzung der Architekturmodelle der Bundeswehr (ADMBw) und des NATO Architektur Frameworks (NAF) zu verstehen.
Die Beherrschung der Softwarearchitektur ist entscheidend, um die Komplexität von Softwaresystemen zu managen und die gewünschten Geschäftsziele sowie Qualitätseigenschaften zu erreichen, unabhängig von der Art der Systeme wie IoT oder Cloud-Dienste.
Die Modellierung von Architekturen ist jedoch oft zeitaufwändig und erfordert viele manuelle Schritte. Um diesen Prozess zu optimieren, gibt es Add-ins für Enterprise Architect, die die Modellverwaltung und -wartung automatisieren und Architekten unterstützen.
Ein Verständnis des Architekturdatenmodells der Bundeswehr (ADMBw) und der Nutzung von Architekturmodellen in der Bundeswehr ist ebenfalls wichtig, ebenso wie die Kenntnisse über das NATO Architecture Framework (NAF).
Dieser Kurs soll den Teilnehmern helfen, das Architekturdatenmodell der Bundeswehr (ADMBw) zu verstehen sowie einen Überblick über die Nutzung von Architekturmodellen in der Bundeswehr (Bw) zu erhalten und die relevanten Grundlagen des NATO Architecture Frameworks (NAF) zu verstehen.
Ziel ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, die für die Operationelle Architektur sowie die System- und Servicearchitektur geforderten Viewpoints gemäß der aktuellen Vorgaben zu modellieren. Dazu werden anhand eines durchgängigen Beispiels die verschiedenen Viewpoints und Inhalte der Operationellen Architektur, der System- und Servicearchitektur durch praktische Übungen vermittelt.
Die Teilnehmern werden geschult, das Architekturdatenmodell der Bundeswehr (ADMBw) zu verstehen sowie einen Überblick über die Nutzung von Architekturmodellen in der Bundeswehr (Bw) zu erhalten und die relevanten Grundlagen des NATO Architecture Frameworks (NAF) zu verstehen.
Das Seminar ist eine 3-tägige Präsenzschulung und vermittelt Ihnen folgende Inhalte:
Das Seminar wurde von den Expertinnen und Spezialisten des Fraunhofer IESE konzipiert und bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt. Die Seminar-Teilnehmenden werden persönlich von dem Fraunhofer IESE-Team betreut und erhalten unmittelbaren Zugriff auf die Expertise aus der Forschung und Praxis.
Dr. Martin Becker leitet die Abteilung Embedded Systems Engineering (ESY) am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern. Zu seinen Kernkompetenzen zählt die strategische Wiederverwendung mit Software- und System-Produktlinien, das Variabilitätsmanagement und die Strukturierung von modularen Wiederverwendungsbaukästen. Er hält seit 10 Jahren die Vorlesung Product Line Engineering an der TU Kaiserslautern.
Andreas Pollom schloss 2019 sein Maschinenbaustudium mit der Diplomarbeit »Methode zur modellbasierten Entwicklung von multidisziplinären Systemen in kleinen Unternehmen« ab. Seit 2019 ist er Mitarbeiter in der Abteilung Embedded Systems Engineering am Fraunhofer IESE, wo er an der Modellierung operationeller Architekturen und der Entwicklung von Modellierungsmethoden arbeitet. Daneben forscht er im Kontext des Variantenmanagements auf Modellebene.
Philippe Barbie wurde 1989 geboren und studierte Angewandte Informatik mit dem Schwerpunkt Embedded Systems an der Technischen Universität Kaiserslautern. Anfang 2022 schloss er erfolgreich sein Master-Studium (M.Sc.) ab. Seit 2017 arbeitet er am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern. Dadurch hatte er die Möglichkeit, in verschiedenen Softwareentwicklungs- und Systemprojekten sowohl als Softwareentwickler als auch als Systemarchitekt zu arbeiten. Er hat umfangreiche Kenntnisse in der Modellierung mit verschiedenen Meta-Modellen und Frameworks erworben. Seine Kompetenz liegt darin, seine Fähigkeiten im Programmieren erfolgreich mit dem Aufgabenbereich der Modellierung zu verknüpfen. Sein Fokus liegt auf Systemmodellierung und -architektur sowie Softwareentwicklung und -design.