CVC Technology Site Visit am Fraunhofer IESE bringt Industrie und Forschung zusammen

Einblicke in die Zukunft der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie

Wie digitale Technologien die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie verändern und welche Chancen sich daraus für Unternehmen ergeben, war Thema des CVC Technology Site Visit am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Forschung zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Fördermöglichkeiten und Zukunftsthemen der Branche zu diskutieren.

Man sieht eine Gruppe von Menschen, die an dem CVC Tech Site Visit teilgenommen haben.
© Fraunhofer IESE

Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie Forschungsarbeiten des Fraunhofer IESE zu den Themen Software Defined Defense und Absicherung autonomer Systeme. Ergänzt wurde das Programm durch eine Führung durch den IESE-Showroom, eine Diskussionsrunde und zahlreiche Gelegenheiten zum fachlichen Austausch und Networking. Ein zentrales Thema der Veranstaltung war die Frage, wie digitale Technologien dazu beitragen können, Sicherheitssysteme leistungsfähiger, anpassungsfähiger und zukunftsfähiger zu gestalten.

Digitale Transformation als Schlüssel für Sicherheit und Verteidigung

Die digitale Transformation ist ein wichtiger Hebel, um Fähigkeiten im Verteidigungssektor und in der inneren Sicherheit flexibel und schnell weiterzuentwickeln. Relevante Handlungsfelder sind dabei die Interoperabilität über Systemgrenzen hinweg, eine geeignete IT-Governance mit tragfähigen Standards und Softwarearchitekturen sowie der frühzeitige Einsatz neuer Technologien. Auch Dual-Use-Anwendungen bieten Potenzial, indem bereits im zivilen Umfeld entwickelte Technologien auf sicherheitsrelevante Einsatzbereiche übertragen werden.

»Der Austausch zwischen Forschung und Industrie ist die zentrale Mission der Fraunhofer-Gesellschaft. Seit der Zeitenwende sehen sich viele Unternehmen mit der Frage konfrontiert, ob Spillover-Effekte oder Dual-Use-Eigenschaften in der eigenen Wertschöpfungskette vorliegen. Chancen bietet die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie dafür nicht erst seit der Zeitenwende, allerdings hat dieser Wirtschaftszweig – so wie jeder andere auch – spezielle Geschäftslogiken. Als Fraunhofer IESE stellen wir gerne interessierten Unternehmen diese Geschäftslogiken dar und gewähren Einblicke in den Forschungstransfer digitaler Trends der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie: Software Defined Defense, Bedeutung von Software-Standardisierung und zivil-militärische Zusammenarbeit«, sagt Nils Brand, Research & Business Development “Software Defined X“ am Fraunhofer IESE.

Der Technology Site Visit wurde vom Commercial Vehicle Cluster gemeinsam mit dem Fraunhofer IESE veranstaltet und richtete sich an Unternehmen, die sich für die Sicherheits- und Verteidigungsindustrie interessieren oder einen Einstieg in diesen Bereich prüfen. Neben Fachvorträgen standen der Austausch zu technologischen Entwicklungen und Fördermöglichkeiten sowie der Transfer ziviler Technologien in militärische Fähigkeiten im Fokus der Veranstaltung.

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