Austausch über aktuelle Forschung und den Transfer in die Praxis

Minister Ebling und Minister Hoch informieren sich am Fraunhofer IESE über verlässliche KI

Am heutigen Montag, den 3. August 2026, besuchten Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima, und Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern. Im Mittelpunkt standen das effiziente KI-gestützte Engineering verlässlicher Software und konkrete Anwendungen in Industrie und im Gesundheitswesen.

Gruppenfoto zum Ministerbesuch mit dem Austausch über verlässliche und effiziente KI am Fraunhofer IESE (v.r.n.l): Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima des Landes Rheinland-Pfalz; Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IESE; Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz; Prof. Dr.-Ing. Jörg Dörr, wissenschaftlicher Institutsleiter des Fraunhofer IESE; Nicole Spanier-Baro, Verwaltungsdirektorin des Fraunhofer IESE; Dr. Daniel Schneider, Hauptabteilungsleiter Dependable Systems am Fraunhofer IESE; Dr. Thomas Kuhn, Hauptabteilungsleiter Embedded Systems am Fraunhofer IESE
© Fraunhofer IESE
Austausch über verlässliche und effiziente KI am Fraunhofer IESE (v.r.n.l): Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima des Landes Rheinland-Pfalz; Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IESE; Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz; Prof. Dr.-Ing. Jörg Dörr, wissenschaftlicher Institutsleiter des Fraunhofer IESE; Nicole Spanier-Baro, Verwaltungsdirektorin des Fraunhofer IESE; Dr. Daniel Schneider, Hauptabteilungsleiter Dependable Systems am Fraunhofer IESE; Dr. Thomas Kuhn, Hauptabteilungsleiter Embedded Systems am Fraunhofer IESE

»Künstliche Intelligenz wird dann zu einem echten Innovationsmotor, wenn sie verlässlich, nachvollziehbar und sicher eingesetzt werden kann. Das Fraunhofer IESE zeigt eindrucksvoll, wie exzellente Forschung in Rheinland-Pfalz konkrete Lösungen für Unternehmen und das Gesundheitswesen hervorbringt. Dieser Transfer von exzellenter Forschung in die Praxis stärkt unsere Innovationskraft und die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes«, sagten Michael Ebling, Minister für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima, und Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz.

KI macht Entwicklungsprozesse effizienter

Die Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer und Prof. Dr.-Ing. Jörg Dörr sowie die Hauptabteilungsleiter Dr. Thomas Kuhn und Dr. Daniel Schneider stellten aktuelle Forschungsarbeiten vor. Das Fraunhofer IESE entwickelt Methoden, Werkzeuge und Qualitätsnachweise, mit denen Künstliche Intelligenz Entwicklungsprozesse effizient unterstützen kann. Dabei werden Sicherheit, Qualität, Nachvollziehbarkeit und regulatorische Anforderungen von Beginn an berücksichtigt.

»Angesichts knapper werdender Ressourcen müssen Unternehmen Innovationen schneller und effizienter entwickeln. KI kann dabei entscheidend unterstützen. Unser Anspruch ist es, die Potenziale von KI im Engineering nutzbar zu machen, ohne Abstriche bei Qualität, Sicherheit und Verlässlichkeit zu machen. So können Unternehmen auch unter steigendem Kostendruck wettbewerbsfähig bleiben«, sagte Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, Institutsleiter des Fraunhofer IESE.

Konkrete Anwendungen in Industrie und Gesundheit

Dr. Thomas Kuhn zeigte, wie Software Defined Laboratories, Digitale Zwillinge und Simulationen die Entwicklung industrieller Automatisierungslösungen beschleunigen können. Dr. Daniel Schneider gab Einblicke in die Digitalisierung des Gesundheitswesens mit einem besonderen Fokus auf Interoperabilität und den vertrauenswürdigen Einsatz von KI.

Im anschließenden Austausch wurde diskutiert, welche Unternehmen und Branchen noch stärker von den Kompetenzen und Dienstleistungen des Fraunhofer IESE profitieren können. Ein weiteres Thema war die Frage, wie Rheinland-Pfalz und Deutschland beim verlässlichen KI-gestützten Engineering eine Vorreiterrolle einnehmen können. 

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