Fit für die Unternehmenssoftware der Zukunft: Neues Zertifikat „Softwareinnovationen für das Digitale Unternehmen“ im Informatikmaster

Presseinformation / 7.11.2013

In enger Kooperation zwischen Universitäten und Unternehmen hat der Software-Cluster die Zusatzqualifikation „Softwareinnovationen für das Digitale Unternehmen“ entwickelt. Studierende an den Universitäten in Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe und Saarbrücken weisen mit dem gleichnamigen Zertifikat seit dem Wintersemester 2013/14 vertiefte Kenntnisse in für die Wirtschaft wichtigen Softwaretechnologien nach und qualifizieren sich dadurch besonders für die vielen namhaften Softwareunternehmen in der Clusterregion.

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Das Zertifikat kann an den vier Clusteruniversitäten TU Darmstadt, TU Kaiserslautern, Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Universität des Saarlandes während des Masterstudiums erworben werden. Mehr als 200 Veranstaltungen stehen in einem gemeinsamen Referenzcurriculum der vier Universitäten zur Auswahl und können miteinander kombiniert werden. Die Veranstaltungen sind vier Themenkreisen zugeordnet, die alle für die Unternehmenssoftware der Zukunft von großer Bedeutung sind: Cloud Computing, Pervasive Computing, IT Security und Software Engineering. Um die Beratung und Betreuung der Studierenden kümmert sich ein Koordinator an jeder Universität.

„Das Zertifikat ‚Softwareinnovationen für das Digitale Unternehmen‘ ist für alle Informatik- Studenten relevant, die sich schon während des Master-Studiums auf eine Tätigkeit im besonders dynamischen Umfeld der Unternehmenssoftware vorbereiten wollen. Im Software-Cluster gibt es Unternehmen von jeder Größe, die dringend Absolventen mit diesen Fähigkeiten brauchen“, sagen die Koordinatoren des Programms, Prof. Dr. Stefan Katzenbeisser (TU Darmstadt), Prof. Dr. Dieter Rombach (TU Kaiserslautern), Prof. Dr. Stefan Tai (Karlsruher Institut für Technologie) und Prof. Dr. Antonio Krüger (Universität des Saarlandes).

Den Anstoß zur Entwicklung der Zusatzqualifikation lieferte eine Umfrage zum Fachkräftebedarf der Softwareunternehmen in der Clusterregion. Das Ergebnis erbrachte eine besonders große Nachfrage nach hoch qualifizierten Softwareexperten mit Spezialkenntnissen in Cloud Computing. Pervasive Computing, IT Security und Software Engineering. Der Software-Cluster reagierte darauf, indem er durch das Zertifikat die Möglichkeit schuf, diese Kompetenzen bereits während des regulären Studiums zu vertiefen.

Weitere Informationen zur Mastervertiefung unter: http://master.software-cluster.org

Medienkontakt

Bernd Hartmann · Pressesprecher · Software-Cluster Koordinierungsstelle
TU Darmstadt · Mornewegstraße 32 · 64293 Darmstadt
Phone  +49 6151 16-75212 · Fax  +49 6151 16-70921
E-Mail: bernd.hartmann@software-cluster.org
Twitter: http://twitter.com/softwarecluster
Facebook: http://www.facebook.com/softwarecluster

Über den Software-Cluster

Die Ziele: Digitale Unternehmen arbeiten in hochflexiblen Internet-basierten Unternehmensnetzen und richten ihre Geschäftsmodelle und -prozesse dynamisch darauf aus: Alle Daten über Prozesse, Betriebsmittel und Ressourcen der realen Unternehmenswelt stehen jederzeit in genauer zeitlicher und räumlicher Auflösung für Planung, Steuerung und Optimierung zur Verfügung. Ziel des Software-Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen, in denen IKT der entscheidende Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen ist.

Der Weg: Das Software-Cluster entwickelt in vier Projekten Konzepte, Technologien und Geschäftsprozesse für emergente Software – ein Innovationssprung im Bereich der Unternehmenssoftware, der einer der wichtigsten Bereiche der deutschen Volkswirtschaft ist. Emergente Software kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen.

Die Region: Das Software-Cluster erstreckt sich um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf.

Die Partner: Strategieboard: DFKI - Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, IMC information multimedia communication AG, intelligent views gmbh,  Karlsruher Institut für Technologie (KIT), proAlpha Software AG, SAP AG, Seeburger AG, Software AG, Technische Universität Darmstadt/CASED

Industrie & regionale IT-Netzwerke: CAS Software AG, Competence Center Computer Science, ConWeaver GmbH, Corisecio GmbH, CyberForum e.V., 1&1 Internet AG, EUROSEC GmbH, IHK Darmstadt Service GmbH, Insiders Technologies GmbH, John Deere Werke Mannheim, KOBIL Systems GmbH, mineway GmbH,  Scheer Management GmbH, SIEDA GmbH, Sirrix AG, STI Software Technologie Initiative Kaiserslautern e.V., Technologie-Initiative smartFactory KL e.V.,

Forschung & Entwicklung: DFKI - Innovative Retail Laboratory, Forschungszentrum Informatik (FZI) in  Karlsruhe, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Technische Universität Kaiserslautern, Universität des Saarlandes

Clustersprecher: Dr. Stephan Fischer (Global Head of Applied Research, SAP AG)