Software-Cluster gibt Einblicke in die Wolke

Press Release / 11.4.2011

Karlsruhe, 07. April 2011 – Der Software-Cluster, Europas Silicon Valley, gibt am 7. und 8. April auf der CLOUDZONE 2011 in Karlsruhe Einblick in die Cloud-Aktivitäten der Partner. Die Messe rund um Cloud Computing präsentiert die neuesten Entwicklungen der Branche und bietet Raum für Workshops und Diskussionen mit Experten. Als wichtiger Standort des Software-Clusters bietet Karlsruhe dafür die besten Voraussetzungen.

Auf der CLOUDZONE präsentieren am 7. und 8. April in der Messe Karlsruhe zahlreiche Partner des Software-Clusters wie 1&1 Internet AG, CAS Software AG, Cyberforum e.V., FZI Forschungszentrum Informatik, SAP AG oder Software AGer ihre Cloud- Anwendungen und Dienste für Unternehmen. Das neue Messeformat bietet dabei besonders mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, sich über das Trendthema Cloud Computing zu informieren.

Der Software-Cluster informiert an einem Gemeinschaftsstand über aktuelle Cloud- Anwendungsbeispiele und Forschungsvorhaben der der Partner im Software-Cluster. So führen das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit der SEEBURGER AG das KMU-Projekt „B2B in the Cloud“ aus dem Theseus-Forschungsprogramm vor, das Fraunhofer Institut für Experimentelles Software-Engineering führt am Stand eine Umfrage unter den Messebesuchern zur Nutzung von Cloud-Anwendungen durch.

In einem Podiumsgespräch auf dem sogenannten „Marktplatz der Ideen“ am 7.4.2011 um 11.30 Uhr wurde der Software-Cluster von Vertretern von CAS Software AG, SEEBURGER AG, Software AG und Cyberforum e.V. vorgestellt. Martin Hubschneider, Geschäftsführer der CAS Software AG, stellt fest: „Die CAS Software AG pflegt Beziehungen – und das nicht nur mit unseren Produkten und Dienstleistungen im Bereich CRM und xRM. Als Unternehmen engagieren wir uns für den Innovationsstandort Karlsruhe und kooperieren im Software-Cluster mit strategischen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Die CLOUDZONE ist ein ideales neues Messeformat, um die Früchte dieser Zusammenarbeit zu zeigen – und gleichzeitig neue Kooperationen einzugehen.“ Den Stellenwert des Standorts betont auch David Hermanns, Geschäftsführer des Cyberforums e.V.: „Karlsruhe ist eine wesentliche Säule des südwestdeutschen Software- Clusters. Mit Trendkongress und CLOUDZONE wird hier eine Kommunikationsplattform von erstem Rang geschaffen, die einmal mehr Beleg für die IT-Kompetenz am Standort ist und mittelständische Anwender frühzeitig an das wesentliche Zukunftsthema Cloud Computing heranführt.“ Das Hightech-Unternehmer-Netzwerk Cyberforum e.V. ist im Software-Cluster Standort-Koordinierungsstelle für Karlsruhe und Nord-Baden.

Auf dem 3. Trendkongress Net Economy, der am 8. April parallel zur CLOUDZONE stattfindet, referieren zusätzlich führende Persönlichkeiten des Software-Clusters zu dem Leitthema „Business IT as a Service“, darunter Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer (Scheer Management Group), Prof. Dr. Dieter Rombach (Fraunhofer IESE), Karl-Heinz Streibich (Software AG) oder Prof. Dr. Jörn Müller-Quade (FZI Forschungszentrum Informatik).

Der Software-Cluster ist Europas Silicon Valley rund um die Zentren der Software- Entwicklung Darmstadt, Karlsruhe, Kaiserslautern, Saarbrücken und Walldorf. Im Software-Cluster werden bis 2015 Innovationen für Unternehmenssoftware von morgen für das „digitale Unternehmen“ aus allen Branchen weltweit erforscht und entwickelt werden. Dafür wurde der Cluster 2010 von der Bundesregierung im „Spitzencluster- Wettbewerb“ ausgezeichnet.

MEDIENKONTAKT
Bernd Hartmann · Pressesprecher · Software-Cluster Koordinierungsstelle TU Darmstadt · Mornewegstraße 32 · 64293 Darmstadt Phone +49 6151 16-70712 · Fax +49 6151 16-70921 bernd.hartmann@cased.de
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ÜBER DEN SOFTWARE-CLUSTER
Die Ziele: Digitale Unternehmen arbeiten in hochflexiblen Internet-basierten Unternehmensnetzen und richten ihre Geschäftsmodelle und -prozesse dynamisch darauf aus: Alle Daten über Prozesse, Betriebsmittel und Ressourcen der realen Unternehmenswelt stehen jederzeit in genauer zeitlicher und räumlicher Auflösung für Planung, Steuerung und Optimierung zur Verfügung. Ziel des Software-Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen, in denen IKT der entscheidende Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen ist. Studien prognostizieren bis zum Jahr 2030 für die Softwareindustrie 430.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. Weitere Ziele des Software-Clusters sind die Ausbildung von 5.000 Fachkräften in 5 Jahren, die Gründung von 30 Firmen im Kernbereich des Clusters, die Ansiedlung führender ausländischer Unternehmen in der Clusterregion. Auf der Basis aktueller Zahlen werden so mindestens 300 Mio. € investiert.

Der Weg: Das Software-Cluster entwickelt in sechs Projekten Konzepte, Technologien und Geschäftsprozesse für emergente Software – ein Innovationssprung im Bereich der Unternehmenssoftware, der einer der wichtigsten Bereiche der deutschen Volkswirtschaft ist. Emergente Software kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen. Die Umsetzung der Cluster-Ziele erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft und Wissenschaft und eine organisationsübergreifende Kooperation im Software-Cluster.

Die Region: Das Software-Cluster erstreckt sich um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf.

Die Partner: Strategieboard: DFKI - Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, IMC information multimedia communication AG, intelligent views gmbh, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), proAlpha Software AG, SAP AG, Seeburger AG, Software AG, Technische Universität Darmstadt/CASED

Industrie & regionale IT-Netzwerke: CAS Software AG, Competence Center Computer Science, ConWeaver GmbH, Corisecio GmbH, CyberForum e.V., 1&1 Internet AG, EUROSEC GmbH, IHK Darmstadt Service GmbH, Insiders Technologies GmbH, John Deere Werke Mannheim, KOBIL Systems GmbH, mineway GmbH, Netbiscuits GmbH, Ontoprise GmbH, SIEDA GmbH, Sirrix AG, STI Software Technologie Initiative Kaiserslautern e.V., Technologie-Initiative smartFactory KL e.V.,

Forschung & Entwicklung: DFKI - Innovative Retail Laboratory, Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Technische Universität Kaiserslautern, Universität des Saarlandes