CeBIT 2011: Software-Cluster an zahlreichen Orten erlebbar

Press Release / 1.3.2011

Der Software-Cluster zeigt dieses Jahr mit seinen Themen und Partnern Präsenz auf der CeBIT 2011, dem international wichtigsten Spitzenereignis der digitalen Industrie, vom 1.-5. März 2011 in Hannover. Ein Jahr nach dem Sieg im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung erhalten die Besucher an zahlreichen Partner-Ständen Einblick in die Entwicklung der Unter-nehmenssoftware von morgen. Eine prominent besetzte Podiumsdiskussion zum Software-Cluster eröffnet die CeBIT lab talks am Dienstag, 1. März 2011 um 12 Uhr.

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Die CeBIT 2011, das weltweit wichtigste Ereignis der internationalen Informationstechnologie- und Telekommunikations-Branche, öffnet ab 1. März 2011 in Hannover wieder ihre Pforten für Fachbesucher aus aller Welt. Der Software-Cluster, das europäische Silicon Valley in der Region rund um die Städte Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf, präsentiert in Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen an zahlreichen Partner-Ständen Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen. Im Software-Cluster entsteht bis 2015 die Unternehmenssoftware von morgen – für das „digitale Unternehmen“ aus allen Branchen weltweit. Dafür wurde der Cluster 2010 von der Bundesregierung im „Spitzencluster-Wettbewerb“ ausgezeichnet. Insgesamt sind 22 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft auf der CeBIT 2011 vertreten, mit einem eigenen Hauptstand oder als Partner an einem Stand, verteilt auf sechs verschiedene Hallen.

"Die CeBIT schafft einmal im Jahr das, was wir im Software-Cluster Tag für Tag praktizieren: persönlichen Austausch zwischen den innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen der Software-Branche und wesentliche Impulse für das eigene Schaffen durch den hautnahen Kontakt mit neuesten Entwicklungen“, so Clustersprecher Prof. Dr. Lutz Heuser. „Auf der CeBIT kann sich an den zahlreichen Partner-Ständen jeder von den erfolgreichen Ergebnissen der Kooperation im Software-Cluster überzeugen.“

Am 1. März 2011 um 12 Uhr eröffnen Partner des Software-Clusters die Reihe CeBIT lab talks mit einer  Podiumsdiskussion zum Thema "Digital veredelt - Innovated in Germany: Der Maschinenbau des 21. Jahrhunderts entsteht im Software-Cluster“ (Halle 9, Stand A 40). Es diskutieren: Prof. Dr. Lutz Heuser (Clustersprecher/AGT Deutschland/AGT International), Ministerialdirigent Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas (Bundesministerium für Bildung und Forschung), Prof. Dr. Dieter Rombach (Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering), Dr. Wolfram Jost (Software AG) und Prof. Dr. Wolfgang Wahlster (DFKI Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz). Die Moderation übernimmt Reinhard Karger (DFKI).

In zahlreichen weiteren Vorträgen und Diskussionen stehen der Software-Cluster und seine Themen im Mittelpunkt, diese reichen vom Internet der Dienste über Cloud Computing bis hin zu Beispielen aus verschiedenen Anwenderbranchen und Regionen.

Auch an den Ständen der Bundesländer Saarland sowie Hessen wird über den Software-Cluster informiert. Am Gemeinschaftsstand Rheinland-Pfalz stellt das Bundesland in einem eigenen Bereich die Akteure und Aktivitäten des Software-Clusters in Rheinland-Pfalz vor. Prof. Dr. Dieter Rombach, Leiter des Fraunhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern, unterstreicht die Vorzüge des Software-Clusters: „Wir sind davon überzeugt, dass jedes einzelne Projekt innerhalb des Clusters für alle Partner und vor allem für die deutsche Wirtschaft einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil generieren wird. Für den Standort Kaiserslautern bedeutet dies den Beginn einer richtungweisenden Reise auf dem Weg zur IT-Spitze in Deutschland.“

Die folgenden Unternehmen aus dem Software-Cluster sind auf der CeBIT 2011 vertreten: CAS Software AG (Karlsruhe), ConWeaver GmbH (Darmstadt), imc information multimedia communication AG (Saarbrücken), Kobil Systems GmbH (Worms), proALPHA Software AG (Weilerbach), SAP AG (Walldorf), Software AG (Darmstadt), Insiders Technologies GmbH (Kaiserslautern), Sirrix AG (Saarbrücken).

Aus dem Bereich Bildung und Forschung sind die folgenden Partner auf der CeBIT vertreten: CASED Center for Advanced Security Research Darmstadt, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), DFKI Innovative Retail Laboratory, Fraunhofer Institut für Experimentelles Software Engineering, Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhofer Institut für Techno- und Wirtschafts-mathematik, Fraunhofer Institut für Sichere Informationstechnologie, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Kompetenzzentrum Informatik Saarland, Technische Universität Darmstadt, Technische Universität Kaiserslautern und die Universität des Saarlandes.

Alle Informationen zu den Standorten der einzelnen Partner auf der CeBIT sowie den Veranstaltungen rund um den Software-Cluster sind in einem aktuellen Flyer zusammengefasst, der zum Download bereit steht unter: www.software-cluster.com. Zudem twittert der Software-Cluster live von der CeBIT unter der Adresse http://twitter.com/softwarecluster

MEDIENKONTAKT
Bernd Hartmann • Pressesprecher • Software-Cluster Koordinierungsstelle
TU Darmstadt • Mornewegstraße 32 • 64293 Darmstadt
Phone  +49 6151 16-70712 • Fax  +49 6151 16-70921 bernd.hartmann@cased.de
Auf der CeBIT mobil erreichbar unter: +49 160 93 90 29 16

ÜBER DEN SOFTWARE-CLUSTER 
Die Ziele: Digitale Unternehmen arbeiten in hochflexiblen Internet-basierten Unternehmensnetzen und richten ihre Geschäftsmodelle und -prozesse dynamisch darauf aus: Alle Daten über Prozesse, Betriebsmittel und Ressourcen der realen Unternehmenswelt stehen jederzeit in genauer zeitlicher und räumlicher Auflösung für Planung, Steuerung und Optimierung zur Verfügung. Ziel des Software-Clusters ist es, die Transformation von Unternehmen zu vollständig digitalen Unternehmen zu ermöglichen, in denen IKT der entscheidende Treiber für Produkt- und Prozessinnovationen ist. Studien prognostizieren bis zum Jahr 2030 für die Softwareindustrie 430.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland. Weitere Ziele des Software-Clusters sind die Ausbildung von 5.000 Fachkräften in 5 Jahren, die Gründung von 30 Firmen im Kernbereich des Clusters, die Ansiedlung führender ausländischer Unternehmen in der Clusterregion. Auf der Basis aktueller Zahlen werden so mindestens 300 Mio. € investiert.

Der Weg: Das Software-Cluster entwickelt in sechs Projekten Konzepte, Technologien und Geschäftsprozesse für emergente Software – ein Innovationssprung im Bereich der Unternehmenssoftware, der einer der wichtigsten Bereiche der deutschen Volkswirtschaft ist. Emergente Software kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen. Die Umsetzung der Cluster-Ziele erfordert eine gemeinsame Anstrengung von Wirtschaft und Wissenschaft und eine organisationsübergreifende Kooperation im Software-Cluster.

Die Region: Das Software-Cluster erstreckt sich um die Zentren Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe, Saarbrücken und Walldorf.

Die Partner: Strategieboard: DFKI - Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, IDS Scheer AG, IMC information multimedia communication AG, intelligent views gmbh,  Karlsruher Institut für Technologie (KIT), proAlpha Software AG, SAP AG, Seeburger AG, Software AG, Technische Universität Darmstadt/CASED

Industrie & regionale IT-Netzwerke: CAS Software AG, Competence Center Computer Science, ConWeaver GmbH, Corisecio GmbH, CyberForum e.V., 1&1 Internet AG, EUROSEC GmbH, IHK Darmstadt Service GmbH, Insiders Technologies GmbH, John Deere Werke Mannheim, KOBIL Systems GmbH, mineway GmbH, Netbiscuits GmbH, Ontoprise GmbH, SIEDA GmbH, Sirrix AG, STI Software Technologie Initiative Kaiserslautern e.V., Technologie-Initiative smartFactory KL e.V.,

Forschung & Entwicklung: DFKI - Innovative Retail Laboratory, Forschungszentrum Informatik (FZI) in  Karlsruhe, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung, Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Technische Universität Kaiserslautern, Universität des Saarlandes