STI Jahrestreffen 2013 - Die Wolke, aus der die Software kommt

Presseinformation / 8.11.2013

Hochkarätig besetztes Jahrestreffen der Software Technologie Initiative zum Thema „Software as a Service“ am 14.11.2013 in Kaiserslautern.

STI Kaiserslautern e.V.

Die Vorteile von Software as a Service (SaaS) leuchten unmittelbar ein. Der CIO, der seine Software und weitere IT-Services aus dem Netz bezieht, mag sich aller Sorgen um notwendige Anpassungen und mögliche Upgrades entledigt fühlen. Die Cloud, aus der die Software kommt, wird damit zur Wolke Sieben.

Nach mehr als zehn Jahren am Markt ist SaaS als ein spezifisches Modell von IT-Dienstleistung noch immer im Wachstum begriffen, wenn auch in unterschiedlicher regionaler Intensität. Für 2015 werden weltweite Erlöse von über 22 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

Welche Chancen und Risiken die Cloud tatsächlich mit sich bringt, welche Möglichkeiten Leistungsmodelle wie SaaS eröffnen, welche Veränderungsprozesse dadurch bei Anwendern und Anbietern ausgelöst werden und wie der deutsche Mittelstand gegenwärtig Cloud-Technologien nutzt, sind spannende Fragen, auf die das STI-Jahrestreffen 2013 Antworten geben möchte.

In seiner Keynote wird Dr. Stephan Fischer, der die europäischen Forschungsaktivitäten der SAP AG koordiniert, u.a. auf die Frage eingehen, ob kleine und mittlere Unternehmen eigenständige Angebote in der Cloud erstellen oder aber die Ökosysteme der großen Anbieter nutzen sollen.

Prof. Hess (LMU München) fordert ein Umdenken der Unternehmen, um im cloudbasierten Markt bestehen zu können. Der Fokus vom (noch) profitablen On-Premise-Geschäft muss zum (noch) nicht profitablen On-Demand-Geschäft verlagert werden, so seine These.

Welche unterschiedlichen Risikowahrnehmungen und Risikovermeidungsstrategien es im Cloud-Computing-Geschäft für Anbieter und Anwender gibt, stellt Prof. Buxmann (TU Darmstadt) anhand zahlreicher Beispiele dar. Schließlich präsentiert Götz Piwinger (German Cloud) die Ergebnisse einer großen Studie darüber, wie der deutsche Mittelstand gegenwärtig Cloud-Technologien nutzt und stellt die spannende Frage nach der Zukunft der Cloud.

Das vollständige Tagungsprogramm findet sich unter www.sti-ev.de.

Das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE
Das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern gehört zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Software- und Systementwicklungsmethoden. Die Produkte seiner Kooperationspartner werden wesentlich durch Software bestimmt. Die Spanne reicht von Automobil- und Transportsystemen über Automatisierung und Anlagenbau, Informationssysteme, Gesundheitswesen und Medizintechnik bis hin zu Softwaresystemen für den öffentlichen Sektor. Die Lösungen sind flexibel skalierbar. Damit ist das Institut der kompetente Technologiepartner für Firmen jeder Größe – vom Kleinunternehmen bis zum Großkonzern.

Unter der Leitung von Prof. Dieter Rombach und Prof. Peter Liggesmeyer trägt das Fraunhofer IESE seit über 15 Jahren maßgeblich zur Stärkung des aufstrebenden IT-Standorts Kaiserslautern bei. Im Fraunhofer-Verbund für Informations- und Kommunikationstechnik engagiert es sich gemeinsam mit weiteren Fraunhofer-Instituten für richtungsweisende Schlüsseltechnologien von morgen.

Das Fraunhofer IESE ist eines von 60 Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft. Zusammen gestalten sie die angewandte Forschung in Europa wesentlich mit und tragen zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands bei.

Software Technologie Initiative e.V.
Die Software Technologie Initiative e.V. (STI) ist eine 1997 gegründete Vereinigung von Anwendern und Dienstleistern auf dem Gebiet des Software Engineering mit speziellem Dienstleistungsangebot für kleine und mittlere Unternehmen. Sie unterhält in Kaiserslautern eine Geschäftsstelle und arbeitet eng mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) zusammen.

Dienstleistungen der Software Technologie Initiative sind neben Weiterbildung und Consulting insbesondere der Austausch und der Zugang zu Forschung und Entwicklung in diesem für die Industrie so wichtigen Bereich.