Kompetenzplattform für Ambient Assisted Living-Lösungen

Presseinformation / 20. September 2012

Die Kompetenzplattform optimAAL bietet Entwicklern Informationen und Hilfestellungen zur erfolg-reichen Entwicklung und Einführung von Ambient-Assisted-Living(AAL)-Systemen. Geräteherstellern, Systemanbietern und Dienstleistern stehen somit an zentraler Stelle Informationen über Ansätze, Methoden und Lösungen zu diesem Themenbereich zur Verfügung. Die Plattform bietet außerdem die Möglichkeit der aktiven Beteiligung und Interaktion.

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Laut Prognosen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wird im Jahr 2035 die Hälfte aller Deutschen älter als 50 Jahre sein, jeder dritte Bundesbürger sogar über 60. Altersgerechte und zielgruppenspezifische Assistenzsysteme sollen Senioren zukünftig bei einem selbstbestimmten und aktiven Leben unterstützen.

Die Anwender und Entwickler von AAL-Lösungen müssen einige Hürden überwinden, die der Entwicklung und Verbreitung dieser Assistenzsysteme im Weg stehen. Dabei müssen unter anderem gesetzliche und technische Rahmenbedingungen berücksichtigt und Verbindungen von Technologie und sozialem Umfeld geschaffen werden.

Aus diesem Grund beauftragte das BMBF sechs deutsche Forschungseinrichtungen im Rahmen des Projekts optimAAL mit der Entwicklung einer Kompetenzplattform, die mithilfe zahlreicher Kompetenzbausteine Informationen und Hilfestellungen zur erfolgreichen Entwicklung und Einführung von AAL-Systemen bietet. Darüber hinaus dient das Portal Experten- und Interessensgruppen zum Erfahrungsaustausch über die relevanten Themenbereiche. Die Kompetenzplattform richtet sich in erster Linie an die Entwickler von AAL-Lösungen, wie Gerätehersteller, Systemanbieter und Dienstleister. Sie können sich auf der Kompetenzplattform über Domänenwissen, Referenzlösungen, Entwicklungsmethoden, Test- und Evaluierungsmethoden sowie Interoperabilität informieren,  austauschen, sowie Beiträge bewerten, kommentieren oder selbst einbringen.

Das Projektkonsortium

Das Konsortium von optimAAL setzt sich aus den folgenden Forschungseinrichtungen mit ihren jeweiligen Schwerpunkten zusammen: Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern (Software Engineering, Entwicklungsmethoden), Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD in Darmstadt (Interaktion, Plattformen, Interoperabilität), Fraunhofer-Institut für Mikroelektronische Schaltungen und Systeme IMS in Duisburg (Referenzmodelle, Sensor Fusion, Interoperabilität), Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS in Berlin (Smart Metering, Heimautomatisierung), FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe (Evaluierungsumgebungen Living Labs, Feldstudien), Technische Universität Kaiserslautern (Assistenzsysteme, Heimautomatisierung).