Nussknacker - Schülerwettbewerb im Fraunhofer-Zentrum

Press Release / 8.4.2011

Im Rahmen des Innovationszentrums Applied System Modeling in Kaiserslautern veranstaltet das Fraunhofer-Zentrum in Kooperation mit der TU Kaiserslautern einen Schülerwettbewerb. Unter dem Motto „Nussknacker“ können Schüler der Ober- und Mittelstufe aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland ihre Fähigkeiten bei der Lösung aktueller Probleme der Mathematik und der Informatik unter Beweis stellen.

Innovationszentrum Applied System Modeling Kaiserslautern

Teilnehmen können Schulklassen, die gemeinsam für mindestens eines von drei ausgeschriebenen Problemen eine Lösung gefunden haben. Der dokumentierte Lösungsweg muss bis spätestens 9. Mai 12 Uhr per Post oder E-Mail im Fraunhofer-Zentrum eingegangen sein. Die drei Finalisten werden zur Endausscheidung ins Fraunhofer-Zentrum Kaiserslautern eingeladen. Diese findet am 20. Mai im Rahmen der „Nacht, die Wissen schafft“ statt. Die Schüler erhalten dort eine weitere Aufgabe, die sie vor Ort innerhalb einer vorgegebenen Zeit lösen müssen.

Die drei Gewinner des Wettbewerbs erhalten folgende Preise, mit denen Schulen selbst Roboter bauen und programmieren sowie an den jährlich stattfindenden Meisterschaften teilnehmen können.

  • 1. Preis: 3 Lego Mindstorms Basiskästen für Schulen & 3 Erweiterungskästen
  • 2. Preis: 2 Lego Mindstorms Basiskästen für Schulen & 2 Erweiterungskästen
  • 3. Preis: 1 Lego Mindstorms Basiskasten für Schulen & 1 Erweiterungskasten

Die Preise beinhalten die zugehörigen Lehrerhandbücher sowie eine schulweite Lizenz der Mindstorms Software.
Alle Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter www.applied-system-modeling.de.


Kontakt:
Fraunhofer IESE
Dr. Thomas Kuhn
Fraunhofer-Platz 1
67663 Kaiserslautern
thomas.kuhn@iese.fraunhofer.de

Im Januar 2010 wurde das »Innovationszentrum Applied System Modeling« in Kaiserslautern gegründet. Um vorhandene Kooperationen vor Ort zu verstärken, rücken das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software-Engineering IESE, das Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM und die Abteilung Terahertz-Technik und -Systeme des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik IPM sowie die Fachbereiche Informatik und Mathematik der TU Kaiserslautern noch enger zusammen – mit dem Ziel, schneller innovative, hochtechnisierte Produkte zu entwickeln. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Land Rheinland-Pfalz fördern diese weitere Profilstärkung des Standortes Kaiserslautern.

Im Innovationszentrum soll der grundlegenden Bedeutung von Mathematik und Informatik in fast allen Bereichen von Gesellschaft, Wissenschaft und Technik Rechnung getragen werden. Ohne Mathematik und Informatik ist eine hochtechnisierte Lebensumwelt undenkbar, denn jedes innovative Produkt basiert mittlerweile auf Informationstechnologie und virtuellen Entwicklungsprozessen.
Nahezu alle technischen Innovationen sind das Resultat interdisziplinärer Forschung zwischen den Querschnittstechnologien Mathematik und Informatik sowie verschiedenen Anwendungsdisziplinen. Demzufolge werden im Innovationszentrum von Beginn an die Kompetenzen der ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche der TU Kaiserslautern sowie der Forschungsinstitute der Science Alliance Kaiserslautern e.V. assoziiert in die anwendungsorientierten Forschungsvorhaben einbezogen.
Das zentrale Ziel ist der lebendige persönliche Wissenschaftsaustausch zwischen den Institutionen und Fachgebieten, um die lokalen Stärken gerade im Bereich der angewandten und ingenieurwissenschaftlichen Forschung in gemeinsamen wirtschaftlichen Erfolg am Standort Kaiserslautern zu lenken.
In den kommenden Jahren wird das Innovationspotenzial unter anderem in den Bereichen erneuerbare Energien, virtuelle Material-, Prozess- und Produktentwicklung und eingebettete sicherheitskritische Softwaresysteme ausgelotet. Ziel ist es, Strategien und Projekte voranzutreiben, die zur Schaffung neuer Geschäftsfelder in den Feldern der angewandten Mathematik und Informatik führen.
Für das Innovationszentrum ist eine Laufzeit von acht Jahren geplant. In den ersten vier Jahren wird es mit insgesamt 12,8 Mio. Euro gefördert. Geldgeber sind das Land Rheinland-Pfalz mit 6,4 Mio. Euro sowie die Fraunhofer-Gesellschaft und die Fraunhofer-Institute IESE, IPM und ITWM, die zusammen Eigenmittel in gleicher Größenordnung aufbringen werden. Aus Forschungskooperationen und Drittmittelaufträgen werden weitere rund 3 Mio. Euro in der ersten Phase erwartet.