Spitzendialog des Forschungsbeirats veröffentlicht Kommuniqué mit 12 Impulsen für die Zukunft von Industrie 4.0

Die Folgen der Corona-Pandemie und der globale Systemwettbewerb stellen die Industrie vor neue Herausforderungen. Zu diesem Anlass haben sich heute führende Industrievertreter bei einem Spitzendialog zur Zukunft von Industrie 4.0 ausgetauscht. Der Forschungsbeirat der Plattform Industrie 4.0 hatte dazu geladen und wirbt dafür, dass Industrie 4.0 auch weiterhin durch die Politik unterstützt wird, um ihr volles Potenzial für die digitale Souveränität und eine nachhaltige Wirtschaft entfalten zu können. Die Ergebnisse des Spitzendialogs fasst der Forschungsbeirat in zwölf Punkten in Form eines schriftlichen Kommuniqués zusammen.

Spitzendialog des Forschungsbeirats der Plattform Industrie 4.0, Fraunhofer IESE
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Nach einer Begrüßung durch die beiden Sprecher des Forschungsbeirats, Peter Liggesmeyer (Institutsleiter des Fraunhofer IESE) und Harald Schöning (Vice President Research bei der Software AG), erfolgte im Panel zunächst eine kritische Bestandsaufnahme zum Status Quo Deutschlands als Leitanbieter von Industrie 4.0. 

Das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 ist 2010 aus der Forschungsunion zur Begleitung der Hightech-Strategie der Bundesregierung hervorgegangen. Angesichts einer stärker werdenden globalen Konkurrenz müssen dringend weitere Schritte unternommen werden, um die Umsetzung von Industrie 4.0 voranzutreiben. Ab der Panel-Diskussion waren Volkmar Denner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH), Cedrik Neike (Mitglied des Vorstands der Siemens AG), Jörg Hofmann (Erster Vorsitzender der IG Metall) Thomas Saueressig (Mitglied des Vorstands der SAP SE), Siegfried Russwurm (Präsident des BDI) und Manfred Wittenstein (Aufsichtsratsvorsitzender der WITTENSTEIN SE) beteiligt.

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