Das kognitive Internet für die Industrie

Fraunhofer Cluster of Excellence "Cognitive Internet Technologies"

Presseinformation / 13.4.2018

Mit der gebündelten Kompetenz von drei Forschungszentren bestehend aus insgesamt 13 Fraunhofer-Instituten geht das Forschungscluster Cognitive Internet Technologies (CIT) an den Start, um kognitive Technologien für das industrielle Internet zu entwickeln. Forscher aus unterschiedlichen Disziplinen erarbeiten ein ganzheitliches Lösungsangebot entlang der Wertschöpfungskette vom Sensor über intelligente Lernverfahren bei der Datenverarbeitung bis hin zur Cloud.

Große Bedeutung haben dabei in erster Linie die drei Forschungszentren IoT-COMMS, Machine Learning und Data Spaces. Hier entstehen bereits heute Schlüsseltechnologien für vertrauenswürdige, robuste Echtzeit-Kommunikation für vertrauenswürdige Datenräume zur kontrollierbaren unternehmensübergreifenden Kollaboration sowie nachvollziehbare, robuste Lernverfahren, basierend auf domänenspezifischem Expertenwissen. Das CIT befähigt Unternehmen zur zukunftssicheren Gestaltung ihres Geschäfts, indem es Marktzugänge mit kognitiven Lösungen und Produkten eröffnet. Durch diese hochintelligenten Lösungen und Produkte soll die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen bewahrt, deren Innovationskraft gestärkt und die digitale Souveränität gesichert werden. Dabei bietet das CIT zu jeder Phase des Transformationsprozesses passgenaue kognitive Lösungen und unterstützt bei der Komplexitätsbeherrschung. Die Unterstützung reicht dabei von der Analyse über die Planung einer zukunftsfähigen Unternehmensstrategie bis hin zur agilen Technologieentwicklung und Erprobung in den zahlreichen Innovations- und Anwendungszentren des CIT.

Das Fraunhofer IESE ist mit seinen Kernkompetenzen und innovativen Lösungen über das Forschungszentrum Data Spaces Teil des CIT und wird in Zukunft vor allem mithilfe der Datennutzungskontrolle neuartige Lösungen erforschen, um Datensouveränität zu gewährleisten.

„Mit unserer IND²UCE-Technologie haben wir bereits jetzt praxistaugliche Lösungen. Diese gilt es, auch für zukünftige Herausforderungen zu ertüchtigen. Es gibt umfangreiche Forschung zu Datenzugriffsschutz oder Verschlüsselungstechnik, aber es gibt kaum Forschungsprojekte zur Datennutzungskontrolle. Der CIT ermöglich uns, unser Forschungsvorhaben voranzutreiben und damit einen umfassenden Beitrag zur Datensouveränität zu leisten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Peter Liggesmeyer, Institutsleiter des Fraunhofer IESE.

Am 24.04.2018 stellt sich das CIT auf der Hannover Messe vor − bei einem Lunch-Talk von 11 bis 13 Uhr am Stand der Fraunhofer-Gesellschaft in Halle 2, Stand C22. Melden Sie sich jetzt dafür an!