Innenminister Lewentz besucht das Fraunhofer IESE in Kaiserslautern

Presseinformation / 8.6.2017

Am 8. Juni 2017 traf sich der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz mit Prof. Peter Liggesmeyer, Institutsleiter am Fraunhofer IESE. Der Innenminister informierte sich in den Institutsräumen in Kaiserslautern über die Datennutzungskontrolle mit IND²UCE und über die zweite Projektphase »Digitale Dörfer 2.0«, deren Förderbescheide er bereits am 24. April 2017 persönlich an das Fraunhofer IESE und die teilnehmenden Gemeinden übergeben hatte.

© Foto Fraunhofer IESE
© Foto Fraunhofer IESE
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Das Projekt zeigt auf, wie innovative Lösungen sinnvoll eingesetzt werden können, um die Chancen der Digitalisierung auch im ländlichen Raum zu nutzen. Innenminister Lewentz sieht unter anderem beim Thema Mobilität auf dem Land großes Potenzial: »In ländlichen Regionen beobachte ich ein Umdenken im Bereich der Mobilität. Gerade unter den jüngeren Menschen nimmt die Entwicklung rasant an Fahrt auf. Deshalb brauchen wir Projekte wie die Digitalen Dörfer, die sich auch mit neuen Mobilitätskonzepten wie Carsharing-Modellen oder dem autonomen Fahren befassen.«

Neben den Digitalen Dörfern stand auch das Thema Datenschutz auf der Agenda. Prof. Liggesmeyer erläuterte, wie man mit der Institutslösung IND²UCE, einem Security-Framework zur Datennutzungskontrolle, den Anforderungen der 2018 in Kraft tretenden europäischen Datenschutzgrundverordnung gerecht werden kann. Prof. Liggesmeyer: »Mit IND²UCE bieten wir eine Lösung, mit der Bürger und Unternehmen jederzeit die Kontrolle über ihre Daten behalten können. Die Datennutzungskontrolle macht es möglich, das riesige Potenzial von Daten auszuschöpfen, deren Chancen zu nutzen und gleichzeitig den Datenschutz zu berücksichtigen. Auch in den Digitalen Dörfern fallen bei der Vernetzung von Bürgern, Unternehmen und Kommunen viele sensible Daten an, weshalb wir IND²UCE ebenfalls in die „Digitale-Dörfer-Plattform“ integrieren wollen.«