Autonome Systeme – digitaler Zwilling

Trendthema digitaler Zwilling

Autonome Systeme – digitaler Zwilling

Die Anzahl an Steuerungs- und Regelaufgaben, die eingebettete Systeme übernehmen, ist groß. Daher stehen autonome Systeme vor großen Herausforderungen. Um anstehende Aufgaben zu lösen, entscheiden eingebettete Systeme zur Laufzeit selbst mit welchen anderen Systemen sie Verbünde eingehen und an welchen sie sich nur vorübergehend beteiligen. Sobald die Systeme durch die Integration von Komponenten von Drittherstellern dynamisch ihre Fähigkeiten erweitern, spricht man von Ökosystemen. Für diese benötigen autonome Systeme mehr als nur Daten. Denn die Herausforderungen liegen in der Kombination von Diensten. Die Lösung dafür bieten die digitalen Zwillinge als universell einsetzbare Kommunikationsschnittstelle, welche sowohl geräte- als auch herstellerübergreifend funktionieren muss. Digitale Zwillinge müssen sich und die angebotenen Daten und Dienste selbst beschreiben können und die Fähigkeit besitzen, benötigte Dienste anderer digitaler Zwillinge zu identifizieren, auszuwählen und diese zu nutzen, um sich selbst zu vernetzen. Dafür müssen verstärkt aufgabenorientierte Schnittstellen eingesetzt werden, die zum Beispiel das Ziel einer Aktion definieren, aber nicht, wie diese durchgeführt wird.

Das Fraunhofer IESE ist in mehreren Bereichen aktiv, um das Konzept der digitalen Zwillinge zu entwickeln. Gemeinsam mit 14 weiteren Partnern aus dem Bereich der Produktionstechnik entwickelt das Institut im Rahmen des Projekts BaSys 4.0 Konzepte und Lösungen, um digitale Zwillinge als virtuelle Middleware für die digitale Produktion zu realisieren.

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