IUNO - Nationales Referenzprojekt für IT-Sicherheit in der Industrie 4.0

IUNO ist das Nationale Referenzprojekt für IT-Sicherheit in der Industrie 4.0. Deutschland und die deutsche Industrie hat derzeit weltweit eine Vorreiterrolle bei Industrie 4.0. Dennoch bestehen große Herausforderungen dabei, das Konzept in eine gelebte Wirklichkeit zu überführen. Eine besonders große Herausforderung ist dabei die IT-Sicherheit – denn wenn Fertigungsanlagen immer mehr über Unternehmensgrenzen hinweg vernetzt und verschiedenste Komponenten ad-hoc miteinander kombiniert werden, bieten sich auch immer mehr Angriffspunkte für Hackerangriffe oder Industriespionage. Gerade für mittelständische produzierende Unternehmen, die für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland elementar sind, führt dies zu großen Verunsicherungen.

Hier setzt das Projekt IUNO an und entwickelt in einem Verbund führender Partner aus Industrie und Forschung praxistaugliche Konzepte und Lösungen für IT-Sicherheit in der Industrie 4.0. Damit wird ein wesentlicher Beitrag für eine neue Sicherheitskultur für Industrie 4.0 geleistet, um das Wertschöpfungspotenzial für den Standort Deutschland zu verwirklichen. Das Besondere dabei: IUNO kombiniert eine Vielzahl von Szenarien entlang unterschiedlicher, aber jeweils vollständiger Wertschöpfungsketten – aus der Möbelindustrie, der Automobilwirtschaft, den Werkzeugmaschinenherstellern – und führt die jeweils gewonnenen Ergebnisse in einem Werkzeugkasten zusammen, der auch für andere Einsatzfelder und Unternehmen anwendbar ist. Durch verschiedenste Transfermaßnahmen wird die Vermittlung in die mittelständische Wirtschaft sichergestellt.

Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren (2015-2018) und ein Volumen von 33 Millionen Euro. Es wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) als Teil der Hightech-Strategie über das Programm „Selbstbestimmt und sicher in der digitalen Welt 2015-2020“.

Partner des IUNO-Konsortiums sind: Accessec GmbH, Bosch Rexroth AG, Bosch Software Innovations GmbH, DFKI GmbH, Duravit AG, Escrypt GmbH, Fraunhofer-AISEC, Fraunhofer-IESE, Fraunhofer-SIT, HOMAG Holzbearbeitungssysteme GmbH, Infineon AG, Nobilia Werke, Phoenix Contact GmbH, Robert Bosch GmbH, Siemens AG, Trumpf GmbH, TU Darmstadt, TU München, Universität Kassel, Volkswagen AG, WIBU-SYSTEMS AG. Koordinator ist die HOMAG GmbH.