Mobile

Mobile Business Apps bieten Unternehmen, die mobile Arbeitskräfte beschäftigen und mobile Kunden bedienen, viele Möglichkeiten. Die Arbeitsabläufe mobiler Arbeitskräfte können hinsichtlich Arbeitseffizienz und Arbeitskomfort verbessert werden. Sowohl bereits vorhandene als auch neue innovative Services können mobilen Kunden angeboten werden, was zu mehr Umsatz und Kundenzufriedenheit führt. Dabei geht es bei Mobile Business Apps um mehr als nur mobile Applikationen für die Verwaltung persönlicher Informationen (wie E-Mail, Kalender etc. in mobilen Geräten) oder die Nutzung des Internets mittels mobiler Browser.

Es handelt sich hierbei um maßgeschneiderte Lösungen, die dafür entwickelt wurden, mobile Arbeitskräfte bei ihren speziellen Arbeitsabläufen oder Aufgaben und mobile Kunden bei der Verwendung bestimmter geschäftlicher Services eines Unternehmens zu unterstützen. Beispielsweise kann eine Fluggesellschaft seinen Piloten oder seiner Kabinenmannschaft Mobile Business Apps zur Verfügung stellen, um sie beim Flug-Briefing oder bei der Bedienung von Passagieren während des Flugs zu unterstützen. Sie kann auch den Passagieren Mobile Business Apps  anbieten, zum Beispiel um von überall her Tickets zu buchen oder um einzuchecken, ohne am Schalter warten zu müssen.

Herausforderungen

Mobile Business Apps bieten verschiedene Herausforderungen, die einen starken Einfluss darauf haben, wie sie entwickelt werden. Dazu zählen u.a.:

  • Extreme kurze Markteinführungszeiten, d.h., nur ein paar Wochen von der Idee bis zum marktreifen Produkt: Mobile Business Apps (besonders für mobile Kunden) müssen schnell auf den Markt gebracht werden, bevor ein Wettbewerber einen ähnlichen mobilen Business Service anbietet.
  • Hohe native User Experience
  • Unterstützung unterschiedlicher mobiler Plattformen und Geräte
  • Hohe Integration mit umgebenden mobilen Ökosystemen
  • Intensive Verwendung der besonderen Features verschiedener mobiler Plattformen und Geräte

Der Forschungsbereich Business Goes Mobile am Fraunhofer IESE entwickelt, evaluiert und transferiert ganzheitliche Methoden für die Entwicklung von Mobile Business Apps, die alle Phasen des Lebenszyklus umfassen. Dabei werden die oben genannten Herausforderungen in besonderem Maße berücksichtigt.

Referenzen im Bereich Mobile Computing

 

BASF SE

Die BASF SE ist mit mehr als 70 Millarden Euro Umsatz und über 110.000 Mitarbeitern weltweit das größte Chemieunternehmen der Welt. Auch hier sind Software und IT-Dienstleitungen ein integraler Bestandteil der Unterstützung von intenern und externen Geschäftsprozessen.

 

Lufthansa Systems AG

Unseren Kunden Lufthansa Systems haben wir bei der Vorbereitung einer durchgängigen Entwicklung von mobilen Applikationen als Ergänzung zu bestehenden Produkten unterstützt. Basierend auf einer mobilen Muster-App wurde ein Prozess von einem Feature bis zu einem ausführbaren Prototyp definiert und getestet. Bei der Entwicklung des Prototyps wurden das UI und das Interaktionsdesign sowie der Architekturentwurf hauptsächlich von Experten des Fraunhofer IESE entwickelt, während die Implementierung des Prototyps wie schon in anderen vergleichbaren Kundenprojekten des Fraunhofer IESE von einem Team studentischer Entwickler durchgeführt werden konnte. 2011 setzten das Fraunhofer IESE und Lufthansa Systems ihre Zusammenarbeit zum Thema mobile Apps fort
 

Accenture CAS – Methodische Unterstützung bei der Architekturdefinition der neuen Mobilplattform

Das Fraunhofer IESE unterstützt Accenture CAS methodisch bei der Definition seiner neuen Mobilplattform. Mit der neuen Mobilplattform wird es möglich sein, mobile Anwendungen beispielsweise für Vertriebsmitarbeiter zu entwickeln, die die Möglichkeiten heutiger mobiler Geräte und Plattformen wie Apple’s iOS oder Google’s Android ausnutzen. Konkretes Ergebnis der Zusammenarbeit in 2011 ist neben dem transferierten methodischen Wissen zum Thema Architektur eine erste Version der Architektur der neuen mobilen Plattform.
 

John Deere – Prototyping mobiler Business Apps in der Landwirtschaft

Landwirte, Auftragnehmer und Feldarbeiter können von mobilen Geschäftsanwendungen profitieren, zum Beispiel um Felder zu verwalten, den Status von Feldaufgaben zu melden oder Ergebnisse zu dokumentieren. Eine der Hauptanforderungen besteht darin, dass solche mobilen Geschäftsanwendungen mit Maschinen und vorhandenen landwirtschaftlichen Managementinfrastrukturen integriert werden müssen. John Deere und das Fraunhofer IESE erstellen gemeinsam prototypische mobile Anwendungen, die zu innovativen Produktideen führen sollen und dazu dienen sollen, bestehende mobile Technologien und mobile Software-Engineering-Ansätze in der Landwirtschaft anzupassen und zu evaluieren.

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