FUN-NI

Handlich, simpel und intuitiv - Motivierte Softwareanwender durch natürliche Interaktion

Das Forschungsprojekt »Fun of Use with Natural Interactions« (FUN-NI) untersucht, wie durch natürliche Interaktionsformen in Software die User Experience (UX) der Anwender gesteigert werden kann, welche zu einer höheren Akzeptanz von Softwareprodukten und zu einer besseren Motivation der Anwender führt.

Die heute gängigen grafischen Benutzerschnittstellen von Software verwenden als Interaktionsgeräte meist Tastaturen und PC-Mäuse. Darüber hinaus existieren andere Interaktionsformen und -geräte. Ziel des Projekts FUN-NI ist es, Benutzerschnittstellen zu entwickeln, die durch natürliche Interaktionsformen wie Sprache, Gestik oder Multi-Touch zu bedienen sind. Dadurch wird die Interaktion so gestaltet, wie es der Benutzer von nicht-technischen Objekten gewohnt ist. Hierdurch wird die UX beim Bedienen der Software gesteigert.

Denkbare Anwendungsszenarien gibt es viele: Informationssysteme, wie Modellierung von Geschäftsprozessabläufen mit Multi-Touch-Steuerung oder Anwendungen aus dem Bereich Ambient Assisted Living, wie Gestensteuerung von Rollladen und Licht der eigenen vier Wände, oder eine Multimediasteuerung für das iPad. Hauptbeiträge des Projekts sind:

  • Konstruktive UX: Identifikation, Dokumentation und Evaluation von mehr als 90 erfolgreichen natürlichen Interaktionsmustern, so genannten Patterns.
  • Spezifikation von natürlicher Interaktion: DESIGNi, eine Workbench, mithilfe derer KMUs in die Lage versetzt werden, in zukünftigen neuen Projekten passende natürliche Interaktionsformen zu »finden«, zu spezifizieren und sich explizit die zugrundeliegende Metapher des Interaktionskonzeptes bewusst zu machen.
  • Leichtgewichtige Evaluierungsmethode: Entwicklung einer Evaluierungsmethode, wodurch Software produzierende KMUs in der Lage sind, eigenständig die gewünschten UXEigenschaften in ihren Produkten in frühen Entwicklungsphasen zu überprüfen. Dadurch wird das Risiko bei der Entwicklung innovativer Softwareprodukte gesenkt.
  • Positives Evaluierungsgebnis: Neben gleichbleibenden Performanzdaten im Vergleich zur »klassischen« Bedienung begeistert besonders die intuitive Bedienbarkeit:
    »Wenn es darum geht, etwas Neues auszuprobieren, bin ich sonst eher der ängstliche Typ. Aber hier hat alles super geklappt, ich war echt überrascht.«
    »Fühlte mich direkt heimisch, sehr intuitiv!«

Kundenstatements

»Positives Nutzererleben sorgt für Leistungsverbesserungen beim Anwender. Softwareprodukte, die der Anwender nachgewiesenermaßen bereitwilliger nutzt, bieten zudem einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber herkömmlichen Produkten. Die Anwender sind konzentrierter, sie verwenden ihre Software effizienter, und die Investitionskosten amortisieren sich schneller.«

Rudolf Klein, Mitglied der Geschäftsführung der a3 systems GmbH

 

»User Experience ist entscheidend, nicht alleine die Technik.«

Bernd Klein, Geschäftsführer der CIBEK technology + trading GmbH

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