Caruso GmbH Success Story: Digitales Ökosystem und Plattformökonomie im Automotive Aftermarkt

Caruso GmbH Success Story: Digitales Ökosystem und Plattformökonomie im Automotive Aftermarkt

  • Ganzheitliche Herangehensweise an Digitale Ökosysteme und Plattformen
  • Verzahnung von ökonomischen, technischen und rechtlichen Aspekten auf Ebene des gesamten Ökosystems
  • Gesammelte Erfahrungen aus vielen Domänen und anderen digitalen Ökosystemen
  • Zielgerichtete Strukturierung eines Ökosystems und schrittweise Entwicklung einer Plattform als Kern von digitalen Ökosystemen
  • Unterstützung in zahlreichen Themen des Software und Ecosystem Engineering
Kurzprofil Unternehmen  
Name Caruso GmbH
Webseite www.caruso-dataplace.com
Branchen Automotive Aftermarket
Sitz Ismaning, Deutschland

Kundenstatement

 

Alexander Haid, Managing Director Caruso GmbH: „Das Fraunhofer IESE ist dank seiner Erfahrung beim Thema Digitale Ökosysteme, der pragmatischen Herangehensweise und vor allem wegen seiner Neutralität ein sehr wichtiger Technologiepartner."

Um was es geht

Die Caruso GmbH hat mit Unterstützung des Fraunhofer- Instituts für Experimentelles Software Engineering IESE ihren offenen und neutralen Daten- und Service-Marktplatz für den Automotive Aftermarket entwickelt. Das Fraunhofer IESE war mit seiner Expertise in digitalen Ökosystemen und Plattformen von Anfang an als neutraler und strategischer Technologiepartner mit an Bord.

Caruso bietet als offener und neutraler Datenmarktplatz allen aktuellen und zukünftigen Akteuren des Automotive Aftermarket die Chance auf neue Geschäftsmodelle und Mobilitätsservices. Dafür schafft Caruso alle Voraussetzungen, um dynamische fahrzeugbezogene Daten für die digitale, vernetzte Welt zugänglich zu machen. Die digitale Transformation des Automotive Aftermarket ist auf dem Vormarsch und eine echte Chance für alle, die heute und in Zukunft an diesem Markt teilhaben wollen. In der heutigen digitalen Welt verändert sich die herkömmliche Wertschöpfungskette zu einem Wertschöpfungsnetzwerk. Der Caruso Datenmarktplatz bietet als Plattform die Möglichkeit, ein digitales Ökosystem zum Aufbau eines solchen Wertschöpfungsnetzwerks zu etablieren. Caruso hat deshalb nicht nur die Teileindustrie im Blick, sondern auch komplementäre Segmente wie den Handel, Versicherungen sowie Fleet- und Leasingunternehmen.

Die Herausforderung

Ein neues digitales Ökosystem zu initiieren und zu etablieren und die zentrale Plattform zu bauen geht mit zahlreichen Herausforderungen einher:

  • Herausarbeitung der konkreten Ökosystem- und Plattformidee basierend auf einer ersten Vision
  • Abgestimmte Gestaltung von Geschäftsmodell, Technologie und rechtlichen Aspekten
  • Design von grundlegenden Konzepten der Plattform und des Marktplatzes
  • Überzeugung verschiedener Branchen und Firmen von den Vorteilen der Teilnahme am Ökosystem
  • Gewinnung erster Partner für das Ökosystem, die als Botschafter fungieren
  • Kontinuierliche Beobachtung des Umfeldes und der Wettbewerber
  • Design der User Experience und der User Interfaces des Marktplatzes
  • Design des Security-Konzepts, insbesondere auch Erfüllung der Anforderungen der General Data Protection Regulation (GDPR)
  • Auswahl von Basistechnologien
  • Strukturierung der Kerninhalte als Grundlage des Handels über die Plattform, im Falle von Caruso ein Datenkatalog
  • Anbindung von Partnern an die Plattform und Integration ins Ökosystem

Die Unterstützung

Das Fraunhofer IESE begleitet Caruso seit Anfang 2016. In der Phase vor der offiziellen Unternehmensgründung hat das IESE dabei unterstützt, die Vision von Ökosystem und Plattform zu gestalten und nach und nach konkreter und für unterschiedlichste Zielgruppen verständlich zu machen. Auf dem Weg von der initialen Idee zur Firma Caruso half das IESE dabei, die zahlreichen Herausforderungen zu lösen. Caruso als Firma wächst stetig und das Fraunhofer IESE bietet dabei die passende Unterstützung. Dazu zählt aktuell die Vorentwicklung von zukunftsweisenden Konzepten wie zum Beispiel:

  • Technologiebewertungen und Auswahlempfehlungen in einer „Buy and Build"-Strategie sowie Erprobung fundamentaler Konzepte in verschiedenen Zieltechnologien
  • Das verteilte Management des Einverständnisses zur Datenverarbeitung zur Erfüllung von Anforderungen der GDPR im Kontext einer Datenaustauschplattform
  • Ein Prototyp einer Service-Ausführungsplattform mit hohen Anforderungen an den Schutz und die Sichtbarkeit von Daten für die vertrauenswürdige Analyse von Daten mit mehreren beteiligten Firmen

2017 hat das IESE eine Studie im Namen von Caruso durchgeführt und veröffentlicht, um die Bedarfe von Datenkonsumenten zu erheben und zu erforschen, welche Qualitätseigenschaften von den Daten verlangt werden. Um eine optimale Unterstützung zu bieten, hat sich das Fraunhofer-Team immer bestmöglich in das Caruso-Team integriert und sich proaktiv mit fundierten Lösungsvorschlägen eingebracht. Kurze Entscheidungswege, schnelle und sorgfältige Umsetzung der Aufgaben sowie eine sehr hohe Flexibilität lieferten für Caruso enorm wertvolle Beiträge auf dem Weg zum lebendigen Marktplatz.

Das IESE bringt auch in Zukunft seine ganzheitliche Kompetenz im Software Engineering und bei Digitalen Ökosystemen und der Plattformökonomie bei Caruso ein.

Das Ergebnis

Die Plattform und das Ökosystem rund um Caruso wachsen stetig. Caruso verbindet immer mehr Partner auf seinem Datenmarktplatz und ermöglicht den sicheren und effizienten Austausch von Telematikdaten aus Fahrzeugen für komplett neue Geschäftsmodelle. Das Fraunhofer IESE hat durch seine Unterstützung maßgeblich zum Erfolg beigetragen und wird Caruso auch weiterhin helfen, stark zu wachsen und mit Innovationen zu punkten.

Am 16. November 2017 stellte die Caruso GmbH in einem exklusiven Event am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern die Caruso-Plattform vor.

Mittlerweile ist die Caruso GmbH stark gewachsen. Das Fraunhofer IESE wird Caruso weiterhin unterstützen und zu einem kräftigen Wachstum der Plattform und des Ökosystems beitragen.

Caruso Management Team: v.l. Jürgen Buchert, Ulrich Keil, Christian Müller, Alexander Haid, Jens Knodel. Rechts Matthias Naab vom Fraunhofer IESE