Automotive Software Engineering

Das Fraunhofer IESE verfügt über Software Anwendungsexpertise in den Branchen Automobil, Nutzfahrzeuge, Land- und Baumaschinen

Unsere Lösungen für Software in Automotive und Nutzfahrzeugen

Am Fraunhofer IESE entwickeln wir Softwaresysteme für die Automotive- und Nutzfahrzeug-Branche, auf die man sich in jeder Hinsicht verlassen kann. Die dazu erforderlichen Prozesse, Methoden und Techniken untermauern wir empirisch. Dabei legen wir Wert auf ingenieurwissenschaftliche Prinzipien wie Messbarkeit und Transparenz. 

Im Anwendungsfeld Automotive unterstützt das Fraunhofer IESE Unternehmen mit Analysen und innovativen Lösungen des Software Engineering.

Was bietet Ihnen das Fraunhofer IESE
im Bereich Automotive Software?

  • Unabhängige Qualitätsanalysen und -assessments von Embedded Automotive Software und Architekturen
  • (Gemeinsame) Entwicklung von Systemarchitekturen und innovativen Produkten für Automotive und Nutzfahrzeuge
  • Kontrollierte Evaluierung und Pilotierung neuer Technologien im Automotive Software Engineering
  • Kundenspezifische Prozess- und Toolberatung, empirische Validierung von Methoden und Toolketten
  • Schulungen, Workshops, Coaching für Softwaremethoden im Systemkontext, wie z.B. Safety-Engineering

Softwaretechnologie für eine bewegte Welt

Bereits in den vergangenen Jahren waren Fahrzeuge »Computer auf Rädern«, mit komplexer, hochzuverlässiger Software an Board. Die Trends in Richtung höherem Automatisierungsgrad und digitaler Vernetzung mit Diensten in der Automobilindustrie treiben diese Entwicklung weiter.

Fahrzeugnutzer möchten heute und in Zukunft innovative Dienste in Anspruch nehmen, dessen Funktionen in einer Ende-zu-Ende-Architektur effizient umgesetzt werden. Hochautomatisierte Assistenzsysteme und Fahrfunktionen müssen sicher und zuverlässig funktionieren, um neue Mobilitätsdienste, z.B. ein Robotaxi, oder auch innovative Nutzfahrzeuglösungen wie z.B. eine mobile autonome Baustellenabsicherung umzusetzen. Bestehende Normen, wie ISO 26262 oder ISO 21448 (SOTIF) geben für solche Systeme noch unzureichend Hilfestellungen. Gerade im Zusammenhang mit KI bzw. maschinellem Lernen ist das Thema Safety eine Herausforderung. Am Fraunhofer IESE wurden seit einigen Jahren bereits Forschungsarbeiten dazu durchgeführt und Lösungen angeboten. Die zugrundeliegenden Methoden können in die Prozesse des Automotive Software Engineering integriert werden. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickeln wir darauf aufbauend Lösungskonzepte und Produkte.

Lesen Sie mehr über Safety für autonome Systeme

 

Auch auf Seiten der Entwicklungsprozesse zeichnen sich größere Änderungen ab – die Integration von Fahrzeugen in digitale Ökosysteme erfordert eine kontinuierliche Entwicklung (Continuous Engineering). Bei Nutzfahrzeugen sind Fahrzeuge bereits heute vielfältig vernetzt. In der Zukunft werden z.B. Landmaschinen flexibel mit Software-Funktionen erweiterbar sein, Updates stellen stets optimale Einsatzparameter bereit. Dazu müssen Aktivitäten weiter automatisiert werden und formalisierte Modelle für Software-Komponenten erstellt werden (model-based engineering). Insbesondere Prüf- und Testaufgaben sind dazu prädestiniert – virtuelle Integration, virtuelle Validierung oder virtuelle Deployments sind die Schlagworte im Automotive Software Engineering, zu denen das Fraunhofer IESE auch ein eigenes Framework bereitstellt. Damit lassen sich bereits heute die Lösungen für morgen realisieren.

Lesen Sie mehr zu FERAL – unserem Werkzeug für virtuelle Entwicklung

 

Wir haben Ihr Interesse geweckt? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf! Wir besprechen gern Ihre individuellen Herausforderungen mit Ihnen und entwerfen eine Lösung auf Basis unserer Kompetenzen.

Linktipps

Highlights

Rund um Automotive Software Engineering aus der Fraunhofer Forschung & Entwicklung

Film

Ist ABS aus der Cloud möglich?

Leistungsfähige Vernetzung von Fahrzeugen und IT-Infrastruktur ermöglicht Funktionen, die bisher im Auto verortet waren, als Dienstleistung über die Cloud.

Publikation

NFZ-Roadmap 2030

Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft unter Führung des CVC Südwest zum Thema »Intelligente Nutzfahrzeuge und verlässliche Nutzfahrzeugverbünde«

Treffen Sie uns auf den wichtigen Veranstaltungen der Branche Automotive & Nutzfahrzeuge

Kontaktieren Sie uns gerne im Vorfeld und machen einen Termin aus.

Electronics In Vehicles (ELIV) 2019 – Der internationale Automobilelektronik-Kongress
16. – 17. Oktober 2019, World Conference Center Bonn

Schwerpunkt: Internationaler Automotive Branchentreff der Fahrzeugelektroniker

Die Fachkonferenz mit ausgewählten Vorträgen von über 75 Referenten zu zukunftsweisenden Themen in der Mobilitätsbranche wird begleitet von einer Fachausstellung mit neusten Entwicklungen und Innovationen. Auch das Fraunhofer IESE nimmt mit einem Exponat in Bezug auf Automotive Software Engineering daran teil.

Weitere Informationen

 

Commercial Vehicle Technology (CVT) Symposium 2020 
10. – 12. März 2020, Technische Universität Kaiserslautern

Schwerpunkt: Internationale Trends und technologische Entwicklungen der Nutzfahrzeugindustrie

Das Symposium wird von einer Fachausstellung mit Unternehmen (u.a. dem Fraunhofer IESE zum Thema Automotive Sortware Engineering) und einer speziellen Nutzfahrzeugausstellung begleitet.

Weitere Informationen

 

Ausgewählte Projekte im Bereich Automotive und Nutzfahrzeuge

 

Bosch: Safety-Betrachtungen eines Cloud-Dienstes

Die Herausforderung des Cloud-Dienst-Projektes bestand darin ein Sicherheitskonzept zu entwickeln.

 

Caruso Dataplace

Die Caruso GmbH hat mit Unterstützung des Fraunhofer IESE ihren offenen und neutralen Daten- und Service-Marktplatz für den Automotive Aftermarket entwickelt.

 

John Deere:
Secure Software Engineering

Wissenschaftler des Fraunhofer IESE erfoschten gemeinsam mit John Deere die Software aktueller Displaysysteme bezüglich deren Architekturen.

Gerade der Bereich der eingebetteten Systeme stellt das Secure Software Engineering vor neue Herausforderungen, da besondere Einschränkungen und Randbedingungen zu beachten sind.

 

Bosch:
Software ersetzt
teure Hardware

Gemeinsam haben die Projektpartner Bosch und Fraunhofer IESE eine flexible Softwaresicherheitsarchitektur entwickelt, die den Einsatz nicht abgesicherter Hardware für sicherheitsrelevante Anwendungen ermöglicht.

»Wir sind von den Ergebnissen der Kooperation mit dem Fraunhofer IESE so überzeugt, dass wir sie in die Serienproduktion übernehmen werden.«

 

Knorr-Bremse: Strategisches Variantenmanagement

Knorr-Bremse hat zusammen mit dem Fraunhofer IESE einen tragfähigeren Wiederverwendungsansatz entwickelt.

»Es wurden sehr konkrete und reale Lösungsansätze vom IESE erarbeitet, um den drohenden Herausforderungen der steigenden Komplexität sowie höherer Zulassungsanforderungen begegnen zu können.«

 

Hitachi:
Safety Engineering für autonome Fahrsysteme

In einer Forschungskooperation haben Forscher von Hitachi und Fraunhofer IESE den erforderlichen Umfang für zukünftiges Safety Engineering untersucht.

»Die Kooperation mit dem Fraunhofer IESE bezüglich einer multiaspektuellen Safety-Engineering-Methode mit safeTbox hat zu erheblichem Erfolg für Hitachis F&E geführt.«

 

EMC² – Sichere Teamarbeit in offenen Systemen

Dank Multi-Core-CPUs bewältigen die neuesten Generationen eingebetteter Systeme hochkomplexe Aufgabenstellungen bei verhältnismäßig geringen Kosten. Aus in sich geschlossenen Systemen werden offene Systeme – so genannte »Smart Ecosystems« –, die in jeder Situation zuverlässig agieren müssen.

 

CRYSTAL: Critical System Engineering Acceleration

Moderne sicherheitskritische eingebettete Systeme zu entwickeln und zu betreiben ist ein hochkomplexer Prozess, der spezialisierte Werkzeuge zur Unterstützung verschiedener Aktivitäten über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg erfordert.

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