{"id":9002,"date":"2022-02-24T20:07:10","date_gmt":"2022-02-24T19:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/?p=9002"},"modified":"2025-07-15T15:16:39","modified_gmt":"2025-07-15T13:16:39","slug":"spell2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/spell2\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren \u2013 Human Factors und Grundlagen der Entscheidungsunterst\u00fctzung im Projekt SPELL (Teil 2)"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Im zweiten Teil unserer Blog-Serie zum Projekt SPELL geben wir einen vertieften Einblick in menschliche Faktoren der Leitstellenarbeit. Au\u00dferdem stellen wir vor, wie K\u00fcnstliche Intelligenz sowie neue Technologien und Methoden f\u00fcr intelligente Systeme, die im <a href=\"https:\/\/spell-plattform.de\/\">Projekt SPELL<\/a> entwickelt werden sollen, die Arbeit der Leitstellen bereichern k\u00f6nnen. Die Abk\u00fcrzung SPELL steht \u00fcbrigens f\u00fcr \u00bbSemantische Plattform zur intelligenten Entscheidungs- und Einsatzunterst\u00fctzung in Leitstellen und Lagezentren\u00ab.<\/p>\n<p class=\"lead\">Im <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/spell\/\">ersten Teil der Blog-Serie<\/a> haben wir das BMWi-gef\u00f6rderte Projekt bereits vorgestellt. In dem Beitrag finden sich Informationen zu den Projektzielen und Hintergr\u00fcnden sowie eine Einf\u00fchrung zur Leitstellenarbeit.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p>Dieser Blog-Beitrag ist in Kooperation mit unserer Gastautorin Melanie Reuter-Oppermann entstanden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Melanie Reuter-Oppermann ist Postdoc am Fachgebiet Wirtschaftsinformatik der Technischen Universit\u00e4t Darmstadt (TUDA). Dort leitet sie neben den Arbeitspaketen der TUDA in SPELL noch zwei weitere Forschungsprojekte im Themenbereich \u00bbHealthcare Logistics \/ Digital Healthcare\u00ab. Zuvor promovierte sie am Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie in Operations Research zum Thema Rettungsdienstlogistik \/ -planung und baute das HealthCareLab am Karlsruhe Service Research Institute auf. Sie engagiert sich im Fachverband Leitstelle e.V. als Ko-Leiterin der AG \u00bbKI in der Leitstelle\u00ab und in der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Rettungswissenschaften als Sprecherin des Wissenschaftlichen Beirats. Zudem ist sie Ko-Koordinatorin der EURO Working Group on Operational Research Applied to Health Services.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9013\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann.jpg\" alt=\"K\u00fcnstliche Intelligenz in Leitstellen (Melanie Reuter-Oppermann)\" width=\"169\" height=\"168\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann.jpg 310w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann-32x32.jpg 32w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann-50x50.jpg 50w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann-64x64.jpg 64w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann-96x96.jpg 96w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann-128x128.jpg 128w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Reuter-Oppermann-65x65.jpg 65w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/>Gastautorin<br \/>\nDr.-Ing. Melanie Reuter-Oppermann<br \/>\n<b>TU Darmstadt<\/b><\/p>\n<p><strong><a href=\"mailto:melanie.reuter@kit.edu\">E-Mail senden<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<h3><strong>Leitstellen: Hohe Verantwortung bei hoher Zuverl\u00e4ssigkeit<\/strong><\/h3>\n<p>Leitstellendisponent*innen arbeiten in einem hochtechnologisierten Umfeld, das breitgef\u00e4chertes Spezialwissen erfordert, um kompetent im Arbeitsalltag und in besonders herausfordernden Situationen bestehen zu k\u00f6nnen. Auch stellen technische Fertigkeiten wichtige Grundlagen im Kompetenzprofil von Leitstellendisponent*innen dar, was kaum \u00fcberraschen d\u00fcrfte, wenn man den in Abbildung 1 dargestellten \u00bbMikrokosmos Leitstelle\u00ab betrachtet. Technische Fertigkeiten legen den Grundstein, um arbeitsrelevante Aufgaben zu erf\u00fcllen und Entscheidungen zu treffen und sind f\u00fcr die Vereinfachung von Entscheidungsprozessen relevant (1).<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-9002 gallery-columns-1 gallery-size-full'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Rettungsleitstelle.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"818\" height=\"464\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Rettungsleitstelle.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"KI f\u00fcr Leitstellen\" aria-describedby=\"gallery-1-9003\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Rettungsleitstelle.jpg 818w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Rettungsleitstelle-400x227.jpg 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Rettungsleitstelle-698x396.jpg 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Rettungsleitstelle-768x436.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 818px) 100vw, 818px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-9003'>\n\t\t\t\tAbbildung 1: Rettungsleitstelle (Copyright: Integrierte Leitstelle Ludwigshafen)\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Doch auch sog. \u00bbHuman Factors\u00ab sind bei Eins\u00e4tzen von Feuerwehr, Rettungsdienst und weiteren Beh\u00f6rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) von herausragender Bedeutung.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p>\u00bbHuman Factors\u00ab beschreiben als Sammelbegriff das Zusammenspiel von psychischen, kognitiven und sozialen Einflussfaktoren. Diese wirken in sozialen Systemen, aber auch an der Mensch-Maschine-Schnittstelle und beeinflussen die Arbeit an ebenjener entsprechend. Die menschlichen Ressourcen und deren Grenzen stehen im Fokus der Betrachtung. (2)<\/p>\n<\/div>\n<p>Einige dieser Wirkfaktoren k\u00f6nnen durch das Training von nicht-technischen Fertigkeiten ver\u00e4ndert werden. Beispielsweise kann eine missverst\u00e4ndliche oder unzureichende Kommunikation zu fatalen Fehlern f\u00fchren, besonders bei sog. High Reliability Organizations (1).<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p>High Reliability Organizations (HRO) sind Organisationen, die mit einem extrem hohen Zuverl\u00e4ssigkeitsbereich operieren m\u00fcssen, da sich St\u00f6rungen fatal auf Mensch, Tier, Umwelt oder hohe Sachwerte auswirken k\u00f6nnen (3).<\/p>\n<\/div>\n<p>Probleme, die durch die erw\u00e4hnten Kommunikationsm\u00e4ngel entstehen, k\u00f6nnen jedoch durch zielgerichtete Trainingsma\u00dfnahmen adressiert werden, beispielsweise im sog. Team-Ressource-Management-Ansatz (TRM), der speziell auf die Verbesserung der Teamperformance ausgerichtet ist.<\/p>\n<p>Wirkfaktoren wie \u00dcberm\u00fcdung, \u00dcberforderung und Ersch\u00f6pfung muss auf individueller, aber auch auf organisatorischer Ebene begegnet werden. Hier steht auch der Arbeitgeber mit seiner F\u00fcrsorgepflicht in der Verantwortung. Es existieren jedoch auch Wirkfaktoren, denen gr\u00f6\u00dftenteils mit Trainingsma\u00dfnahmen begegnet werden kann und soll, wobei jedoch Limitationen gesetzt sind. Einer dieser Wirkfaktoren kann die Annahme einer falschen Ausgangslage in komplexen Situationen sein. Hier muss man sich vor Augen f\u00fchren, dass die Leitstellendisponent*innen i.d.R. (noch) keinen bildlichen Eindruck von der Notfallsituation haben, dass Sprachbarrieren die Verst\u00e4ndigung erschweren oder dass die Wahrnehmung eines Notfallereignisses sich von Mensch zu Mensch erheblich unterscheiden kann. Sender-Empf\u00e4nger-Modelle, wie die <a href=\"https:\/\/www.schulz-von-thun.de\/die-modelle\/das-kommunikationsquadrat\">\u00bbVier Seiten eine Nachricht<\/a>\u00ab (4), spielen hier sicher auch eine Rolle.<\/p>\n<p>Trotz aller St\u00f6rfaktoren m\u00fcssen die Leitstellendisponent*innen eine sichere und schnelle Entscheidung treffen. Kommt es zu Fehleinsch\u00e4tzungen der Notfallsituation, sind die daraus resultierenden fr\u00fchen Entscheidungen im weiteren Einsatzverlauf kaum noch auszugleichen. Dies kann unter Umst\u00e4nden fatale Konsequenzen bedeuten. Aus diesem Grund lautet ein Grundsatz des bereits erw\u00e4hnten TRM: \u00bbHabe Zweifel und \u00fcberpr\u00fcfe genau. [\u2026] Nie etwas annehmen\u00ab (5). \u00bbAnnehmen\u00ab bedeutet in diesem Kontext die unkritische \u00dcbernahme eines Eindrucks, ohne die Verifizierungs- oder Falsifizierungsm\u00f6glichkeiten komplett ausgesch\u00f6pft zu haben. Annahmen sollten also grunds\u00e4tzlich nicht ungepr\u00fcft als Entscheidungsgrundlage \u00fcbernommen werden. In der Leitstellenarbeit sind hier jedoch Grenzen gesetzt, denn die M\u00f6glichkeiten, die Situation vor Ort in Augenschein zu nehmen, sind limitiert. Oftmals m\u00fcssen Einsch\u00e4tzungen auf Grundlage von Aussagen durch Laien vor Ort getroffen werden, die mitunter in unbekannten und gef\u00e4hrlichen Situationen unter erheblichem Stress stehen. Au\u00dferdem bringen komplexe Situationen weitere Stolperfallen mit sich.<\/p>\n<h3><strong>Komplexit\u00e4t in der Arbeit der Leitstellen<\/strong><\/h3>\n<p>Der Begriff \u00bbKomplexit\u00e4t\u00ab wird unterschiedlich verwendet. Soll beispielsweise verdeutlicht werden, dass eine Aufgabe sehr schwierig ist, wird sie schnell einmal mit dem Label \u00bbkomplex\u00ab versehen.<\/p>\n<p>Komplexit\u00e4t wird hier und da auch als Begr\u00fcndung herangezogen, wenn eine getroffene Entscheidung leider falsch war (6). Die Differenzierung zwischen \u00bbkomplex\u00ab und \u00bbkompliziert\u00ab ist jedoch wichtig, auch im Kontext von Leitstellen. Komplexe Systeme bestehen aus vielen unterschiedlichen Bestandteilen (sehr vielen Variablen), die miteinander verbunden sind. Charakterisierend ist jedoch, dass die Art und Weise der Verbindungen schwer \u00fcberschaubar ist (Intransparenz) und dass m\u00f6gliche Wechselwirkungen ebenso \u00e4u\u00dferst schwer in ihrem Ergebnis absch\u00e4tzbar sind. Diese Systeme verhalten sich oft \u00bbchaotisch\u00ab. Das hei\u00dft mitunter, \u00bbdass unter \u00e4hnlichen Verh\u00e4ltnissen oft nicht \u00e4hnliche Inputs zu dem gleichen Effekt f\u00fchren (6)\u00ab. Das bezeichnet man als \u00bb schwache Kausalrelationen\u00ab. Will man die Zust\u00e4nde des gesamten Systems feststellen, ist dies mit erheblichem Aufwand verbunden (6). F\u00fcr den Leitstellenkontext kann angemerkt werden, dass hier ein Spannungsverh\u00e4ltnis zwischen der angesprochenen Analyse und den vorhandenen kognitiven Ressourcen besteht. Au\u00dferdem besteht regelm\u00e4\u00dfig nicht gen\u00fcgend Zeit, diese Erkundungen zu beenden, da sich die Bedingungen ver\u00e4ndern und man zum Abschluss der Analyse bereits einem altem Sachstand aufsitzt. Kurzum: Eine detaillierte und breite Analyse komplexer Situationen hat hohe zeitliche und kognitive Kosten, dauert also mitunter lange und ist \u00e4u\u00dferst \u00bbanstrengend\u00ab. Der Erfolg ist ungewiss.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p>Zu den Merkmalen eines komplexen Systems geh\u00f6rt, dass es aus sehr vielen Variablen besteht und diese Variablen untereinander vernetzt sind. Das f\u00fchrt in der Folge zu schwer absch\u00e4tzbaren Eigendynamiken. Manipulationen am System haben keine linear reproduzierbaren Konsequenzen. Unterschiedliche Inputs k\u00f6nnen also zu \u00e4hnlichen Ergebnissen (oder vice versa) f\u00fchren. Die Bedingungen des Handelns sind nicht vollst\u00e4ndig feststellbar, unter \u00e4hnlichen Bedingungen werden un\u00e4hnliche Ma\u00dfnahmen gefordert und die Ziele m\u00fcssen immer wieder angepasst werden (6).<\/p>\n<\/div>\n<p>Was bedeutet dies nun f\u00fcr die Arbeit von Leitstellen? Am Beispiel einer <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/spell\/\">Integrierten Leitstelle f\u00fcr Feuerwehr und Rettungsdienst<\/a> wird dies schnell klar. Der Erfolg eines Rettungsdiensteinsatzes, beispielsweise aufgrund eines medizinischen Notfalls, ist von einer Vielzahl von Variablen abh\u00e4ngig. Kann der Notrufende gut verstanden werden (Signalqualit\u00e4t, Sprachkompetenz, Atemnot, Ger\u00e4uschkulisse etc.)? Stehen dem Notrufenden selbst alle Informationen zu Verf\u00fcgung und k\u00f6nnen diese verbalisiert werden (z. B. genauer Notrufort)? Wie sind die Wetterbedingungen (z. B. Anfahrt des Rettungswagens auf Schnee und Eis)? Gibt es wichtige Informationen, die wissentlich oder unwissentlich verschwiegen wurden (z. B. Infektionsstatus)? Erkrankungen und Verletzungen haben teilweise auch eine Eigendynamik, die sich rasant entwickelt. An dieser Stelle k\u00f6nnte man sicher noch viele weitere Zeilen und Seiten f\u00fcllen und dabei auf die verschiedenen Knotenpunkte und Variablen, z. B. die Besatzung des Rettungswagens, die Angeh\u00f6rigen von Patient*innen, die Patient*innen selbst etc., des Systems eingehen. An dieser Stelle wollen wir uns jedoch mit der Feststellung begn\u00fcgen, dass wir bei der Arbeit der Leitstellendisponent*innen davon ausgehen m\u00fcssen, dass diese in einem komplexen System arbeiten und Menschen Schwierigkeiten haben, die Funktionsweise von komplexen Systemen nachzuvollziehen.<\/p>\n<h3><strong>Komplexit\u00e4t und deren Konsequenzen f\u00fcr Leitstellendisponent*innen<\/strong><\/h3>\n<p>D\u00f6rner bringt es bemerkenswert schn\u00f6rkellos und eindringlich auf den Punkt: \u00bbKomplexit\u00e4t macht Menschen Angst.\u00ab (2008, S. 286) Er verbindet diese Angst mit Unbestimmtheit, im Sinne von Unvorhersehbarkeit, die gleichzeitig mit dem Attribut \u00bb Unkontrollierbarkeit\u00ab in Verbindung gebracht werden muss. Diese wiederum macht Angst, wie D\u00f6rner (ibd.) ausf\u00fchrt und moderiert ein Gef\u00fchl von Hilfslosigkeit. Dass Angst ein schlechter Ratgeber ist, wei\u00df bereits ein altes Sprichwort nicht ohne Grund. Angst stimuliert einen speziellen Teil unseres unwillk\u00fcrlichen Nervensystems und erzeugt Stress. Diese Vorg\u00e4nge vermitteln \u00bbHandlungsempfehlungen\u00ab, die auf Instinkte oder Instinktreste zur\u00fcckgehen (6). Im schlimmsten Fall beeinflussen Stress und Angst die Art, wie wir Informationen sammeln und bewerten. Informationen, die Gefahr signalisieren oder die bereits zurechtgelegte Strategien gef\u00e4hrden, werden nur niedrig priorisiert oder gar komplett ausgeblendet. Diese sog. Wahrnehmungsabwehr und affirmative Informationssammlung beschreibt also den <em>worst case<\/em>.<\/p>\n<p>Nun sind die Disponent*innen der Integrierten Rettungsleitstellen meistens erfahrene Feuerwehr- und Rettungsdienstangeh\u00f6rige. Dies legt die Vermutung nahe, dass die Schwelle f\u00fcr Ph\u00e4nomene wie Wahrnehmungsabwehr und affirmative Informationssammlung im beruflichen Setting zwar generell \u00fcber der der Allgemeinbev\u00f6lkerung liegt, jedoch selbst durch optimale Bedingungen (z. B. Training) nicht unendlich nach oben skaliert werden kann. Intraindividuelle Schwankungen oder, lapidar ausgedr\u00fcckt, die \u00bbTagesform\u00ab, spielen ebenso eine Rolle. So sind die Auswirkungen durch Stress von Widerstandsfaktoren abh\u00e4ngig, die sich \u00fcber den Tagesverlauf ver\u00e4ndern oder wiederum von einer Vielzahl anderer Konstellationen abh\u00e4ngig sind. Gehen wir nun davon aus, dass Stress den Aufl\u00f6sungsgrad von Informationen reduziert (6), also (vereinfacht gesagt) die Wahrnehmung von Informationen unsch\u00e4rfer macht und die vorausschauende Bewertung von Handlungsfolgen erschwert, k\u00f6nnen Details \u00fcbersehen oder f\u00e4lschlicherweise mit einer Situation aus der Vergangenheit gleichgesetzt werden, die \u00e4hnlich erscheint. \u00c4hnliches wird also f\u00fcr Gleiches gehalten. So k\u00f6nnte ein gerade identifiziertes Notfallbild (eine Lage vor Ort) f\u00e4lschlicherweise mit einem Einsatz aus der Vergangenheit gleichgesetzt werden und es k\u00f6nnten Ma\u00dfnahmen reproduziert werden, die bei diesem anderen Einsatz zum Erfolg gef\u00fchrt haben. Dies kann gl\u00fccken, muss es aber nicht.<\/p>\n<p>Nun wird dieser \u00bbstressvermittelte\u00ab Vorschlag nicht zwangsl\u00e4ufig in die Tat umgesetzt. Gesunde Menschen besitzen eine Art Veto-M\u00f6glichkeit, also die Kompetenz, diesen Vorschlag anzunehmen oder abzulehnen, auch wenn uns diese M\u00f6glichkeit nicht immer bewusst wird.<\/p>\n<h3><strong>Bew\u00e4ltigung von Komplexit\u00e4t in Leitstellen<\/strong><\/h3>\n<p>Uns Menschen stehen verschiedene M\u00f6glichkeiten zur Bew\u00e4ltigung von Komplexit\u00e4t zur Verf\u00fcgung. D\u00f6rner beschreibt diese M\u00f6glichkeiten als \u00bbStationen des Handelns\u00ab (s. Abb. 2, nach 6). Abbildung 2 beschreibt diese Stationen. Ein Entscheidungsunterst\u00fctzungssystem kann in den verschiedenen Phasen unterst\u00fctzen. Bevor wir im n\u00e4chsten Teil der Serie dar\u00fcber berichten, wie das funktionieren kann, wenden wir uns zun\u00e4chst dem Entscheidungsunterst\u00fctzungssystem zu.<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-9002 gallery-columns-1 gallery-size-full'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/SPELL_StationenDesHandelns-1.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1015\" height=\"437\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/SPELL_StationenDesHandelns-1.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen (Stationen des Handelns)\" aria-describedby=\"gallery-2-9027\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/SPELL_StationenDesHandelns-1.jpg 1015w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/SPELL_StationenDesHandelns-1-400x172.jpg 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/SPELL_StationenDesHandelns-1-698x301.jpg 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/SPELL_StationenDesHandelns-1-768x331.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1015px) 100vw, 1015px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-9027'>\n\t\t\t\tAbbildung 2: Stationen des Handelns (6)\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<h3><strong>Entscheidungsunterst\u00fctzung in Leitstellen<\/strong><\/h3>\n<p>Ein Entscheidungsunterst\u00fctzungssystem (engl.: Decision Support System, DSS) ist ein computerbasiertes, interaktives System, das 1) die Nutzer*innen bei der Entscheidungsfindung unterst\u00fctzt statt sie zu ersetzen, 2) Daten und Modelle als Grundlage verwendet und 3) die Effektivit\u00e4t des Entscheidungsprozesses im Fokus hat, nicht die Effizienz (7).<\/p>\n<p>In der Forschung spielt die Entwicklung von Entscheidungsunterst\u00fctzungssystemen f\u00fcr medizinische Fragestellungen (eng.: Clinical DSS) eine wichtige Rolle. Damit k\u00f6nnen \u00c4rzte zum Beispiel bei der Erstellung von Diagnosen oder der Bestimmung der bestm\u00f6glichen Therapien unterst\u00fctzt werden. In Leitstellen k\u00f6nnen solche Systeme unter anderem Leitstellendisponent*innen bei der Anrufannahme unterst\u00fctzen. Bei einem Notruf f\u00fchren sogenannte Notrufabfragesysteme Leitstellendisponent*innen durch den Fragenkatalog und machen einen Vorschlag, welcher Einsatzmitteltyp zum Einsatzort entsendet werden soll.<\/p>\n<p><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Beispiel: K\u00fcnstliche Intelligenz bei Notrufabfragesystemen<\/span><\/strong><\/p>\n<p>K\u00fcnstliche Intelligenz und darin verankerte Methoden, vor allem das Maschinelle Lernen (ML), k\u00f6nnen Notrufabfragesysteme intelligent und dynamisch machen. So k\u00f6nnen zum Beispiel mithilfe von Spracherkennung relevante Informationen aus dem Notruf gefiltert werden und ML-Verfahren k\u00f6nnen den Disponent*innen basierend auf den bisherigen Informationen ggf. weitere notwendige Fragen sowie die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr die Entsendung eines Einsatzmittels zu jedem Zeitpunkt der Notrufabfrage anzeigen. Liegt die Wahrscheinlichkeit \u00fcber einem festgelegten Schwellenwert, wird die Disposition vom System angesto\u00dfen.<\/p>\n<p>Im Leitstellenalltag werden viele weitere Entscheidungen getroffen, bei denen K\u00fcnstliche Intelligenz und darauf basierende Systeme unterst\u00fctzen k\u00f6nnen (8). Neben Methoden des Maschinellen Lernens sind vor allem mathematische Modelle, Algorithmen und Simulationen des Operations Research von gro\u00dfer Bedeutung (9). Sie k\u00f6nnen z. B. Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Wachenstandorte oder kurzfristige Umpositionierungen von Rettungswagen erstellen, damit diese immer schnellstm\u00f6glich bei den Patient*innen eintreffen.<\/p>\n<p>Wichtig f\u00fcr gute Entscheidungsunterst\u00fctzungssysteme sind neben\u00a0 effizienten und leistungsstarken Algorithmen auch Daten in ausreichender Menge und Qualit\u00e4t, sowohl als direkte Eingabe f\u00fcr die Algorithmen, als auch als Grundlage f\u00fcr Analysen und Vorhersagen, z. B. zum zuk\u00fcnftigen Einsatzgeschehen. Zudem spielt auch die Gestaltung der Nutzeroberfl\u00e4che eine entscheidende Rolle.<\/p>\n<p>Die Verf\u00fcgbarkeit von Daten in hinreichender Qualit\u00e4t ist eine zentrale Anforderung f\u00fcr die Algorithmen intelligenter Entscheidungsunterst\u00fctzungssysteme. Ebenso ist die visuelle Aufbereitung von Analysen und Vorhersagen essenziell, um bei der Entscheidung effizient zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>In vielen Situationen muss Leitstellendisponent*innen neben den eigentlichen Planungsvorschl\u00e4gen Zugang zu zugrundeliegenden Daten, Informationen und Erkl\u00e4rungen zu den Vorschl\u00e4gen gew\u00e4hrt werden, ohne sie dabei zu \u00fcberfordern.<\/p>\n<h3>Fazit<\/h3>\n<p>Die Arbeitsrealit\u00e4t von Leitstellendisponent*innen in einem hochtechnologisierten Umfeld ist von dynamischen Entwicklungen gepr\u00e4gt. Eine der Herausforderungen ist der Umgang mit komplexen Situationen. Human Factors spielen eine zentrale Rolle. So stellt sich die Frage, wie die Leitstellendisponent*innen in ihrer Arbeit durch intelligente Technologien und K\u00fcnstliche Intelligenz unterst\u00fctzt werden k\u00f6nnen. Um dieser Frage zu begegnen, werden im Forschungsprojekt SPELL verschiedene auf K\u00fcnstlicher Intelligenz basierende Komponenten zur Entscheidungsunterst\u00fctzung von Leitstellen und Lagezentren entwickelt. Diese sollen neben der Echtzeitunterst\u00fctzung w\u00e4hrend Gro\u00dfschadenslagen und Krisenszenarien auch die Vor- und Nachbereitung dieser Lagen sowie die Aus- und Weiterbildung in \u00dcbungen und Simulationen erm\u00f6glichen. Genauso viel Wert wird auch auf die Verarbeitung und Analyse von Daten sowie auf die Entwicklung von Oberfl\u00e4chen und Dashboards gelegt, die die Analysen, Vorhersagen und Planungsvorschl\u00e4ge anzeigen.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p><strong>Noch mehr Infos zum Thema \u00bbK\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren\u00ab und zu unserem Projekt SPELL gew\u00fcnscht?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir empfehlen einen Blick in unsere weiteren Blog-Beitr\u00e4ge zum Projekt SPELL:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/spell\/\">Teil 1: K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren &#8211; das Projekt SPELL<\/a><\/li>\n<li>Teil 3 (Link folgt nach Ver\u00f6ffentlichung)<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei Fragen und\/oder Anregungen<a href=\"mailto: anfrage@iese.fraunhofer.de; rolf.van.lengen@iese.fraunhofer.de\"> kontaktieren Sie uns<\/a> gern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>______________________________________________________________________<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wenn Sie au\u00dferdem mehr zum Stand der Technik und den Herausforderungen bei der <strong>Absicherung von KI in sicherheitskritischen Systemen<\/strong> erfahren wollen, besuchen Sie gerne unsere <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/de\/seminare_training\/data-scientist-assuring-safety.html\">4-t\u00e4gige Schulung zum zertifizierten \u00bbData Scientist Specialized in Assuring Safety\u00ab<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n<h4>Autor: Christian Elenbast, Kontakt: <a href=\"mailto: rolf.van.lengen@iese.fraunhofer.de\"><strong>Rolf Hendrik van Lengen<\/strong><\/a><\/h4>\n<h3><strong>Literatur<\/strong><\/h3>\n<ol>\n<li>Krugmann L, Ben-Amar M, Boden A, Hagemann V, Kluge A, Ontrup G et al. Modernes Simulationstraining in der Integrierten Leitstelle M\u00fcnchen: Teamprozesse erfolgreich optimieren. BOS-LEITSTELLE-AKTUELL 2021; 11(4):29\u201333.<\/li>\n<li>St.Pierre M. Human Factors und Patientensicherheit in der Akutmedizin. 3rd ed. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin \/ Heidelberg; 2014. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/ebookcentral.proquest.com\/lib\/kxp\/detail.action?docID=1965594.<\/li>\n<li>Hagemann V. High Responsibility Teamarbeit in Hochrisikobereichen &#8211; Verantwortung mit Risiko? In: Hackstein A, Hagemann V, Kaufmann F von, Regener H, Hrsg. Handbuch Simulation. Edewecht: S+K Verlagsgesellschaft Stumpf + Kossendey mbH; 2016. S. 56\u201364.<\/li>\n<li>Schulz von Thun F. Das Kommunikationsquadrat: Schulz von Thun Institut f\u00fcr Kommunikation; o.D. [Stand: 14.12.2021]. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.schulz-von-thun.de\/die-modelle\/das-kommunikationsquadrat.<\/li>\n<li>Rall M, Schmid K, Langewand S, Op Hey F. Crew Ressource Management (CRM) f\u00fcr die Notaufnahme. 1. Aufl. Stuttgart: Kohlhammer; 2020.<\/li>\n<li>D\u00f6rner D. Umgang mit Komplexit\u00e4t. In: Gleich A von, G\u00f6\u00dfling-Reisemann S, Hrsg. Industrial Ecology. Wiesbaden: Vieweg+Teubner; 2008. S. 284\u2013302.<\/li>\n<li>Eom, S. B., Lee, S. M., Kim, E. B. &amp; Somarajan, C. (1998). A survey of decision support system applications (1988\u20131994). Journal of the Operational Research Society, 49(2), 109-120.<\/li>\n<li>Reuter-Oppermann, M., Liebner, F. &amp; Lang, V. (2020): Positionspapier \u201eMaschinelles Lernen und K\u00fcnstliche Intelligenz in BOS-Leitstellen\u201c; Fachverband Leitstellen e.V., http:\/\/fachverband-leitstellen.de\/index.php\/info\/send\/2-verbandsunterlagen\/164-positionspapier-maschinelles-lernen-und-kuenstliche-intelligenz-in-bos-leitstellen<\/li>\n<li>Reuter-Oppermann, M., van den Berg, P. &amp; Vile, J. (2017): Logistics for Emergency Medical Service systems; Health Systems, 6(3), 187-208.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im zweiten Teil unserer Blog-Serie zum Projekt SPELL geben wir einen vertieften Einblick in menschliche Faktoren der Leitstellenarbeit. 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