{"id":8305,"date":"2021-08-12T08:30:21","date_gmt":"2021-08-12T06:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/?p=8305"},"modified":"2025-07-15T15:17:28","modified_gmt":"2025-07-15T13:17:28","slug":"spell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/spell\/","title":{"rendered":"K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren \u2013 das Projekt SPELL (Teil 1)"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Am 1.6.2021 fiel der Startschuss f\u00fcr das BMWi-gef\u00f6rderte Projekt SPELL. Die Abk\u00fcrzung steht f\u00fcr \u00bb<strong><u>S<\/u><\/strong>emantische <strong><u>P<\/u><\/strong>lattform zur intelligenten <strong><u>E<\/u><\/strong>ntscheidungs- und Einsatzunterst\u00fctzung in <strong><u>L<\/u><\/strong>eitstellen und <strong><u>L<\/u><\/strong>agezentren\u00ab. Wie der Name bereits erahnen l\u00e4sst, soll in dem Projekt K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren zur Anwendung kommen, um diese bei der Koordinationen von Eins\u00e4tzen zu unterst\u00fctzen und somit einen wichtigen Schritt in Richtung der Digitalen Transformation im Notfall- und Katastrophenmanagement zu leisten. Weitere Ziele sind die Weiterentwicklung von Applikationen, die allgemeine Warnungen, Ma\u00dfnahmen und Lageinformation an die Bev\u00f6lkerung und unterschiedliche Beteiligte gew\u00e4hrleisten sowie eine Notfallkommunikation per Live-Audio, Live-Video oder Live-Chat erm\u00f6glichen sollen.<\/p>\n<p>Im Projekt SPELL arbeitet das schlagkr\u00e4ftige Konsortium bestehend aus dem <a href=\"https:\/\/www.dfki.de\/web\/\">Deutschen Forschungszentrum f\u00fcr K\u00fcnstliche Intelligenz <\/a>als Konsortialf\u00fchrer, dem <a href=\"https:\/\/www.drk-rlp.de\/\">DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V.,<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.empolis.com\/\">Empolis Information Management GmbH<\/a>, der Fraunhofer-Gesellschaft e.V. mit ihren Instituten <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/\">Fraunhofer IESE<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.fokus.fraunhofer.de\/\">Fraunhofer Fokus<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.ise-cobra.de\/\">ISE Informatikgesellschaft f\u00fcr Software-Entwicklung mbH<\/a>, der <a href=\"https:\/\/livereader.de\/\">LiveReader GmbH<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.basf.com\/global\/en.html\">die BASF SE<\/a>, der <a href=\"https:\/\/corevas.de\/\">Corevas GmbH &amp; Co. KG<\/a>, der <a href=\"https:\/\/advancis.net\/?lang=de\">Advancis Software &amp; Services GmbH<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.apheris.com\/\">Apheris AI GmbH<\/a>, der <a href=\"https:\/\/www.tu-darmstadt.de\/\">Technische Universit\u00e4t Darmstadt<\/a>, sowie dem <a href=\"https:\/\/www.vfs-hh.de\/\">VfS Verband f\u00fcr Sicherheitstechnik<\/a> sowie weiterer assoziierter Organisationen Hand in Hand zusammen, um gemeinsam bestm\u00f6gliche Ergebnisse zu erzielen.<\/p>\n<p>Im ersten Teil unserer Blog-Serie zum Projekt SPELL, m\u00f6chten wir zun\u00e4chst den Hintergrund des Projektes erl\u00e4utern und aufzeigen, warum die genannten, anspruchsvollen Zielsetzungen im Sinne einer \u00bbkrisengewappneten Zukunft\u00ab unbedingt verfolgt werden m\u00fcssen. Zun\u00e4chst finden die Lesenden in den folgenden Abschnitten daher eine Einf\u00fchrung in die komplexe T\u00e4tigkeit der Leitstellen-Teams. In den nachfolgenden Beitr\u00e4gen unserer Mini-Serie gehen wir dann gezielt auf spezifische Aspekte und den konkreten Nutzen der im Projekt angestrebten Ziele ein und zeigen auf, wie K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren in Notfall- und\/oder Katastrophensituationen sinnvoll eingesetzt werden kann.<\/p>\n<h3><strong>Leitstellen \u2013 Ein integraler Bestandteil der Gefahrenabwe<\/strong>hr<\/h3>\n<p>Bei Not- und Gefahrenlagen sind sie die ersten Anlaufstellen: Die Leitstellen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Die Leitstellenlandschaft ist in Deutschland sehr unterschiedlich gestaltet. W\u00e4hrend es beispielsweise separate Leitstellen f\u00fcr Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei gibt, sind in den letzten 15-20 Jahren vermehrt Zusammenlegungen zu sogenannten \u00bbintegrierten Leitstellen (ILS) \u00ab entstanden, die meistens Feuerwehr und Rettungsdienst zusammenfassen. Seltener sind Leitstellen zu finden, die neben Feuerwehr und Rettungsdienst, auch die Polizei unter einem Dach integriert haben. In letzterem Fall spricht man im \u00bbBlaulicht-Jargon\u00ab auch von sogenannten \u00bbbunten Leitstellen\u00ab.<\/p>\n<p>Bereits in fr\u00fchen Kindestagen lernen wir die beiden Nummern 112 f\u00fcr Feuerwehr und Rettungsdienst sowie 110 f\u00fcr den Notruf der Polizei kennen. Leitstellen der BOS, also Beh\u00f6rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, sind jedoch nicht nur f\u00fcr das Annehmen dieser Hilfeersuche zust\u00e4ndig, sondern auch f\u00fcr die Koordination der daraus entstehenden Eins\u00e4tze und fungieren somit als Knotenpunkte f\u00fcr die Verarbeitung und Weitergabe mannigfaltiger Informationen.<\/p>\n<h3><strong>Leitstellen als komplexe Knotenpunkte f\u00fcr Informationen<\/strong><\/h3>\n<p>Notwendige Eins\u00e4tze, die durch die Leitstellen koordiniert werden, k\u00f6nnen nicht nur aus Anrufen resultieren, sondern auch \u00bbtechnisch\u00ab ausgel\u00f6st werden. Die Rauchmelder eines \u00f6ffentlichen Geb\u00e4udes z\u00e4hlen diesbez\u00fcglich zu den bekannteren Beispielen. Ebenso k\u00f6nnen Entnahmen eines \u00f6ffentlichen, automatischen Defibrillators (AED), wie er zur Wiederbelebung durch Laien verwendet werden soll, automatisch an die Rettungsleitstelle gesendet werden. Auch sehr spezifische Daten, z. B. aus der seismografischen \u00dcberwachung von Stra\u00dfen oder diverse Wetterdaten, k\u00f6nnen hier geb\u00fcndelt werden. Technische Weiterentwicklungen, wie automatisierte Notrufsysteme in Fahrzeugen, sog. eCall-Systeme (1) oder die \u00dcbermittlung von Handy-Standortdaten der Notrufenden (2), bringen einerseits wichtige Informationen und Chancen, ben\u00f6tigen andererseits jedoch auch eine entsprechende IT-Infrastruktur und die Kompetenzen des Leitstellen-Teams.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p><strong>Wussten Sie eigentlich\u2026<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026 dass bei einem Notruf, abh\u00e4ngig vom Mobiltelefon und dessen Betriebssystem, automatisch Standortdaten der Notrufenden an die Rettungsleitstelle \u00fcbermittelt werden k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026 dass moderne Notrufsysteme in Fahrzeugen direkt einen Notruf (112) absetzen k\u00f6nnen, wenn sich ein Verkehrsunfall ereignet hat und die Fahrzeuginsassen dazu nicht mehr Lage sind?<\/p>\n<\/div>\n<p>Leitstellen sind nicht nur der Informationsknotenpunkt f\u00fcr Notrufe und einsatzspezifische Daten, sondern auch eine F\u00fchrungseinrichtung, die ihrerseits Informationen an die Einsatzmittel (z. B. Rettungswagen oder L\u00f6schfahrzeug) und Einsatzkr\u00e4fte verschickt und diese immer wieder abgleicht. Am Beispiel der <a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-kaiserslautern.de\/technik\/integrierte-leitstelle\/\">Integrierten Leitstelle Kaiserslautern<\/a> wird schnell klar, wie umfassend diese Aufgaben sind, die durch das Team beherrscht werden m\u00fcssen: \u00bbT\u00e4glich alarmiert, f\u00fchrt und unterst\u00fctzt die Integrierte Leitstelle (ILS) Kaiserslautern ca. 270 Eins\u00e4tze. Dabei werden Rettungsmittel von 217 Feuerwehreinheiten (473 Fahrzeuge), 14 Rettungswachen (68 Fahrzeuge), 134 Katastrophenschutzeinheiten (incl. SEG, PSNV, First-Responder) koordiniert und gelenkt.\u00ab (4). Ein Rettungshubschrauber wurde zwischenzeitlich ebenfalls im Einzugsbereich der ILS Kaiserslautern stationiert.<\/p>\n<h3><strong>Die Leitstellen im Alltagsbetrieb und im Katastrophenfall<\/strong><\/h3>\n<p>Die Aufgaben der Leitstellen bestehen jedoch nicht nur aus der Notrufannahme und Alarmierung, sondern aus einer umfassenden Koordination der am Einsatz Beteiligten. Dazu geh\u00f6ren die Einsatzkr\u00e4fte und F\u00fchrungskr\u00e4fte der verschiedenen BOS vor Ort, die Versorgung und Information weiterer Entscheidungstr\u00e4ger sowie das Zusammenf\u00fchren der BOS-Kr\u00e4fte mit unterschiedlichsten Dritten, wie z.B. Pflegediensten, Krankenh\u00e4usern, Stra\u00dfenmeistereien etc. Dabei gilt es, permanent einen \u00dcberblick \u00fcber die aktuellen Ressourcen im Einzugsgebiet zu haben. Dies wird am Beispiel einer Rettungsleitstelle schnell deutlich: Es werden also Echtzeit-Informationen ben\u00f6tigt, die z. B. angeben, welche Behandlungskapazit\u00e4ten die Krankenh\u00e4user zum jeweils relevanten Zeitpunkt haben. Der Ausfall eines Computertomografen oder eine \u00fcberlastete Notaufnahme k\u00f6nnen so ber\u00fccksichtigt und die Rettungsw\u00e4gen und sonstigen Einsatzfahrzeuge strategisch geleitet werden. Schlie\u00dflich w\u00e4re es fatal, wenn sich erst nach Ankunft eines Rettungswagens herausstellen w\u00fcrde, dass ein kritisch kranker Patient nicht optimal versorgt werden kann, weil ein spezielles Ger\u00e4t nicht zur Verf\u00fcgung steht und dieser dann erst in ein anderes Krankenhaus gefahren oder geflogen werden muss. Diesen Echtzeit-Abgleich mit verf\u00fcgbaren Krankenhaus-Behandlungskapazit\u00e4ten erfolgt in Rheinland-Pfalz daher beispielsweise elektronisch mit dem sog. <a href=\"https:\/\/zlb.iese.de\/zlb\/content\">Zentralen Landesweiten Behandlungskapazit\u00e4tennachweis, kurz ZLB<\/a>. Die web-basierte Anwendung (, welche im \u00dcbrigen vom Fraunhofer IESE entwickelt wurde) erm\u00f6glicht eine \u00fcberregionale Zusammenarbeit und bietet eine umfassende Ressourcen\u00fcbersicht \u00fcber die Behandlungs-, bzw. Versorgungskapazit\u00e4ten der Krankenh\u00e4user (3). Am Beispiel der Covid-19-Pandemie <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/Kommissionen\/COVRIIN\/Patientenverlegung\/FG_COVRIIN_Strategische_Patientenverlegung.html\">und dem sog. Kleeblattsystem<\/a>, wurde die Notwendigkeit einer systematischen Koordination ebenso deutlich. Gemeinsam mit spezialisierten Not\u00e4rztinnen und Not\u00e4rzten wurde die Verteilung der Patient*innen in den Regionen koordiniert. Lesen Sie hierzu auch folgenden Blog-Beitrag, in dem wir den ZLB als unser <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/tool-notfallmedizin-covid-19\/\">\u00bbTool zur Disposition in der Notfallmedizin\u00ab<\/a> vorstellen.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p>Die Arbeit der Leitstellen-Teams ist durch Komplexit\u00e4t gekennzeichnet. Diese entsteht oftmals durch un\u00fcbersichtliche Situationen (Notf\u00e4lle\/Gefahrenlagen), die unter Zeitdruck in einer technisch anspruchsvollen Umgebung bew\u00e4ltigt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Entscheidungsprozessen m\u00fcssen sowohl von der Leitstelle, also auch von den Einsatzkr\u00e4ften vor Ort, eine Vielzahl an verschiedenen Informationen ber\u00fccksichtigt werden.\u00a0 Die systematische und effiziente Vernetzung aller Einsatzkr\u00e4fte und weiterer Beteiligter ist daher essenziell.<\/p>\n<\/div>\n<p>W\u00e4hrend die Leitstellen-Teams bereits im Alltagsbetrieb, sofern man bei den komplexen und vielseitigen Aufgaben \u00fcberhaupt von Alltag sprechen kann, in einem anspruchsvollen Umfeld agieren, kommen bei au\u00dfergew\u00f6hnlichen Lagen besondere Anforderungen hinzu. Bei sogenannten \u00bbGro\u00dfschadensereignissen\u00ab, wie Flutkatastrophen oder Terroranschl\u00e4gen, sind die Leitstellen f\u00fcr die Erstalarmierung der entsprechenden Ressourcen zust\u00e4ndig und sp\u00e4ter f\u00fcr die enge Koordination mit weiteren F\u00fchrungseinrichtungen, wie Lagezentren vor Ort, die sich mit der lokalen Bew\u00e4ltigung des Ereignisses befassen. Die Herausforderung besteht unter anderem darin, dass die Einsatzsachbearbeitenden (\u00bbLeitstellendisponent*innen\u00ab) nicht vor Ort im Einsatz sind, jedoch ein m\u00f6glichst genaues Bild der Lage vor Ort ben\u00f6tigen, um einen individuellen Einsatz, beispielsweise einen medizinischen Notfall ad\u00e4quat bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Leitstellen sind jedoch nicht ausschlie\u00dflich bei den BOS zu finden, sondern auch dort, wo komplexe Geb\u00e4udeanlagen, Verkehrssysteme oder industrielle Prozesse \u00fcberwacht und gesteuert werden m\u00fcssen. Dort laufen z. B. in Echtzeit Informationen von Kontaktstellen, elektronischen Schlie\u00df- oder Sicherheitsanlagen, Einbruchsmelde- und Zutrittsanlagen oder Messstationen, die bestimmte Parameter in der Luft \u00fcberwachen, ein. Im Notfall ist eine enge elektronische Vernetzung mit den BOS-Leitstellen sinnvoll, um Daten zeiteffektiv weiterleiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p><strong>Wussten Sie\u2026<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u2026 dass nach den Polizeigesetzen der Bundesl\u00e4nder eine sogenannte \u00bbEilzust\u00e4ndigkeit der Polizei\u00ab besteht? Das bedeutet, wenn beispielsweise der Rettungsdienst aufgrund einer Spitzenbelastung nicht rechtzeitig vor Ort sein k\u00f6nnte, hat die Polizei in eigener Zust\u00e4ndigkeit t\u00e4tig zu werden [5]. Dies macht nat\u00fcrlich nur dann Sinn, wenn der Einsatz der Polizei als \u00bbVoraushelfer\u00ab einen Zeitvorteil verspricht. Um dies absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, bedarf es einer sehr schnellen Abstimmung zwischen Rettungsdienst und Polizei.<\/p>\n<\/div>\n<p>Nat\u00fcrlich ist diese Vernetzung auch innerhalb der BOS w\u00fcnschenswert, z. B. wenn ein gemeinsamer Einsatz durch Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei bestritten werden muss. Auch im Rahmen der Eilzust\u00e4ndigkeit der Polizei ist eine entsprechende Vernetzung wichtig.<\/p>\n<h3><strong>Die Arbeit in Leitstellen und deren gro\u00dfe Verantwortung<\/strong><\/h3>\n<p>An den genannten Beispielen wird deutlich, wie wichtig eng vernetzte Strukturen in Gefahren- und Katastrophensituationen sind. Au\u00dferdem wird offensichtlich, wie umfassend die Aufgaben der BOS-Teams sind, welche breit aufgebaute Kompetenzen die Teammitglieder besitzen m\u00fcssen und wie gering der Raum f\u00fcr Fehlhandlungen ist. Jedoch sind hier nicht nur die BOS-Teams zu nennen, sondern auch weitere Berufsgruppen, wie die Expert*innen des Werkschutzes (z. B. bei gro\u00dfen Chemiefabriken) und weitere Profis, die die Gefahrenabwehr erm\u00f6glichen. \u00dcbrigens haben diese Teams eines gemeinsam: Sie tragen ohne Zweifel eine gro\u00dfe Verantwortung f\u00fcr das eigene Team, f\u00fcr Dritte, f\u00fcr die Umwelt und ihre Entscheidung sind meist irreversibel, also Fehlentscheidungen sind nicht wieder gut zu machen [6].<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p>Mitarbeitende von Leitstellen sind, sowohl auf BOS-Seite als auch auf Nicht-BOS-Seite, als High-Responsibility-Teams zu verstehen. Diese tragen eine besonders hohe Verantwortung f\u00fcr das Team an sich, weitere Dritte, die Umwelt und getroffene Entscheidungen sind meistens nicht umkehrbar.<\/p>\n<\/div>\n<p>Somit wird deutlich, wie komplex das Feld der Leitstellen-Teams und der Einsatzkr\u00e4fte vor Ort ist. Gem\u00e4\u00df dem Motto \u00bbImmer da\u00ab sind diese Menschen eine zentrale S\u00e4ule der Daseinsf\u00fcrsorge. Um eine effektive und effiziente Zusammenarbeit sowie eine Bew\u00e4ltigung komplexer Lagen zu erm\u00f6glichen, ist die Verf\u00fcgbarkeit von Informationen unerl\u00e4sslich. Jedoch ist durch das blo\u00dfe Vorliegen einer komplexen Informationsmenge noch nichts gewonnen, denn die Informationen m\u00fcssen durch Menschen verarbeitet und in den mitunter zeitkritischen Entscheidungsprozess integriert werden. Dies trifft auf die Einsatzkr\u00e4fte und Leitstellen-Teams ebenso zu, wie auf die Bev\u00f6lkerung, die sowohl fr\u00fchzeitig gewarnt als auch im weiteren Verlauf engmaschig informiert werden muss.<\/p>\n<h3><strong>K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren als neue Chance im Katastrophenmanagement<\/strong><\/h3>\n<p>Im Projekt SPELL kommen die zu entwickelnden Applikationen auf Basis K\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr Leitstellen, Lagezentren, aber auch die Zivilbev\u00f6lkerung ins Spiel, mit denen wir die Erfassung, Verarbeitung und Vernetzung von Informationen sowie die Ma\u00dfnahmeneinleitung in Notfall- und Katastrophensituationen vereinfachen wollen.<\/p>\n<p>Wir freuen uns, in den n\u00e4chsten Beitr\u00e4gen unserer Mini-Serie Weiteres berichten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p><strong>Noch mehr Infos zum Thema \u00bbK\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren\u00ab und zu unserem Projekt SPELL gew\u00fcnscht?<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/spell2\">Teil 2: K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren \u2013 Human Factors und Grundlagen der Entscheidungsunterst\u00fctzung im Projekt SPELL<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bei Fragen und\/oder Anregungen kontaktieren Sie au\u00dferdem gerne unseren Kollegen und Ansprechpartner f\u00fcr \u00bbDigital Healthcare\u00ab <a href=\"mailto: anfrage@iese.fraunhofer.de; rolf.van.lengen@iese.fraunhofer.de\">Rolf van Lengen<\/a><\/p>\n<\/div>\n<h4>Autor: Christian Elenbast, Kontakt: <a href=\"mailto: rolf.van.lengen@iese.fraunhofer.de\"><strong>Rolf Hendrik van Lengen<\/strong><\/a><\/h4>\n<h3><strong>Literatur<\/strong><\/h3>\n<ol>\n<li>ADAC. Probleme beim eCall: Es geht um Menschenleben!; 2021 [Stand: 03.09.2021]. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.adac.de\/rund-ums-fahrzeug\/unfall-schaden-panne\/unfall\/ecall-herstellernotruf\/.<\/li>\n<li>Integrierte Leitstelle Freiburg \u00b7 Breisgau-Hochschwarzwald. Standortdaten beim Notruf 112; o.D. [Stand: 03.08.2021]. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.ils-freiburg.de\/standortdaten.php.<\/li>\n<li>Fraunhofer IESE. Zentraler Landesweiter Behandlungskapazit\u00e4tennachweis; 2021 [Stand: 03.08.2021]. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/zlb.iese.de\/zlb\/content.<\/li>\n<li>Referat Feuerwehr und Katastrophenschutz der Stadt Kaiserslautern. Integrierte Leitstelle Kaiserslautern; 2021 [Stand: 03.08.2021]. Verf\u00fcgbar unter: http:\/\/www.feuerwehr-kaiserslautern.de\/technik\/integrierte-leitstelle\/.<\/li>\n<li>Wissenschaftlicher Dienst des Deutschen Bundestages. Kurzinformation Eilzust\u00e4ndigkeit der Polizei beim Vorliegen unmittelbarer Lebensgefahr; 2021 [Stand: 03.08.2021]. Verf\u00fcgbar unter: https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/852306\/a84c88ff3933db817194b6137ff2db93\/WD-3-120-21-pdf-data.pdf.<\/li>\n<li>Hagemann V. High Responsibility Teamarbeit in Hochrisikobereichen &#8211; Verantwortung mit Risiko. In: Hackstein A, Hagemann V, Kaufmann F von, Regener H, Hrsg. Handbuch Simulation. Edewecht: SK-Verlag; 2016.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 1.6.2021 fiel der Startschuss f\u00fcr das BMWi-gef\u00f6rderte Projekt SPELL. Die Abk\u00fcrzung steht f\u00fcr \u00bbSemantische Plattform zur intelligenten Entscheidungs- und Einsatzunterst\u00fctzung in Leitstellen und Lagezentren\u00ab. 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