{"id":15554,"date":"2026-05-21T16:39:14","date_gmt":"2026-05-21T14:39:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/?p=15554"},"modified":"2026-05-21T16:39:49","modified_gmt":"2026-05-21T14:39:49","slug":"digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/","title":{"rendered":"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Hitze und ausbleibender Niederschlag setzen W\u00e4lder und st\u00e4dtische Gr\u00fcnfl\u00e4chen zunehmend unter Stress. In Forst\u00f6kosystemen f\u00fchren sie zu Trockenheit, Strukturzerfall und mikrobieller Inaktivit\u00e4t \u2013 langfristig leiden das Wachstum und die Vitalit\u00e4t der B\u00e4ume. Stadtb\u00e4ume sind zus\u00e4tzlich durch versiegelte Fl\u00e4chen, h\u00f6here Temperaturen und eingeschr\u00e4nkte Wasserverf\u00fcgbarkeit belastet, ein Effekt, der als Urban-Heat-Island bekannt ist. Auf solche Effekte kann ein Digitaler Zwilling Wald nicht nur fr\u00fchzeitig hinweisen, sondern auch gezielte L\u00f6sungswege aufzeigen.<\/p>\n<p>Wie ein solches digitales Abbild der Natur in der Praxis funktioniert, welche massiven Auswirkungen der Klimawandel auf unsere \u00d6kosysteme hat und wie unser Prototyp <i data-path-to-node=\"3\" data-index-in-node=\"165\">ForestTwin X<\/i> datenbasierte Entscheidungen f\u00fcr resilientere W\u00e4lder und lebenswertere St\u00e4dte erm\u00f6glicht, erfahren Sie im folgenden Artikel.<\/p>\n<p>Ein <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/de\/trend\/smart-city\/urbaner-digitaler-zwilling.html\">digitaler Zwilling<\/a> des Waldes ist ein digitales Abbild realer B\u00e4ume, B\u00f6den und Umweltbedingungen, das kontinuierlich mit Mess- und Umweltdaten gespeist wird. Er macht sichtbar, wie sich Standortbedingungen, Wetter und Klima auf Wasserhaushalt, Baumstress und Wachstum auswirken \u2013 nicht nur r\u00fcckblickend, sondern auch vorausschauend. Methoden des Machine-Learning erm\u00f6glichen hier kurzfristige, zuverl\u00e4ssige Prognosen. Der gro\u00dfe Mehrwert liegt darin, Zusammenh\u00e4nge verst\u00e4ndlich zu machen und Szenarien durchzuspielen: Welche Auswirkungen hat eine l\u00e4ngere Trockenperiode? Wie reagieren unterschiedliche Baumarten? Und welche Ma\u00dfnahmen wirken tats\u00e4chlich? So k\u00f6nnen Entscheidungen zur Baumartenwahl, Aufforstung, Bew\u00e4sserung, Entsiegelung oder Biodiversit\u00e4tsf\u00f6rderung nicht nur intuitiv, sondern datenbasiert und fr\u00fchzeitig getroffen werden \u2013 f\u00fcr resilientere W\u00e4lder, ges\u00fcndere Umwelt und lebenswertere St\u00e4dte.<\/p>\n<h2>Use Case: Digitaler Zwilling zur Simulation von Baumstress<\/h2>\n<p>In unserem Ansatz haben wir einen ersten Prototypen eines digitalen Zwillings entwickelt, den <strong>ForestTwin X<\/strong>. Unser Wald-Zwilling nutzt tagesaktuelle Standort-, Boden- und meteorologische Daten und simuliert Baumstress. Im Projekt haben wir gemeinsam mit der <a href=\"https:\/\/fawf.wald.rlp.de\/\">FAWF Trippstadt<\/a> gearbeitet und ihre inhaltliche Expertise sowie Daten von einer Dauerbeobachtungsfl\u00e4che in Rheinland-Pfalz genutzt. So konnten wir ein besonders realit\u00e4tsnahes Abbild von Baum- und Bodenzust\u00e4nden entwickeln, in Abh\u00e4ngigkeit vom aktuellen Klima.<\/p>\n<h3>Auswirkungen auf das \u00d6kosystem Wald<\/h3>\n<p>In unseren W\u00e4ldern sp\u00fcren wir die Folgen des Klimawandels schon heute: Hitze, lange Trockenperioden und extreme Wetterereignisse setzen B\u00e4umen und B\u00f6den stark zu. Wie genau sich das \u00e4u\u00dfert, ist oft komplex \u2013 von vertrocknenden B\u00f6den bis zu gestressten oder abgestorbenen B\u00e4umen.<\/p>\n<p>Die folgende Tabelle gibt einen klaren<strong> \u00dcberblick \u00fcber typische Auswirkungen<\/strong> und zeigt, welche Herausforderungen W\u00e4lder und st\u00e4dtische Gr\u00fcnfl\u00e4chen aktuell und in Zukunft erwarten.<\/p>\n\n<table id=\"tablepress-29\" class=\"tablepress tablepress-id-29\">\n<thead>\n<tr class=\"row-1\">\n\t<th class=\"column-1\">Kategorie<\/th><th class=\"column-2\">Unterkategorie<\/th><th class=\"column-3\">Auswirkungen \/ Beschreibung<\/th>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">Boden<\/td><td class=\"column-2\">Verringerte Bodenfeuchte und Wasserspeicherf\u00e4higkeit<\/td><td class=\"column-3\">Hohe Temperaturen erh\u00f6hen die Evaporation. Fehlender Niederschlag trocknet oberste Bodenschichten aus, bei l\u00e4ngerer D\u00fcrre auch tiefere Horizonte. Tonreiche B\u00f6den schrumpfen, Sandb\u00f6den verlieren schnell Restfeuchte. Versiegelte Fl\u00e4chen in St\u00e4dten verst\u00e4rken die Austrocknung.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\">Beeintr\u00e4chtigung der Bodenbiologie<\/td><td class=\"column-3\">Mikroorganismen und Bodenfauna (z.\u202fB. Regenw\u00fcrmer) reagieren empfindlich auf Wasser- und Sauerstoffmangel. Mikrobielle Aktivit\u00e4t und Humusabbau nehmen ab, N\u00e4hrstofffreisetzung sinkt. Bei extremer Austrocknung sterben Bodenorganismen ab \u2192 Verlust biologischer Bodenfruchtbarkeit.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\">Bodendegradation und Strukturverlust<\/td><td class=\"column-3\">Wiederholte Austrocknungs- und Befeuchtungszyklen zerst\u00f6ren Bodenaggregate \u2192 Staubbildung, erh\u00f6hte Erosionsanf\u00e4lligkeit. Starke Sonneneinstrahlung kann Oberfl\u00e4chen versiegeln (\u201eVerschl\u00e4mmung\u201c) \u2192 erschwerte Wasseraufnahme nach Regen.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">B\u00e4ume<\/td><td class=\"column-2\">Trockenstress und physiologische Reaktionen<\/td><td class=\"column-3\">Bodenwassermangel senkt Wasserpotenzial in Leitgeweben. Stomataschluss reduziert Photosynthese und Wachstum. Langanhaltender Stress kann zu hydraulischem Versagen f\u00fchren \u2192 dauerhafte Unterbrechung des Wassertransports.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\">Sekund\u00e4reffekte und Sch\u00e4dlingsbefall<\/td><td class=\"column-3\">Geschw\u00e4chte B\u00e4ume werden anf\u00e4lliger f\u00fcr Insektenbefall (z.\u202fB. Borkenk\u00e4fer) und pathogene Pilze. Hitze erh\u00f6ht Reproduktionsraten vieler Sch\u00e4dlinge \u2192 m\u00f6gliche epidemieartige Ausbr\u00fcche.<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\"><\/td><td class=\"column-2\">Sch\u00e4digung des Kronenraums und Vitalit\u00e4tsverlust<\/td><td class=\"column-3\">Hitzestress f\u00fchrt zu Blattsch\u00e4den, vorzeitiger Vergilbung und Blattverlust. Langfristig sinken Biomasse, Jahrringbreite und Vitalit\u00e4t. Flachwurzelnde Arten (Birke, Fichte) sterben fr\u00fcher ab. Stadtb\u00e4ume sind besonders betroffen durch urbane Hitze und eingeschr\u00e4nkte Wasseraufnahme.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-29 from cache -->\n<p>W\u00e4lder und st\u00e4dtische Gr\u00fcnfl\u00e4chen reagieren oft mit Wachstumshemmung und reduziertem Ertrag bis hin zu Baumsterben. Gleichzeitig verschiebt sich die Artenzusammensetzung \u2013 trockenresistente Pflanzen und B\u00e4ume gewinnen an Bedeutung, w\u00e4hrend empfindlichere Arten zur\u00fcckgehen. Auch die \u00d6kosystemleistungen leiden: Die K\u00fchlwirkung durch Verdunstung sinkt, die Emissionsfilterung und Kohlenstoffbindung nimmt ab, und die Erholungsfunktion sowie die \u00f6kologische Qualit\u00e4t urbaner Gr\u00fcnr\u00e4ume verschlechtert sich. Hinzu kommen R\u00fcckkopplungen, die die Effekte verst\u00e4rken: Trockene B\u00f6den speichern weniger Wasser, heizen sich st\u00e4rker auf und steigern die Verdunstung. Vegetationsverluste reduzieren Beschattung und K\u00fchlung, wodurch lokale Temperaturen weiter steigen. Langfristig kann dies zu Bodenversalzung, eingeschr\u00e4nkter Wiederbewaldungsf\u00e4higkeit und einem Verlust der \u00f6kologischen Resilienz f\u00fchren. Die Tabelle zeigt somit nur einen Ausschnitt der direkten Folgen \u2013 die <strong>langfristigen Ver\u00e4nderungen<\/strong> auf W\u00e4lder und urbane Gr\u00fcnr\u00e4ume k\u00f6nnen noch viel umfassender sein.<\/p>\n<div>\n<p>Viele der beschriebenen Stressmechanismen aus dem Wald wirken in \u00e4hnlicher Weise auch in St\u00e4dten \u2013 dort jedoch unter nochmals versch\u00e4rften Bedingungen. Versiegelte B\u00f6den, eingeschr\u00e4nkte Wurzelr\u00e4ume und der Urban-Heat-Island-Effekt verst\u00e4rken Trocken- und Hitzestress deutlich. Gleichzeitig sind urbane Gr\u00fcnfl\u00e4chen essenziell f\u00fcr K\u00fchlung, Luftqualit\u00e4t und Lebensqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Digitale Zwillinge wie der <strong>ForestTwin X<\/strong> bieten daher nicht nur Mehrwert f\u00fcr die Forstwirtschaft, sondern auch ein \u00fcbertragbares Konzept f\u00fcr klimaresiliente St\u00e4dte! Modelle, Methoden und Datenfl\u00fcsse aus dem forstlichen Kontext lassen sich gezielt auf urbane Gr\u00fcninfrastrukturen und \u00d6kosysteme anwenden \u2013 angepasst an die h\u00f6here Heterogenit\u00e4t und Dynamik des st\u00e4dtischen Raums.<\/p>\n<\/div>\n<h3>Umsetzung: So funktioniert der Digitale Zwilling im Wald<\/h3>\n<p>Mit dem <strong>ForestTwin X<\/strong> haben wir einen ersten Piloten entwickelt, um Baumstress unter verschiedenen Klimabedingungen zu analysieren und dessen Auswirkungen auf Wachstum und Vitalit\u00e4t besser zu verstehen. Grundlage bildet die Auswertung historischer Daten sowie die Berechnung der standortspezifischen Wasserbilanz. Darauf aufbauend simuliert der digitale Zwilling Baumstress unter aktuellen und prognostizierten Klimabedingungen \u2013 insbesondere in Abh\u00e4ngigkeit von Trockenheit, Hitze und Niederschlag. Erg\u00e4nzend kommen Machine-Learning-Methoden (Regression) zum Einsatz, um Baumstress vorherzusagen und potenzielle Risiken fr\u00fchzeitig zu identifizieren.<\/p>\n<h4>Eingangsdaten des Simulationsmodells<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Bodendaten:<\/strong><br \/>\nBodenfeuchte, Bodentemperatur, pF-Werte, Feldkapazit\u00e4t, Welkepunkt<\/li>\n<li><strong>Meteorologische Daten:<\/strong><br \/>\nLufttemperatur, Luftfeuchte, Niederschlag, Strahlung, Windgeschwindigkeit<\/li>\n<li><strong>Standortdaten:<\/strong><br \/>\nGeografischer Breitengrad, topografische H\u00f6he, effektive Wurzeltiefe<\/li>\n<\/ul>\n<h4>Technischer Software-Stack<\/h4>\n<ul>\n<li><strong>Datenorchestrierung:<\/strong><br \/>\nNode-RED steuert die Rohdatensammlung und den Simulations-Flow.<\/li>\n<li><strong>Berechnung &amp; KI:<\/strong><br \/>\nPython-Skripte f\u00fchren die Regressionsanalysen und Stresssimulationen aus.<\/li>\n<li><strong>Datenhaltung:<\/strong><br \/>\nEin <strong>FROST-Server<\/strong> (OGC SensorThings API Standard) speichert Sensor- und Simulationsdaten zeitsynchron.<\/li>\n<li><strong>User Interface:<\/strong><br \/>\nEin interaktives Dashboard visualisiert Indikatoren, simuliert Zukunftsszenarien (z. B. D\u00fcrreperioden) und gibt automatisierte Bew\u00e4sserungsempfehlungen ab.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Technisch umgesetzt wird das Ganze\u00a0in einem\u00a0dockerisiertem\u00a0System, das\u00a0mittels Node-RED\u00a0die Rohdaten-Sammlung,\u00a0den Simulations-Flow\u00a0(Python)\u00a0und die\u00a0Datenvisualisierung verbindet.\u00a0Im FROST-Server werden die\u00a0Sensordaten\u00a0sowie\u00a0die berechneten und simulierten Daten gespeichert.\u00a0\u00dcber ein Dashboard lassen sich\u00a0einzelne Indikatoren\u00a0visualisieren, und es k\u00f6nnen zuk\u00fcnftige Szenarien wie anhaltende Hitze, Trockenheit oder fehlender Niederschlag simuliert werden.\u00a0Basierend auf den Ergebnissen der Simulation\u00a0konnte im Prototyp eine Empfehlungs-Funktion angebunden werden,\u00a0die darauf hinweist,\u00a0ob eine Bew\u00e4sserung n\u00f6tig ist oder nicht.\u00a0Somit kann bereits unser Prototyp\u00a0<strong>ForestTwin\u00a0X<\/strong>\u00a0gezielt\u00a0zur\u00a0Planung und\u00a0Umsetzung von\u00a0Ma\u00dfnahmen eingesetzt, die Baumgesundheit\u00a0\u00fcberwacht\u00a0und die Resilienz von Wald- und Stadt\u00f6kosystemen auf nachhaltige Weise\u00a0erh\u00f6ht\u00a0werden.<\/p>\n<h2>Die n\u00e4chste Stufe: Das hybride Wald- und Stadt-Modell<\/h2>\n<p>Der <strong>ForestTwin X<\/strong> wird aktuell zu einem <strong>Hybrid-Modell<\/strong> des digitalen Zwilling weiterentwickelt, der physikalische Simulationen mit datengetriebenen KI-Analysen kombiniert. Ziel ist es, Baumstress <strong>pr\u00e4ziser, robuster und in Echtzeit<\/strong> abzubilden \u2013 sowohl im Wald als auch im urbanen Raum.<\/p>\n<h4>Kernkomponenten des hybriden Wald- und Stadt-Zwilling<\/h4>\n<p>Die Kombination der folgenden Indikatoren erm\u00f6glicht ein ganzheitliches Verst\u00e4ndnis von Baumvitalit\u00e4t. Mittels KI-Modellen werden lokale Abweichungen erkannt, Stressmuster fr\u00fchzeitig identifiziert und Simulationen gezielt verfeinert.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Physikalisches Bodenwasser-Modell<\/strong> (z.\u202fB. Hydrus oder SWAP):<br \/>\nsimuliert den Wasserhaushalt im Boden und die Versorgung der B\u00e4ume aus unterschiedlichen Bodenschichten.<\/li>\n<li><strong>KI-gest\u00fctztes Modell:<\/strong><br \/>\nkorrigiert lokale Abweichungen, erkennt Trockenstress, Vitalit\u00e4tsver\u00e4nderungen und NDVI-Anomalien aus Satellitendaten.<\/li>\n<li><strong>Echtzeit-Sensoren:<\/strong><br \/>\nliefern Messwerte zu Bodenfeuchte, Temperatur und Baumzustand zur Kalibrierung der Modelle.<\/li>\n<li><strong>Wetterdaten-Integration:<\/strong><br \/>\nerm\u00f6glicht die Simulation kurzfristiger Ver\u00e4nderungen und deren direkte Auswirkung auf die B\u00e4ume.<\/li>\n<\/ul>\n<h4><strong>Vision des hybriden Wald- und Stadt\u2011Zwillings<\/strong><\/h4>\n<p>Perspektivisch wird das Hybrid-Modell als skalierbares Entscheidungsunterst\u00fctzungssystem f\u00fcr Forstbetriebe und kommunale Akteure konzipiert, das physikalisch basierte Simulationen, datengetriebene Prognosemodelle und kontinuierliches Echtzeit-Monitoring in einer integrierten Systemarchitektur vereint. Durch die Kopplung prozessbasierter Boden\u2011 und Wasserhaushaltsmodelle mit KI-gest\u00fctzten Analyseverfahren entstehen belastbare, standortspezifische Vorhersagen zu Baumstress, Vitalit\u00e4tsentwicklung und Risikolagen unter variierenden Klimabedingungen.<br \/>\nExtremereignisse wie Hitze-, D\u00fcrre- oder Sturmphasen k\u00f6nnen dabei sowohl retrospektiv analysiert als auch prospektiv simuliert und \u00fcber visuelle Repr\u00e4sentationen \u2013 etwa in 3D\u2011Darstellungen \u2013 nachvollziehbar aufbereitet werden. Schwellenwertbasierte Fr\u00fchwarnmechanismen, beispielsweise bei erh\u00f6hten Trockenstress- oder Mortalit\u00e4tsrisiken, erm\u00f6glichen eine automatisierte Identifikation kritischer Zust\u00e4nde und unterst\u00fctzen eine evidenzbasierte, zeitnahe Ableitung von Managementma\u00dfnahmen.<br \/>\nAusgehend vom forstlichen Anwendungskontext entwickelt sich der hybride Zwilling damit zu einem \u00fcbertragbaren Referenzkonzept f\u00fcr klimaresiliente Gr\u00fcninfrastrukturen. Er verkn\u00fcpft Methoden der Forstwissenschaft, Fernerkundung und KI mit Smart\u2011City\u2011Architekturen und schafft eine gemeinsame daten- und modellbasierte Grundlage f\u00fcr die resiliente Planung und Bewirtschaftung von Wald- und Stadtgr\u00fcn.<\/p>\n<h2>Mehrwerte f\u00fcr Forstbetriebe und Kommunen<\/h2>\n<div>\n<ul>\n<li><strong>Evidenzbasierte Planung:<\/strong><br \/>\nDatenbasierte Entscheidungen bei der Baumartenwahl, Aufforstung und Entsiegelung statt intuitiver Ma\u00dfnahmen.<\/li>\n<li><strong>Ressourceneffizienz:<\/strong><br \/>\nPunktgenaue Steuerung von Bew\u00e4sserungseins\u00e4tzen in St\u00e4dten zur Reduktion von Wasserkosten.<\/li>\n<li><strong>Risikominimierung:<\/strong><br \/>\nFr\u00fchzeitige Identifikation von erh\u00f6hten Mortalit\u00e4tsrisiken und Waldbrandgefahren durch 3D-Szenarien-Simulationen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der <strong>ForestTwin X<\/strong> zeigt exemplarisch, wie digitale Zwillinge helfen k\u00f6nnen, den Klimawandel nicht nur zu beobachten, sondern aktiv zu managen. Bereits der Prototyp schafft den Mehrwert, komplexe Zusammenh\u00e4nge zwischen Standort, Klima, Boden und Baumvitalit\u00e4t verst\u00e4ndlich und handlungsrelevant sichtbar zu machen. In der Form des skizzierten hybriden Wald- und Stadt-Zwilling bietet er robuste Vorhersagen zu D\u00fcrre, Baumwachstum und Vitalit\u00e4t. Statt isolierter Messwerte entsteht ein integriertes Lagebild, das sowohl R\u00fcckschl\u00fcsse auf aktuelle Stresssituationen als auch belastbare Prognosen erlaubt.<\/p>\n<p>Auf dieser Grundlage lassen sich Szenarien zu Trockenperioden, Biodiversit\u00e4t oder Waldbrandgefahren systematisch durchspielen. Damit profitieren sowohl die Forstwirtschaft als auch das Gr\u00fcnfl\u00e4chenmanagement von einer datenbasierten Grundlage und k\u00f6nnen proaktiv Ma\u00dfnahmen ergreifen.<\/p>\n<p>Der <strong>digitale Zwilling<\/strong> wird damit zu einem <strong>Entscheidungsunterst\u00fctzungssystem<\/strong>: Ma\u00dfnahmen k\u00f6nnen nicht nur reaktiv, sondern vorausschauend, datenbasiert und standortspezifisch geplant werden. Der <strong>ForestTwin X<\/strong> erm\u00f6glicht die Planung von Bewirtschaftungsstrategien, die fr\u00fchzeitige Risikobewertung und die ressourcenschonende sowie effiziente Pflege von Wald- und Stadtgr\u00fcn. So k\u00f6nnen Forstbetriebe und Kommunen kurzfristig auf Stresssituationen reagieren und langfristig die Resilienz der \u00d6kosysteme erh\u00f6hen. Das st\u00e4rkt die Resilienz von W\u00e4ldern ebenso wie von st\u00e4dtischen Gr\u00fcnfl\u00e4chen und schafft eine belastbare Grundlage f\u00fcr klimaangepasste Forst- und Stadtplanung.<\/p>\n<h3>Kontakt &amp; Projektpartner<\/h3>\n<p>Der Prototyp ForestTwin X entstand auf Basis der Daten einer Dauerbeobachtungsfl\u00e4che in Rheinland-Pfalz der <strong>Forschungsanstalt f\u00fcr Wald\u00f6kologie und Forstwirtschaft (FAWF) Trippstadt<\/strong>.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Projektleitung:<\/strong> Sarah Brandt (Fraunhofer IESE)<\/li>\n<li><strong>E-Mail:<\/strong> sarah.brandt@iese.fraunhofer.de<\/li>\n<li><strong>Telefon:<\/strong> +49 151 53140124<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn Sie sich f\u00fcr das Projekt und den Prototyp zum <strong>ForestTwin X<\/strong> interessieren oder weitere Anwendungsf\u00e4lle besprechen m\u00f6chten, melden Sie sich gerne.<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"info-box\">\n<p>Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich beim <strong>FAWF Trippstadt<\/strong> f\u00fcr die wertvolle Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung. Durch die Bereitstellung der <strong>Dauerbeobachtungsfl\u00e4chen-Daten<\/strong> und die fachliche Expertise konnten wir den ForestTwin X realit\u00e4tsnah entwickeln und seine Aussagekraft deutlich erh\u00f6hen. Dies erm\u00f6glichte die Entwicklung einer anwendungsorientierten L\u00f6sung, welche die Resilienz von Wald- und Stadt\u00f6kosystemen nachhaltig st\u00e4rken kann.<\/p>\n<\/div>\n<h4>Weiterf\u00fchrende Ressourcen zur smarten Stadtentwicklung<\/h4>\n<ul>\n<li>Studie: <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/content\/dam\/iese\/publikation\/smart-city-digitale-zwillinge-stadtentwicklung-fraunhofer-iese.pdf\">Potenziale in der Stadtentwicklung &#8211;\u00a0Wie gelingt\u00a0der Aufbau Digitaler Zwillinge?<\/a><\/li>\n<li>Studie: <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/de\/media\/presse\/pm_2026_02_18_digitale-zwillinge-waermeplanung.html\">Urbane digitale Zwillinge in der W\u00e4rmeplanung &#8211; Potentiale und Rahmenbedingungen f\u00fcr den Einsatz in Kommunen<\/a><\/li>\n<li>Fachartikel: <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/nachhaltigkeit-stadtentwicklung\/\">Nachhaltige Stadtentwicklung: Mit Smart City und digitalem Zwilling die Nachhaltigkeit von St\u00e4dten f\u00f6rdern<\/a><\/li>\n<li>Anwendungsfall: <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/urbane-digitale-zwillinge-in-hattersheim-mit-nachhaltiger-mobilitaetsplanung-die-zukunft-der-innenstadt-gestalten\/\">Urbane Digitale Zwillinge in Hattersheim: Mit nachhaltiger Mobilit\u00e4tsplanung die Zukunft der Innenstadt gestalten<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hitze und ausbleibender Niederschlag setzen W\u00e4lder und st\u00e4dtische Gr\u00fcnfl\u00e4chen zunehmend unter Stress. In Forst\u00f6kosystemen f\u00fchren sie zu Trockenheit, Strukturzerfall und mikrobieller Inaktivit\u00e4t \u2013 langfristig leiden das Wachstum und die Vitalit\u00e4t der B\u00e4ume. Stadtb\u00e4ume sind zus\u00e4tzlich durch versiegelte Fl\u00e4chen, h\u00f6here Temperaturen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":120,"featured_media":15603,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[177,423,424],"tags":[104,120,31],"coauthors":[533,589,654],"class_list":["post-15554","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kuenstliche-intelligenz","category-nachhaltigkeit","category-smart-city","tag-data-analytics","tag-digitaler-zwilling","tag-smart-rural-areas-smart-cities"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht - Blog des Fraunhofer IESE<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Wie sch\u00fctzt man W\u00e4lder vor Hitze? Der digitale Zwilling ForestTwin X simuliert Baumstress &amp; liefert datenbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr Forst &amp; Stadt.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht - Blog des Fraunhofer IESE\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Wie sch\u00fctzt man W\u00e4lder vor Hitze? Der digitale Zwilling ForestTwin X simuliert Baumstress &amp; liefert datenbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr Forst &amp; Stadt.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Fraunhofer IESE\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/FraunhoferIESE\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2026-05-21T14:39:14+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2026-05-21T14:39:49+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/WaldZwilling.png\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1280\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"720\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/png\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dr. Sarah Brandt, Nina M\u00fcller, Steffen Hupp\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@FraunhoferIESE\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@FraunhoferIESE\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dr. Sarah Brandt\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"9\u00a0Minuten\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label3\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data3\" content=\"Dr. Sarah Brandt, Nina M\u00fcller, Steffen Hupp\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Dr. Sarah Brandt\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/56d8f74f0f43e5d746d243df5cffb000\"},\"headline\":\"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht\",\"datePublished\":\"2026-05-21T14:39:14+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-21T14:39:49+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/\"},\"wordCount\":1731,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/05\\\/WaldZwilling.png\",\"keywords\":[\"Data Analytics\",\"Digitaler Zwilling\",\"Smart Rural Areas \\\/ Smart Cities\"],\"articleSection\":[\"K\u00fcnstliche Intelligenz\",\"Nachhaltigkeit\",\"Smart City\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/\",\"name\":\"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht - Blog des Fraunhofer IESE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/05\\\/WaldZwilling.png\",\"datePublished\":\"2026-05-21T14:39:14+00:00\",\"dateModified\":\"2026-05-21T14:39:49+00:00\",\"description\":\"Wie sch\u00fctzt man W\u00e4lder vor Hitze? Der digitale Zwilling ForestTwin X simuliert Baumstress & liefert datenbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr Forst & Stadt.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/05\\\/WaldZwilling.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2026\\\/05\\\/WaldZwilling.png\",\"width\":1280,\"height\":720,\"caption\":\"Waldzwilling\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/\",\"name\":\"Fraunhofer IESE\",\"description\":\"Blog des Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#organization\",\"name\":\"Fraunhofer IESE\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/08\\\/fhg_iese_logo.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/08\\\/fhg_iese_logo.png\",\"width\":183,\"height\":50,\"caption\":\"Fraunhofer IESE\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/FraunhoferIESE\\\/\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/FraunhoferIESE\",\"https:\\\/\\\/www.linkedin.com\\\/company\\\/fraunhoferiese\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.youtube.com\\\/c\\\/FraunhoferIESE\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/56d8f74f0f43e5d746d243df5cffb000\",\"name\":\"Dr. Sarah Brandt\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/03\\\/Sarah-Brandt-Portrait-Print-96x96.jpg6f549beee02e830f3097606cd2e39c56\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/03\\\/Sarah-Brandt-Portrait-Print-96x96.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2023\\\/03\\\/Sarah-Brandt-Portrait-Print-96x96.jpg\",\"caption\":\"Dr. Sarah Brandt\"},\"description\":\"Sarah Brandt arbeitet seit 2022 als Smart City Engineer in der Abteilung \u00bbSmart City Design\u00ab am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern. Ihre Arbeitsbereiche umfassen die Erforschung intelligenter Softwaresysteme sowie Strategieentwicklung f\u00fcr Smart Cities. Vor ihrer T\u00e4tigkeit am Fraunhofer IESE promivierte sie an der Yamagata University in Japan in Regional Environment Creation mit Schwerpunkt Deep Learning. An der Leibniz Universit\u00e4t Hannover studierte sie davor Geowissenschaften sowie Wasser und Umwelt. --- Sarah Brandt has been working as a Smart City Engineer in the \u201cSmart City Design\u201d department at the Fraunhofer Institute for Experimental Software Engineering IESE in Kaiserslautern since 2022. Her areas of work include research into intelligent software systems and strategy development for Smart Cities. Prior to working at IESE, she obtained her PhD at Yamagata University in Japan in Regional Environment Creation with a focus on Deep Learning. Before that, she studied Geosciences as well as Water and Environment at Leibniz University Hannover, Germany.\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/author\\\/sarah-brandt\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht - Blog des Fraunhofer IESE","description":"Wie sch\u00fctzt man W\u00e4lder vor Hitze? Der digitale Zwilling ForestTwin X simuliert Baumstress & liefert datenbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr Forst & Stadt.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht - Blog des Fraunhofer IESE","og_description":"Wie sch\u00fctzt man W\u00e4lder vor Hitze? Der digitale Zwilling ForestTwin X simuliert Baumstress & liefert datenbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr Forst & Stadt.","og_url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/","og_site_name":"Fraunhofer IESE","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/FraunhoferIESE\/","article_published_time":"2026-05-21T14:39:14+00:00","article_modified_time":"2026-05-21T14:39:49+00:00","og_image":[{"width":1280,"height":720,"url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/WaldZwilling.png","type":"image\/png"}],"author":"Dr. Sarah Brandt, Nina M\u00fcller, Steffen Hupp","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@FraunhoferIESE","twitter_site":"@FraunhoferIESE","twitter_misc":{"Verfasst von":"Dr. Sarah Brandt","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"9\u00a0Minuten","Written by":"Dr. Sarah Brandt, Nina M\u00fcller, Steffen Hupp"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/"},"author":{"name":"Dr. Sarah Brandt","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#\/schema\/person\/56d8f74f0f43e5d746d243df5cffb000"},"headline":"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht","datePublished":"2026-05-21T14:39:14+00:00","dateModified":"2026-05-21T14:39:49+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/"},"wordCount":1731,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/WaldZwilling.png","keywords":["Data Analytics","Digitaler Zwilling","Smart Rural Areas \/ Smart Cities"],"articleSection":["K\u00fcnstliche Intelligenz","Nachhaltigkeit","Smart City"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/","name":"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht - Blog des Fraunhofer IESE","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/WaldZwilling.png","datePublished":"2026-05-21T14:39:14+00:00","dateModified":"2026-05-21T14:39:49+00:00","description":"Wie sch\u00fctzt man W\u00e4lder vor Hitze? Der digitale Zwilling ForestTwin X simuliert Baumstress & liefert datenbasierte L\u00f6sungen f\u00fcr Forst & Stadt.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/WaldZwilling.png","contentUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/WaldZwilling.png","width":1280,"height":720,"caption":"Waldzwilling"},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/digitaler-zwilling-wald-baumstress-foresttwin\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Digitaler Zwilling gegen Baumstress: Wie ForestTwin X W\u00e4lder und St\u00e4dte resilient macht"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#website","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/","name":"Fraunhofer IESE","description":"Blog des Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering","publisher":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#organization","name":"Fraunhofer IESE","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/fhg_iese_logo.png","contentUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/fhg_iese_logo.png","width":183,"height":50,"caption":"Fraunhofer IESE"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/FraunhoferIESE\/","https:\/\/x.com\/FraunhoferIESE","https:\/\/www.linkedin.com\/company\/fraunhoferiese\/","https:\/\/www.youtube.com\/c\/FraunhoferIESE"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#\/schema\/person\/56d8f74f0f43e5d746d243df5cffb000","name":"Dr. Sarah Brandt","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Sarah-Brandt-Portrait-Print-96x96.jpg6f549beee02e830f3097606cd2e39c56","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Sarah-Brandt-Portrait-Print-96x96.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Sarah-Brandt-Portrait-Print-96x96.jpg","caption":"Dr. Sarah Brandt"},"description":"Sarah Brandt arbeitet seit 2022 als Smart City Engineer in der Abteilung \u00bbSmart City Design\u00ab am Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering IESE in Kaiserslautern. Ihre Arbeitsbereiche umfassen die Erforschung intelligenter Softwaresysteme sowie Strategieentwicklung f\u00fcr Smart Cities. Vor ihrer T\u00e4tigkeit am Fraunhofer IESE promivierte sie an der Yamagata University in Japan in Regional Environment Creation mit Schwerpunkt Deep Learning. An der Leibniz Universit\u00e4t Hannover studierte sie davor Geowissenschaften sowie Wasser und Umwelt. --- Sarah Brandt has been working as a Smart City Engineer in the \u201cSmart City Design\u201d department at the Fraunhofer Institute for Experimental Software Engineering IESE in Kaiserslautern since 2022. Her areas of work include research into intelligent software systems and strategy development for Smart Cities. Prior to working at IESE, she obtained her PhD at Yamagata University in Japan in Regional Environment Creation with a focus on Deep Learning. Before that, she studied Geosciences as well as Water and Environment at Leibniz University Hannover, Germany.","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/author\/sarah-brandt\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/WaldZwilling.png","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/120"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15554"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15554\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15607,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15554\/revisions\/15607"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15603"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15554"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=15554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}