{"id":14058,"date":"2025-09-15T08:32:36","date_gmt":"2025-09-15T06:32:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/?p=14058"},"modified":"2025-09-15T08:33:32","modified_gmt":"2025-09-15T06:33:32","slug":"krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/","title":{"rendered":"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Krankenhauskeime sind eine unsichtbare, aber t\u00f6dliche Gefahr und ein gro\u00dfes Problem in unserem Gesundheitssystem. Sch\u00e4tzungen zufolge sterben allein in Deutschland jedes Jahr 10.000 bis 20.000 Menschen, weil sie sich im Krankenhaus mit Krankheitserregern infizieren<span data-teams=\"true\">, sog. nosokomiale Infektionen<\/span>\u00a0<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Besonders gef\u00e4hrlich sind hierbei Infektionen mit multiresistenten Keimen, also solche, gegen die Antibiotika nur schwer anschlagen bzw. man auf Reserveantibiotika zur\u00fcckgreifen muss. Die herk\u00f6mmlichen Methoden, um die Ausbreitung solcher Krankenhauskeime zu kontrollieren, sind oft teuer und ineffizient. Doch was w\u00e4re, wenn k\u00fcnstliche Intelligenz (KI) uns dabei helfen k\u00f6nnte? Genau das haben wir im Fraunhofer-Projekt Respivir untersucht: In einem virtuellen Krankenhaus wurde das Infektionsgeschehen simuliert, um zu testen, wie gut KI-Modelle die Infektionsketten vorhersagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Datenbasierte Modelle k\u00f6nnen bei der Modellierung der Ausbreitung von Infektionen unterst\u00fctzen. Dies erm\u00f6glicht nicht nur, retrospektiv Problembereiche wie Schw\u00e4chen in der Hygiene zu identifizieren, sondern auch, eine effiziente Teststrategie zu entwickeln, die die weitere Ausbreitung m\u00f6glichst effektiv verhindert. So kann schon bei der Feststellung einer oder weniger Infektionen schneller entschieden werden, welche Personen oder Personengruppen getestet werden m\u00fcssen, da sie ein erh\u00f6htes Risiko aufweisen, sich mit dem Keim infiziert zu haben. Im Projekt Respivir<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\"> [2]<\/a> haben wir zur Untersuchung dieses Anwendungsfalls ein Krankenhaus nachmodelliert und die \u00dcbertragung eines h\u00e4ufigen Erregers (<em>Clostridioides difficile<\/em>) von nosokomialen Infektionen, welcher aufw\u00e4ndige Hygienema\u00dfnahmen erfordert<a href=\"#_ftnref5\"> [5]<\/a>, in diesem simuliert. Hierbei haben wir synthetisch Daten erzeugt, wie sie auch typischerweise in realen Krankenhausinformationssystemen (KIS) und Dokumentationssystemen vorliegen.<\/p>\n<p>Wir konnten zeigen, dass sich auf Basis dieser Daten Patientenpfade rekonstruieren und transparente KI-Modelle erstellen lassen. Die Analysen der modellbasierten Prognosen zeigten, dass diese als <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/klinische-entscheidungsunterstuetzungssysteme\/\">Decision Support System<\/a>\u00a0Teststrategien erm\u00f6glichten, die nichtdatengest\u00fctzte Teststrategien in ihrer Effektivit\u00e4t deutlich \u00fcbertreffen, aber in ihrer Fehlerrate von der Aufl\u00f6sung und Qualit\u00e4t der erfassten Daten abh\u00e4ngen. So wirken sich Fehler bei der Datenerfassung, insbesondere w\u00e4hrend der Modellanwendung negativ auf die G\u00fcte der Prognosen aus.<\/p>\n<h2>Wie wir die Ausbreitung von Krankenhauskeimen mit KI simulieren<\/h2>\n<p>Ganze Kohorten von Patientinnen und Patienten <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> zu testen ist zeit- und ressourcenaufwendig. Wenn die Infektionsrate sehr niedrig oder eine Infektion weitgehend ungef\u00e4hrlich ist, lohnt es sich kaum, viele Tests durchzuf\u00fchren, und der Mehrwert in der Patientenversorgung ist gering. Wir haben uns daher mit Methoden aus dem Bereich Data Science und <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/ki-in-der-medizin\/\">K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a> dem Problem angen\u00e4hert. Das <strong>Ziel unseres Prognosemodells<\/strong> war hierbei die individuelle Infektionswahrscheinlichkeit f\u00fcr alle \u00fcbrigen Patienten abzusch\u00e4tzen, sobald ein positives Testergebnis f\u00fcr einen bestimmten Patienten im Krankenhaus vorliegt. Dadurch kann eine KI-basierte Teststrategie Patienten mit h\u00f6heren Infektionswahrscheinlichkeiten priorisieren.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich haben Kliniken in Deutschland verschiedene Datenquellen zur Verf\u00fcgung, die f\u00fcr ein solches Prognosemodell infrage kommen. Hierzu z\u00e4hlen vornehmlich Dokumentations- und Krankenhausinformationssysteme (KIS). Es stellt sich allerdings die Frage, ob <strong>die Informationen \u00fcber Patientenpfade<\/strong>, die sich aus Daten rekonstruieren lassen,<strong> wie sie typischerweise<\/strong> in solchen Systemen <strong>vorliegen, hinreichend sind, um geeignete KI-Modelle zu erstellen.<\/strong> Mit anderen Worten: mit welcher Genauigkeit kann mittels KI-Methoden vorhergesagt werden, welche Patienten infiziert sind?<\/p>\n<p>Es hat sich herausgestellt, dass bei der Beantwortung dieser Frage der <strong>Datenschutz eine Herausforderung<\/strong> ist. Gerade Gesundheitsdaten sind sehr sensibel, deshalb hat man in den allermeisten F\u00e4llen nicht ohne explizite Einwilligung der Betroffenen Zugriff auf vorhandene Daten, welche zuvor zu anderen Zwecken erhoben wurden. Auch der Nachweis einer hinreichenden Anonymisierung, die eine Verwendung erm\u00f6glichen w\u00fcrde, ist gerade bei Patientenpfaden extrem herausfordernd. Deshalb haben wir uns dazu entschieden die ben\u00f6tigten <strong>Daten<\/strong> f\u00fcr eine erste Erprobung <strong>synthetisch zu generieren<\/strong>. Wir haben hierzu ein mittleres Krankenhaus mit 11 Normalstationen, einer Intensiv- und einer Notaufnahmestation sowie OPs und Funktionseinheiten wie Radiologie und Endoskopie anhand \u00f6ffentlich verf\u00fcgbarer Daten nachmodelliert. Auf dieses Krankenhaus haben wir eine erweiterte Version des Simulationsframework H-outbreak <a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> angewendet, welches die Infektionsausbreitung des Erregers <em>Clostridioides difficile<\/em> in einer Krankenhausumgebung simuliert.<\/p>\n<p>Die Grenzen einer solchen Simulation sind, dass man die Realit\u00e4t nur vereinfacht abbilden kann. Nicht alle Aspekte des Klinikalltags k\u00f6nnen genau modelliert werden. Wir haben uns f\u00fcr ein einfaches Szenario entschieden, da unser Fokus auf der Vorhersageg\u00fcte von KI-Modellen und dem Einfluss der Datenqualit\u00e4t auf diese liegt. So haben wir, beispielsweise die Bewegungen bzw. Lokalisations\u00e4nderungen des Klinikpersonals, die ebenfalls als m\u00f6gliche \u00dcbertragungsquelle in Frage k\u00e4men, wie auch die Auswirkungen von Vor- oder Begleiterkrankungen auf das Infektionsgeschehen nicht ber\u00fccksichtigt. Trotz des vereinfachten Szenarios k\u00f6nnen wir dennoch zumindest vorl\u00e4ufige R\u00fcckschl\u00fcsse ziehen, denn die synthetischen Daten helfen, unterschiedliche KI-Modelle zu trainieren und diese hinsichtlich ihrer Vorhersageg\u00fcte zu beurteilen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14066\" aria-describedby=\"caption-attachment-14066\" style=\"width: 2268px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14066\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/RespiVir-Simulation-Workflow.gif\" alt=\"Flussdiagramm des Simulations-Fameworks und anschlie\u00dfender Evaluierung\" width=\"2268\" height=\"1080\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14066\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcbersicht der Untersuchung in Respivir. Anhand der simulierten Daten wurden verschiedene KI-Methoden angewendet und untersucht, wie sich eine mangelnde Datenqualit\u00e4t auf die G\u00fcte der KI auswirkt.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Herausforderungen bei Simulationen von Patienten f\u00fcr ein Prognosemodell<\/h2>\n<p>Anhand der generierten Daten haben wir eine Reihe grundlegender Fragen, die sich im Kontext des Einsatzes von KI-Modellen im geschilderten Anwendungsfall stellen, untersucht. Diese umfassten:<\/p>\n<ul>\n<li>Liefern transparente KI-Modelle, wie Entscheidungsb\u00e4ume, konkurrenzf\u00e4hige Vorhersagen im Vergleich zu weniger transparenten KI-Modellen, wie Support Vector Machines (SVM) oder neuronalen Netzen?<\/li>\n<li>Welchen Einfluss hat die Aufl\u00f6sung der Patientenpfade? Bieten Pfade mit h\u00f6herer Aufl\u00f6sung, beispielsweise mit Daten \u00fcber die konkreten Belegungen einzelner Zimmer, mehr Potenzial f\u00fcr bessere Vorhersagen als Pfade, bei denen nur die Station erfasst wird?<\/li>\n<li>Bieten Teststrategien basierend auf KI-Modellen relevante Vorteile gegen\u00fcber \u00bbCommon Sense\u00ab bzw. Baseline-Strategien? Solche Strategien sind etwa die Testung aller Patienten, die sich bisher bekannterma\u00dfen mit dem erkrankten Patienten im gleichen Zimmer (oder der gleichen Funktionseinheit) aufgehalten haben.<\/li>\n<li>Wie beeinflussen typische Qualit\u00e4tsdefizite in Daten zu Patientenpfaden die G\u00fcte der KI-Prognosen und damit die Effektivit\u00e4t der entsprechenden Teststrategien?<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Sind transparente KI-Modelle \u00e4hnlich effektiv wie neuronale Netze?<\/h2>\n<p>Gerade in sensitiven Bereichen wie dem Gesundheitswesen sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen wichtige Kriterien. Daher stellt sich die Frage, ob f\u00fcr hinreichend genaue Prognosen <strong>komplexe Blackbox-Modelle<\/strong> wie neuronale Netze oder SVM zum Einsatz kommen m\u00fcssen, oder ob transparente, regelbasierte Modelle wie Entscheidungsb\u00e4ume ausreichen. Hierzu haben wir f\u00fcnf typische KI-Modelle f\u00fcr bin\u00e4re Klassifikationsprobleme parallel angewendet: Neuronales Netz, Random Forest, Naive Bayes, Decision Tree und SVM. Die folgende Grafik zeigt die entsprechenden Ergebnisse f\u00fcr die resultierenden Modelle. Hierbei wird die G\u00fcte jedes Modells jeweils mit einer ROC-Kurve (siehe Infobox), also mit der von unten links nach oben rechts verlaufenden Line dargestellt.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<p>Die <strong>Receiver Operating Characteristic (ROC)-Kurve<\/strong> eines Klassifikators, in unserem Fall bez\u00fcglich der Unterscheidung zwischen \u201ainfiziert\u2018 und \u201anicht infiziert\u2018, erlaubt die visuelle Beurteilung der G\u00fcte des Klassifikators entlang unterschiedlicher Entscheidungsgrenzen. Auf der Vertikalen ist hierbei die Sensitivit\u00e4t als <strong><em>Richtig-positiv-Rate<\/em><\/strong> aufgetragen. Dies ist der Anteil an Infizierten, der durch das Modell korrekterweise als infiziert vorhergesagt wurde. Auf der Horizontalen ist zur jeweiligen Sensitivit\u00e4t, der Verlust an Spezifit\u00e4t in Form der <strong><em>Falsch-positiv-Rate<\/em><\/strong> aufgetragen. Dies ist der Anteil der f\u00e4lschlicherweise als infiziert klassifizierter Patienten an den nicht infizierten Patienten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Kurve guter Klassifikatoren steigt m\u00f6glichst steil an und \u00fcberdeckt dabei eine m\u00f6glichst gro\u00dfe Fl\u00e4che. Das bedeutet, gute Klassifikatoren erlauben einen gro\u00dfen Anteil der Infizierten zu identifizieren, <span data-teams=\"true\">ohne dass allzu viele Nichtinfizierte f\u00e4lschlich als Infizierte klassifiziert werden<\/span>. Dies kann auch konkret \u00fcber die <strong><em>Area Under Curve<\/em> (AUC)<\/strong> berechnet werden, die m\u00f6glichst nahe bei 1 liegen sollte. In den folgenden Abbildungen zeigt die schwarze Diagonale das Ergebnis f\u00fcr den Fall, dass die zu testenden Patienten rein zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlt w\u00fcrden. Dies f\u00fchrt zu einem AUC von 0,5.<\/p>\n<\/div>\n<p>Man sieht, dass der Entscheidungsbaum (Decision Tree) vergleichbar gute Vorhersagen trifft wie ein neuronales Netz und deutlich bessere als der SVM-Klassifikator. Da ein Entscheidungsbaum als transparentes Modell leichter nachvollziehbar ist als ein neuronales Netz oder ein Random Forest, werden wir diesen im Folgenden weiterverfolgen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14060\" aria-describedby=\"caption-attachment-14060\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14060\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve-different-classifiers.png\" alt=\"ROC Kurve f\u00fcr verschiedene Klassifikatoren.\" width=\"1000\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve-different-classifiers.png 1000w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve-different-classifiers-400x320.png 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve-different-classifiers-698x558.png 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve-different-classifiers-768x614.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14060\" class=\"wp-caption-text\">ROC Kurve f\u00fcr verschiedene Klassifikatoren. Ein Entscheidungsbaum liefert vergleichbar gute Prognosen wie ein neuronales Netzwerk, ist aber leichter interpretierbar.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Mehr Details bei der Datenerfassung sorgen f\u00fcr eine bessere Vorhersage von Krankenhauskeimen<\/h2>\n<p>Es stellt sich die Frage, welche Rolle die Aufl\u00f6sung bei der Datenerfassung spielt. Da eine Datenerhebung mit h\u00f6herem Detailgrad im Allgemeinen zus\u00e4tzlichen Aufwand verursacht und auch mit Fehlern behaftet sein kann, haben wir den Einfluss unterschiedlicher Aufl\u00f6sungen der Patientenpfade untersucht. Wir haben f\u00fcr den Klassifikator zwei Datens\u00e4tze mit unterschiedlicher Aufl\u00f6sung (bzw. Detailgrad) aufbereitet. Der erste Datensatz enth\u00e4lt lediglich Informationen \u00fcber Verlegungen von Patienten zwischen unterschiedlichen Stationen und Aufenthalte in bestimmten Funktionseinheiten wie der Radiologie. Der zweite Datensatz enth\u00e4lt zus\u00e4tzlich Informationen \u00fcber Belegungen einzelner Zimmer auf den Stationen und Verlegungen zwischen diesen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14061\" aria-describedby=\"caption-attachment-14061\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14061\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_patient-paths.png\" alt=\"ROC-Kurve f\u00fcr verschieden detailliert erfasste Patientenpfade.\" width=\"1000\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_patient-paths.png 1000w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_patient-paths-400x320.png 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_patient-paths-698x558.png 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_patient-paths-768x614.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14061\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcr die beiden KI-Modelle \u00bbNeuronales Netz\u00ab und \u00bbEntscheidungsbaum\u00ab werden jeweils zwei Aufl\u00f6sungen gegen\u00fcbergestellt. Man sieht, dass die detaillierte Erfassung der Patientenpfade (durchgezogene Linien) bessere Prognosen liefert.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eine vergleichende Auswertung zeigt, dass die Vorhersagen besser werden, wenn man den Modellen detailliertere Informationen bereitstellt (durchgezogene vs. gestrichelte Linie). Dies war zwar erwartbar aber ad-hoc nicht sicher. Bemerkenswert ist insbesondere, dass dieser Zusammenhang in diesem Fall nicht nur f\u00fcr komplexe Blackbox-Modelle wie neuronale Netze gilt, sondern ebenso f\u00fcr Entscheidungsb\u00e4ume als einfachere, transparente Modelle.<\/p>\n<h2>KI-gesteuerte Teststrategien zeigen Potential im Kampf gegen multiresistente Keime<\/h2>\n<p>Eine zentrale Frage bez\u00fcglich einer praktischen Anwendung ist, ob der Einsatz von KI \u00fcberhaupt zu besseren Teststrategien f\u00fchren kann. Dazu haben wir diese mit \u00bbherk\u00f6mmlichen\u00ab Strategien verglichen, welche wir im Folgenden als Baseline-Strategien bezeichnen werden. Zwei naheliegende Baseline-Strategien sind das Testen von allen Patienten, die sich in den vergangenen Tagen mit dem erkrankten Patienten entweder (a) im gleichen Zimmer (respektive der gleichen Funktionseinheit) oder (b) der gleichen Station aufgehalten haben.<\/p>\n<p>In der Grafik unten sieht man, dass die Entscheidungsbaum-basierten Strategien (in Orangegelb) generell bessere Ergebnisse liefern, als die beiden untersuchen Baseline-Strategien (in Blau). Beispielsweise kann man aus der Grafik unten ablesen, dass eine KI-basierte Teststrategie bei einer Falsch-positiv-Rate von nur knapp \u00fcber 3% schon ein Sensitivit\u00e4t von 66% besitzt, d.h. zwei Drittel aller Infizierten identifizieren w\u00fcrde. Um zwei Drittel aller Infizierten mit der besseren der beiden Baseline-Strategien zu identifizieren, m\u00fcsste hingegen eine Falsch-positiv-Rate \u2013 also einen Anteil an gesunden Patienten, die der Test f\u00e4lschlicherweise als infiziert einstuft \u2013 von ca. 18% akzeptiert werden (blaue gestrichelte Linie). Dies bedeutet gerade bei geringen Pr\u00e4valenzen, dass bei den Baseline-Strategien deutlich mehr Patienten getestet werden m\u00fcssen, um einen hinreichend hohen Anteil an Infizierten zu identifizieren, was im Krankenhausalltag h\u00e4ufig nicht praktikabel ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14062\" aria-describedby=\"caption-attachment-14062\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14062\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_baseline-methods_vs_ai-models.png\" alt=\"Vergleich von Entscheidungsbaum-Klassifikator und klassische Teststrategien.\" width=\"1000\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_baseline-methods_vs_ai-models.png 1000w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_baseline-methods_vs_ai-models-400x320.png 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_baseline-methods_vs_ai-models-698x558.png 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_baseline-methods_vs_ai-models-768x614.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14062\" class=\"wp-caption-text\">Um in der Simulation zwei Drittel der infizierten Patienten zu entdecken, was einer Sensitivit\u00e4t (d.h. Richtig-positiv Rate) von 66% entspricht (horizontale lila Linie), h\u00e4tte man mit dem geeigneteren Baseline-Klassifikator eine Falsch-postiv-Rate von ca. 18%, was bei einer geringen Pr\u00e4valenz viele (negative) Tests bedeuten w\u00fcrde.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Datenqualit\u00e4t ist entscheidend: M\u00fcll rein, M\u00fcll raus<\/h2>\n<p>In einem n\u00e4chsten Schritt haben wir untersucht, ob bei unsauberen Daten immer noch gute Vorhersagen geliefert werden. F\u00fcr Datenanalysen und KI-Modelle gilt das bekannte \u00bb<a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/quantity-over-quality-mistake\/\">Garbage In, Garbage Out-Prinzip<\/a>\u00ab (\u00bbM\u00fcll rein, M\u00fcll raus-Prinzip\u00ab). Dies besagt, dass bei Datenanalysen die Resultate der Analyse verf\u00e4lscht werden, wenn die verarbeiteten Daten in einer schlechten Qualit\u00e4t vorliegen. Es stellt sich also die berechtigte Frage, inwieweit typische Qualit\u00e4tsdefizite den Nutzen solcher Modelle beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In der Praxis tritt bei der Entwicklung und Verwendung von KI-Modellen das Problem auf, dass die <strong>Daten h\u00e4ufig nicht perfekt<\/strong> erfasst sind. Die in der Simulation generierten Daten sind aber vollst\u00e4ndig und fehlerfrei hinterlegt. Im Klinikalltag sind wiederum viele Szenarien denkbar, bei denen Daten inkorrekt erfasst werden. In einem internen Austausch mit einem Mediziner haben wir folgende erwartbare Defizite identifiziert:<\/p>\n<ol>\n<li>Die \u00dcbermittlung eines Testergebnisses versp\u00e4tet sich. Es kann sogar unter Umst\u00e4nden dazu kommen, dass eine Probe komplett verloren geht.<\/li>\n<li>Die Analyseergebnisse werden falsch zugeordnet, hei\u00dft, dass die Ergebnisse von Patienten versehentlich miteinander vertauscht werden.<\/li>\n<li>Die Diagnose wird zu sp\u00e4t dokumentiert. Als Konsequenz kann es bei einer Patientenverlegung dazu kommen, dass ein Raum, der als \u00dcbertragungsort infrage kommt, nicht vom System ber\u00fccksichtigt wird.<\/li>\n<li>Kurze Aufenthalte f\u00fcr eine spezielle Untersuchung (z.B. in der Endoskopie oder der Radiologie) werden nicht im KIS eingetragen.<\/li>\n<li>F\u00fcr einen Patienten wird bei der Aufnahme versehentlich ein falsches Bett ins KIS eingetragen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gibt es noch weitere denkbare Szenarien, die wir aber aufgrund ihrer Vielf\u00e4ltigkeit und Komplexit\u00e4t in unserer Implementierung nicht modelliert haben. Dazu geh\u00f6rt unter anderem ein technischer Mangel bei der Probenentnahme oder -verarbeitung, der zu einem falschen Testergebnis f\u00fchrt. Auch werden sonstige Patientenbewegungen innerhalb des Krankenhauses, sowie eine m\u00f6gliche Kontaminationsverschleppung durch Personen, die mehrere Bereiche in der Klinik besuchen (wie z.B. private Besucher, Sozialdienst, Seelsorge, Physiotherapie) nicht erfasst.<\/p>\n<p>Wir haben die f\u00fcnf oben genannten<strong> typischen Defizite <\/strong>genauer untersucht und k\u00fcnstlich als Datenqualit\u00e4tsm\u00e4ngel in die simulierten Daten eingebracht. Wir haben hierbei <strong>zwei wichtige Szenarien untersucht<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Szenario A) <\/strong><\/em>Wie wirkt sich die <strong>historische Datenqualit\u00e4t<\/strong> auf die G\u00fcte des auf diesen Daten trainierten Vorhersagemodells aus?<br class=\"yoast-text-mark\" \/>Dies bezieht sich darauf, dass Modelle, die auf fehlerbehafteten Daten (d.h. mit obigen Qualit\u00e4tsm\u00e4ngeln) trainiert wurden, anschlie\u00dfend auf (sauberen) Testdaten angewendet werden.<\/li>\n<li><em><strong>Szenario B) <\/strong><\/em>Wie wirkt sich die <strong>aktuelle Datenqualit\u00e4t<\/strong> im Rahmen der Modellanwendung auf die G\u00fcte der erhaltenen Vorhersagen aus?<br class=\"yoast-text-mark\" \/>Dies bezieht sich darauf, dass das KI-Modell zwar auf sauberen historischen Daten trainiert wurde, aber die Daten in der Anwendung Qualit\u00e4tsm\u00e4ngel aufweisen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um die Auswirkungen beider Szenarien zu untersuchen, haben wir die Trainings-, bzw. Testdaten schrittweise mit einem h\u00f6heren Anteil an Qualit\u00e4tsdefiziten augmentiert. Da die Mehrheit der Patientenpfade im Klinikalltag wahrscheinlich korrekt erfasst wird, haben wir f\u00fcr die Eintrittswahrscheinlichkeit der oben genannten Ereignisse einen Bereich von 1-20% betrachtet.<\/p>\n<h4>Historische Datenqualit\u00e4t zeigt \u00fcberraschend geringen Einfluss<\/h4>\n<p>In <em><strong>Szenario <\/strong><strong>A)<\/strong><\/em> l\u00e4sst sich f\u00fcr diesen Bereich tats\u00e4chlich nur schwer zeigen, dass die Datenqualit\u00e4t die Vorhersageg\u00fcte beeinflusst. Weder das AUC-Ma\u00df noch der Plot der ROC-Kurve deuten an, dass sich bei einer Verschlechterung der Datenqualit\u00e4t auch die Vorhersagen des KI-Modells verschlechtern. Dies ist bemerkenswert, da man eine Verschlechterung des AUC-Werts erwarten w\u00fcrde. F\u00fcr den Klinikalltag w\u00fcrde dies f\u00fcr das vereinfachte Szenario bedeuten, dass das KI-Modell eine hinreichend gute Qualit\u00e4t hat, auch wenn es mit unsauberen Daten antrainiert worden ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14063\" aria-describedby=\"caption-attachment-14063\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14063\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-train-data.png\" alt=\"ROC-Kurve f\u00fcr augmentierte Datenqualit\u00e4tsm\u00e4ngel f\u00fcr den Entscheidungsbaum.\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-train-data.png 900w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-train-data-400x267.png 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-train-data-698x465.png 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-train-data-768x512.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14063\" class=\"wp-caption-text\">Herbeigef\u00fchrte Datenqualit\u00e4tsdefizite f\u00fcr den Trainingsdatensatz von 0%-20%. In Szenario A) kann man keine relevante Verschlechterung der Prognoseg\u00fcte durch Datenqualit\u00e4tsdefizite erkennen.<\/figcaption><\/figure>\n<h4>Aktuelle Datenqualit\u00e4t erscheint entscheidend<\/h4>\n<p>In <strong><em>Szenario B)<\/em><\/strong> sieht der Sachverhalt etwas anders aus. Man sieht klar, dass Qualit\u00e4tsdefiziten in den aktuell vorliegenden Daten einen relevanten Einfluss auf die G\u00fcte der Modellvorhersagen haben. Sowohl die ROC-Kurve als auch der AUC-Wert verschlechtern sich zunehmend bei Verschlechterung der Datenqualit\u00e4t.<\/p>\n<figure id=\"attachment_14064\" aria-describedby=\"caption-attachment-14064\" style=\"width: 900px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14064\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-test-data.png\" alt=\"Augmentierte Test Daten f\u00fcr den Entscheidungsbaum\" width=\"900\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-test-data.png 900w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-test-data-400x267.png 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-test-data-698x465.png 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/roc-curve_augmented-test-data-768x512.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-14064\" class=\"wp-caption-text\">Herbeigef\u00fchrte Datenqualit\u00e4tsdefizite f\u00fcr den Testdatensatz von 0%-20%. In Szenario B) erkennt man klar eine Verschlechterung der Prognoseg\u00fcte durch Datenqualit\u00e4tsdefizite.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Das Potenzial von KI im Kampf gegen Krankenhauskeime<\/h2>\n<p>Unsere Simulation war vereinfacht, dennoch konnten erste R\u00fcckschl\u00fcsse gezogen werden. Wir konnten in unserer Simulationsstudie zeigen, dass bei Qualit\u00e4tsdefiziten in den Eingabedaten die G\u00fcte der Vorhersagen deutlich nachl\u00e4sst. Vergleichbare Qualit\u00e4tsdefizite in den Trainingsdaten scheinen hingegen weniger kritisch. Grunds\u00e4tzlich scheint das Potenzial zu bestehen, auch mit transparenten KI-Modellen Teststrategien zu definieren, die nicht datenbasierten Strategien \u00fcberlegen sind. Um diese Effekte quantitativ genauer zu fassen, sind allerdings weitere Untersuchungen notwendig. Denkbar ist eine Erweiterung des Simulationsframeworks, um den Klinikalltag realistischer zu modellieren. Als wichtigen Schritt sehen wir allerdings insbesondere die Erprobung auf realen Klinikdaten im Rahmen einer Fallstudie oder Pilotumsetzung.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<h4>Ausblick<\/h4>\n<p>Unsere Simulation hat gezeigt, welches Potenzial KI bei der Bek\u00e4mpfung von Krankenhauskeimen haben k\u00f6nnte. Um die Modelle weiter zu verbessern und ihre Praxistauglichkeit zu beweisen, planen wir weitere Forschung. Denkbar sind realistischere Simulationen, aber auch eine Pilotumsetzung mit realen Klinikdaten.<\/p>\n<p>Haben Sie Interesse an einer Zusammenarbeit oder m\u00f6chten mehr \u00fcber unsere Forschung erfahren?<br \/>\n<a href=\"mailto:michael.klaes@iese.fraunhofer.de, thomas.luiz@iese.fraunhofer.de, anfrage@iese.fraunhofer.de\">Kontaktieren Sie uns gerne!<\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Quellen<\/h4>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/SharedDocs\/FAQs\/DE\/Krankenhausinfektionen-und-Antibiotikaresistenz\/FAQ_Liste.html#entry_16871344\">RKI FAQs: Krankenhausinfektionen und Antibiotikaresistenz<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.zdd.fraunhofer.de\/de\/zdd-projekte\/respivir.html\">Fraunhofer ZDD: Projekt \u00bbRespiVir\u00ab<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3] <\/a>Aus Gr\u00fcnden der besseren Lesbarkeit wird in folgendem auf die gleichzeitige Verwendung weiblicher und m\u00e4nnlicher Sprachformen verzichtet und das generische Maskulinum verwendet. S\u00e4mtliche Personenbezeichnungen gelten gleicherma\u00dfen f\u00fcr beide Geschlechter.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41598-023-47296-1\">www.nature.com<\/a>, <a href=\"https:\/\/github.com\/denissekim\/Simulation-Model\">github.com: Simulation-Model<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5] <\/a><a href=\"http:\/\/[3] https:\/\/edoc.rki.de\/bitstream\/handle\/176904\/6224\/2019_Article_Hygienema%C3%9FnahmenBeiClostridioi.pdf\">RKI: Hygienema\u00dfnahmen bei Clostridioi (PDF) <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Krankenhauskeime sind eine unsichtbare, aber t\u00f6dliche Gefahr und ein gro\u00dfes Problem in unserem Gesundheitssystem. Sch\u00e4tzungen zufolge sterben allein in Deutschland jedes Jahr 10.000 bis 20.000 Menschen, weil sie sich im Krankenhaus mit Krankheitserregern infizieren, sog. nosokomiale Infektionen\u00a0[1]. Besonders gef\u00e4hrlich sind&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":26,"featured_media":14104,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[399,211,177],"tags":[170,780,97],"coauthors":[46,418,764],"class_list":["post-14058","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-digital-health","category-digitale-transformation","category-kuenstliche-intelligenz","tag-data-science","tag-simulation","tag-smart-health"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.7 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien - Blog des Fraunhofer IESE<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"KI-Modell im Kampf gegen Krankenhauskeime: Mit Pr\u00e4diktionsmodell die Ausbreitung multiresistenter Keime im Krankenhaus reduzieren.\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien - Blog des Fraunhofer IESE\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"KI-Modell im Kampf gegen Krankenhauskeime: Mit Pr\u00e4diktionsmodell die Ausbreitung multiresistenter Keime im Krankenhaus reduzieren.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Fraunhofer IESE\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/FraunhoferIESE\/\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2025-09-15T06:32:36+00:00\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2025-09-15T06:33:32+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Krankenhausreinigung.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"748\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"375\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"Dr. Michael Kl\u00e4s, Christof Schroth, Dr. Thomas Luiz\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@FraunhoferIESE\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@FraunhoferIESE\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"Dr. Michael Kl\u00e4s\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"14\u00a0Minuten\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label3\" content=\"Written by\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data3\" content=\"Dr. Michael Kl\u00e4s, Christof Schroth, Dr. Thomas Luiz\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\\\/\\\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/\"},\"author\":{\"name\":\"Dr. Michael Kl\u00e4s\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/790f3967298ec81883eb87ed11d86c5e\"},\"headline\":\"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien\",\"datePublished\":\"2025-09-15T06:32:36+00:00\",\"dateModified\":\"2025-09-15T06:33:32+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/\"},\"wordCount\":2742,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/Krankenhausreinigung.jpg\",\"keywords\":[\"Data Science\",\"Simulation\",\"Smart Health\"],\"articleSection\":[\"Digital Health\",\"Digitale Transformation\",\"K\u00fcnstliche Intelligenz\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/\",\"name\":\"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien - Blog des Fraunhofer IESE\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/Krankenhausreinigung.jpg\",\"datePublished\":\"2025-09-15T06:32:36+00:00\",\"dateModified\":\"2025-09-15T06:33:32+00:00\",\"description\":\"KI-Modell im Kampf gegen Krankenhauskeime: Mit Pr\u00e4diktionsmodell die Ausbreitung multiresistenter Keime im Krankenhaus reduzieren.\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/Krankenhausreinigung.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2025\\\/08\\\/Krankenhausreinigung.jpg\",\"width\":748,\"height\":375,\"caption\":\"Professional nurse wiping the bed and cleaning room after patients in hospital ward.\"},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\\\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Startseite\",\"item\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#website\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/\",\"name\":\"Fraunhofer IESE\",\"description\":\"Blog des Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#organization\",\"name\":\"Fraunhofer IESE\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/08\\\/fhg_iese_logo.png\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2016\\\/08\\\/fhg_iese_logo.png\",\"width\":183,\"height\":50,\"caption\":\"Fraunhofer IESE\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/logo\\\/image\\\/\"},\"sameAs\":[\"https:\\\/\\\/www.facebook.com\\\/FraunhoferIESE\\\/\",\"https:\\\/\\\/x.com\\\/FraunhoferIESE\",\"https:\\\/\\\/www.linkedin.com\\\/company\\\/fraunhoferiese\\\/\",\"https:\\\/\\\/www.youtube.com\\\/c\\\/FraunhoferIESE\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/#\\\/schema\\\/person\\\/790f3967298ec81883eb87ed11d86c5e\",\"name\":\"Dr. Michael Kl\u00e4s\",\"image\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/02\\\/klaes_michael-96x96.jpg83e380d8683e0c7345165dedbc8ccb71\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/02\\\/klaes_michael-96x96.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/wp-content\\\/uploads\\\/2022\\\/02\\\/klaes_michael-96x96.jpg\",\"caption\":\"Dr. Michael Kl\u00e4s\"},\"description\":\"Dr. Michael Kl\u00e4s ist seit Abschluss seines Informatikstudiums in der angewandten Forschung t\u00e4tig und ber\u00e4t Unternehmen in den Bereichen Softwarequalit\u00e4t und Datenanalyse. Im Laufe der letzten Dekade verantwortete er in zahlreichen Industrie- und Forschungsprojekten insbesondere den Aufbau von KPI-Systemen, die Evaluation neuer Technologien und die Entwicklung pr\u00e4diktiver Analysen. In seiner Dissertation besch\u00e4ftigte er sich mit der Vorhersage von Softwarefehlern unter Einbeziehung von Expertenwissen. Aktuell liegt sein Schwerpunkt im Bereich der Potenzialanalyse f\u00fcr datengetriebene Innovation und der Datenqualit\u00e4ts- und Unsicherheitsanalyse bei Big-Data- und KI-Systemen. Als Autor zahlreicher Fachpublikationen engagiert er sich zudem als Hochschuldozent und als Experte bei der Normierung (DIN\\\/VDE).\",\"url\":\"https:\\\/\\\/www.iese.fraunhofer.de\\\/blog\\\/author\\\/michael-klaes\\\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien - Blog des Fraunhofer IESE","description":"KI-Modell im Kampf gegen Krankenhauskeime: Mit Pr\u00e4diktionsmodell die Ausbreitung multiresistenter Keime im Krankenhaus reduzieren.","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien - Blog des Fraunhofer IESE","og_description":"KI-Modell im Kampf gegen Krankenhauskeime: Mit Pr\u00e4diktionsmodell die Ausbreitung multiresistenter Keime im Krankenhaus reduzieren.","og_url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/","og_site_name":"Fraunhofer IESE","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/FraunhoferIESE\/","article_published_time":"2025-09-15T06:32:36+00:00","article_modified_time":"2025-09-15T06:33:32+00:00","og_image":[{"width":748,"height":375,"url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Krankenhausreinigung.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"Dr. Michael Kl\u00e4s, Christof Schroth, Dr. Thomas Luiz","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@FraunhoferIESE","twitter_site":"@FraunhoferIESE","twitter_misc":{"Verfasst von":"Dr. Michael Kl\u00e4s","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"14\u00a0Minuten","Written by":"Dr. Michael Kl\u00e4s, Christof Schroth, Dr. Thomas Luiz"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/"},"author":{"name":"Dr. Michael Kl\u00e4s","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#\/schema\/person\/790f3967298ec81883eb87ed11d86c5e"},"headline":"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien","datePublished":"2025-09-15T06:32:36+00:00","dateModified":"2025-09-15T06:33:32+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/"},"wordCount":2742,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Krankenhausreinigung.jpg","keywords":["Data Science","Simulation","Smart Health"],"articleSection":["Digital Health","Digitale Transformation","K\u00fcnstliche Intelligenz"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/","name":"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien - Blog des Fraunhofer IESE","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Krankenhausreinigung.jpg","datePublished":"2025-09-15T06:32:36+00:00","dateModified":"2025-09-15T06:33:32+00:00","description":"KI-Modell im Kampf gegen Krankenhauskeime: Mit Pr\u00e4diktionsmodell die Ausbreitung multiresistenter Keime im Krankenhaus reduzieren.","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Krankenhausreinigung.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Krankenhausreinigung.jpg","width":748,"height":375,"caption":"Professional nurse wiping the bed and cleaning room after patients in hospital ward."},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/krankenhauskeime-mittels-kuenstlicher-intelligenz-zu-effektiven-teststrategien\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Startseite","item":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Krankenhauskeime: Mittels K\u00fcnstlicher Intelligenz zu effektiven Teststrategien"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#website","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/","name":"Fraunhofer IESE","description":"Blog des Fraunhofer-Institut f\u00fcr Experimentelles Software Engineering","publisher":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#organization","name":"Fraunhofer IESE","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/fhg_iese_logo.png","contentUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/fhg_iese_logo.png","width":183,"height":50,"caption":"Fraunhofer IESE"},"image":{"@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/FraunhoferIESE\/","https:\/\/x.com\/FraunhoferIESE","https:\/\/www.linkedin.com\/company\/fraunhoferiese\/","https:\/\/www.youtube.com\/c\/FraunhoferIESE"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/#\/schema\/person\/790f3967298ec81883eb87ed11d86c5e","name":"Dr. Michael Kl\u00e4s","image":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/klaes_michael-96x96.jpg83e380d8683e0c7345165dedbc8ccb71","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/klaes_michael-96x96.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/klaes_michael-96x96.jpg","caption":"Dr. Michael Kl\u00e4s"},"description":"Dr. Michael Kl\u00e4s ist seit Abschluss seines Informatikstudiums in der angewandten Forschung t\u00e4tig und ber\u00e4t Unternehmen in den Bereichen Softwarequalit\u00e4t und Datenanalyse. Im Laufe der letzten Dekade verantwortete er in zahlreichen Industrie- und Forschungsprojekten insbesondere den Aufbau von KPI-Systemen, die Evaluation neuer Technologien und die Entwicklung pr\u00e4diktiver Analysen. In seiner Dissertation besch\u00e4ftigte er sich mit der Vorhersage von Softwarefehlern unter Einbeziehung von Expertenwissen. Aktuell liegt sein Schwerpunkt im Bereich der Potenzialanalyse f\u00fcr datengetriebene Innovation und der Datenqualit\u00e4ts- und Unsicherheitsanalyse bei Big-Data- und KI-Systemen. Als Autor zahlreicher Fachpublikationen engagiert er sich zudem als Hochschuldozent und als Experte bei der Normierung (DIN\/VDE).","url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/author\/michael-klaes\/"}]}},"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Krankenhausreinigung.jpg","jetpack_sharing_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/26"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14058"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14219,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14058\/revisions\/14219"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14058"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=14058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}