{"id":13797,"date":"2025-04-24T12:22:12","date_gmt":"2025-04-24T10:22:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/?p=13797"},"modified":"2025-06-16T09:30:01","modified_gmt":"2025-06-16T07:30:01","slug":"notfallmedizin-digitalisierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/notfallmedizin-digitalisierung\/","title":{"rendered":"Digitalisierung in der Notfallmedizin: wie Notf\u00e4lle schneller, effizienter und sicherer versorgt werden k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Die Notfallmedizin ist ein zentraler Teil unseres Gesundheitswesens und der staatlichen Daseinsvorsorge. Ein gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung hat schon einmal den Rettungsdienst gerufen oder die Notaufnahme eines Krankenhauses aufgesucht: 2023 erfolgten 13,4 Millionen Rettungsdiensteins\u00e4tze bei gesetzlich Krankenversicherten [1] und ca. 12,4 Millionen ambulante Notfallbehandlungen in Krankenh\u00e4usern [2]. Dieser Beitrag will demonstrieren, wie moderne Informationstechnologie (IT) dazu beitragen kann, die notfallmedizinische Versorgung schneller, effizienter und sicherer zu machen. Die konsequente Nutzung von IT ist \u2013 neben entsprechenden Strukturreformen \u2013 auch Forderung von notfallmedizinischen Fachgesellschaften und Forschern aus dem Bereich Public Health.[3;4]<\/p>\n<p>Ein wesentliches Merkmal der Notfallmedizin ist die zeitliche Dringlichkeit der Diagnostik und Behandlung \u2013 allerdings gilt dies nicht f\u00fcr alle Erkrankungen und Verletzungsbilder in demselben Ma\u00dfe. So sollen Patientinnen und Patienten mit einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer lebensbedrohlichen Verletzung sp\u00e4testens 60 Minuten nach dem Notruf in einer geeigneten Klinik eintreffen, und dort innerhalb von max. 30 Minuten die lebensrettende Therapie (z.B. Wiederer\u00f6ffnung eines verschlossenen Blutgef\u00e4\u00dfes oder lebensrettende Operation) beginnen. [5] Weniger bedrohliche Erkrankungen, wie z. B. ein eingeklemmter Harnleiterstein, m\u00fcssen zwar ebenfalls z\u00fcgig erkannt und versorgt werden, aber nicht unmittelbar. Diese Priorisierung nach der Dringlichkeit der Erkrankung ist auch deshalb notwendig, da die Ressourcen in der Notfallmedizin (z.B. Rettungswagen, Not\u00e4rzte, Personal und R\u00e4umlichkeiten der Notaufnahmen, OP-S\u00e4le) nicht beliebig verf\u00fcgbar und h\u00e4ufig stark ausgelastet sind.<\/p>\n<p>Verz\u00f6gerungen bei der Behandlung k\u00f6nnen unter Umst\u00e4nden massive Folgen haben. So erh\u00f6ht sich beispielsweise die Sterblichkeit bei schweren inneren Blutungen um ca. 1 % pro Minute Verz\u00f6gerung bis zum Beginn der Operation. Bei einem Schlaganfall sterben jede Minute 1,9 Millionen Nervenzellen und 14 Milliarden Synapsen (Verbindungen zwischen Nervenzellen) ab. [6]<\/p>\n<h2>Beispiel einer notfallmedizinischen Versorgung ohne Einsatz moderner IT<\/h2>\n<p>Die 58-j\u00e4hrige Frau M. erleidet gegen 10:20 Uhr bei der Arbeit in einem Steuerb\u00fcro einen Schw\u00e4cheanfall, dazu leichte \u00dcbelkeit und Herzklopfen. Sie hatte bereits am Vortag \u00e4hnliche Symptome, die aber nach einiger Zeit wieder abgeklungen waren. Sie begibt sich in den Personalaufenthaltsraum, um sich dort zu erholen. Als eine Kollegin nach einiger Zeit nach ihr sieht, haben die Symptome deutlich zugenommen. Die Kollegin ruft die Rettungsleitstelle an und berichtet von einem \u00bbSchw\u00e4chezustand und Kreislaufproblemen\u00ab, die seit dem Vortag best\u00fcnden. Nach ca. zehn Minuten trifft ein Rettungswagen ein, dessen Besatzung den Zustand als bedrohlich einsch\u00e4tzt und deshalb ein Notarzteinsatzfahrzeug nachfordert. Das n\u00e4chststehende Notarzteinsatzfahrzeug ist jedoch in einem anderen Einsatz l\u00e4nger gebunden. Der Leitstellenmitarbeitende fragt telefonisch in der Nachbarleitstelle um Entsendung des dortigen Notarztes nach und erh\u00e4lt nach einigen Minuten die entsprechende Zusage. Die Notfallsanit\u00e4ter legen der Patientin zwischenzeitlich ein EKG an, geben ihr Sauerstoff und gerinnungshemmende Medikamente, da sie den Verdacht auf einen Herzinfarkt \u00e4u\u00dfern. Die Not\u00e4rztin erreicht die Patientin gegen 11:15 Uhr. Sie best\u00e4tigt das Vorliegen eines akuten Herzinfarkts, verabreicht kreislaufstabilisierende Medikamente und beauftragt die Leitstelle, eine aufnahmebereite Klinik f\u00fcr die Patientin zu finden. Nach telefonischer Abfrage bei insgesamt vier Krankenh\u00e4usern sagt um 11:25 Uhr eine 45 km entfernte kardiologische Abteilung die Aufnahme zu. Nach kurzer \u00dcberlegung hinsichtlich der mutma\u00dflichen Transportdauer erbittet die Not\u00e4rztin einen Rettungshubschrauber zum Transport. Dieser muss ebenfalls telefonisch von einer Nachbarleitstelle angefordert werden. Der Hubschrauber erreicht die Einsatzstelle um ca. 11:45 Uhr. Durch weitere Ma\u00dfnahmen stabilisiert sich der Zustand der Patientin nochmals, sodass der Hubschrauber um 12:05 Uhr den Flug in die Klinik antreten kann. Um 12:28 Uhr wird die Patientin im Herzkatheterlabor an die kardiologische Abteilung \u00fcbergeben. Bei der Herzkatheteruntersuchung zeigen sich zwei gro\u00dfe verschlossene Herzkranzgef\u00e4\u00dfe. Die Pumpleistung des Herzmuskels ist infarktbedingt erheblich eingeschr\u00e4nkt. Nach Einbringen von mehreren sog. Stents zur Aufdehnung der verschlossenen Gef\u00e4\u00dfe wird die Patienten auf die Intensivstation verbracht. Sie wird eine Woche sp\u00e4ter bei immer noch deutlich reduzierter Herzfunktion zur station\u00e4ren Anschlussheilbehandlung in eine Rehaklinik verlegt.<\/p>\n<h3>Zeitliche Zusammenfassung des Versorgungsablaufs:<\/h3>\n<ul>\n<li>Symptombeginn: 10:20 Uhr<\/li>\n<li>Notruf: 10:40 Uhr<\/li>\n<li>Ankunft des Rettungswagens: 10:49 Uhr<\/li>\n<li>Ankunft des Notarzteinsatzfahrzeuges: 11:15 Uhr<\/li>\n<li>Ankunft des Rettungshubschraubers: 11:45 Uhr<\/li>\n<li>Transportbeginn: 12:05 Uhr<\/li>\n<li>Ankunft der Patientin im Herzkatheterlabor: 12:28 Uhr<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es vergingen somit mehr als zwei Stunden bis zur \u00dcbergabe im Herzkatheterlabor. Auch wenn die Patientin das Ereignis \u00fcberlebte, war die Verz\u00f6gerung in Bezug auf die langfristige k\u00f6rperliche Leistungsf\u00e4higkeit ung\u00fcnstig, da mit zunehmender Dauer bis zum Er\u00f6ffnen des Herzkrankgef\u00e4\u00dfes auch mehr Herzmuskelgewebe abstirbt (time is muscle).<br \/>\nSolche Szenarien sind kein Einzelfall: Daten eines notfallmedizinischen Qualit\u00e4tsregisters zeigen, dass das angestrebte Intervall von max. 60 Minuten bis zur Klinikankunft beim Herzinfarkt nur in ca. zwei Drittel der F\u00e4lle auch tats\u00e4chlich eingehalten wird. \u00c4hnliche Defizite zeigen sich z.B. beim Schlaganfall. [7]<\/p>\n<h2>Wie k\u00f6nnte dieser Notfall nun mittels einer digitalisierten Rettungskette ablaufen?<\/h2>\n<p>Frau M.&#8217;s Smartwatch erkennt einen abnorm hohen und unregelm\u00e4\u00dfigen Puls und eine leicht erniedrigte Sauerstoffs\u00e4ttigung im Blut und signalisiert ihr einen gef\u00e4hrlichen Gesundheitszustand. In einem Videonotruf, den ihre Kollegin mit ihrem Smartphone absetzt, erkennt der Mitarbeitende in der Rettungsleitstelle unmittelbar den bedrohlichen Zustand und gibt parallel zur Alarmierung der Rettungsmittel mittels einer standardisierten Software gezielt Erste-Hilfe-Hinweise. Bei der Alarmierung der Rettungsmittel werden nicht nur die eigenen Fahrzeuge ber\u00fccksichtigt, sondern auch die der benachbarten Regionen. Dabei gibt das System aufgrund der vermuteten lebensbedrohlichen Herzerkrankung den Hinweis, direkt einen Rettungshubschrauber mitzualarmieren, da nur dieser auch in der notwendigen kurzen Zeitspanne in einem Herzzentrum eintreffen kann. Die Besatzung des Rettungswagens kann schon vor Eintreffen des Notarztes das EKG drahtlos an einen Spezialisten \u00fcbertragen und sich dort telemedizinisch beraten lassen und so ggf. zus\u00e4tzliche Medikamente verabreichen. Au\u00dferdem k\u00f6nnen die Einsatzkr\u00e4fte \u00fcber einen Online-Nachweis die n\u00e4chst geeignete aufnahmebereite Klinik identifizieren und danach \u00fcber ihren Tablet-PC die wichtigsten Informationen \u00fcber Frau M.&#8217;s Zustand digital an die Klinik \u00fcbermitteln. Diese kann dadurch die notwendigen Vorbereitungen im Herzkatheterlabor treffen. In der Summe k\u00f6nnen diese Ma\u00dfnahmen sowohl die Behandlungssicherheit erh\u00f6hen, als auch zeitliche Verz\u00f6gerungen deutlich reduzieren. Im beschriebenen Szenario w\u00e4re eine Zeitersparnis um ca. 50 % m\u00f6glich.<\/p>\n<h3>Zeitliche Zusammenfassung des Versorgungsablaufs:<\/h3>\n<ul>\n<li>Symptombeginn: 10:20 Uhr<\/li>\n<li>Notruf: 10:25 Uhr<\/li>\n<li>Ankunft des Rettungswagens: 10:34 Uhr<\/li>\n<li>Ankunft des Rettungshubschraubers: 10:45 Uhr<\/li>\n<li>Ankunft der Patientin im Herzkatheterlabor: 11:15 Uhr<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-13797 gallery-columns-1 gallery-size-full'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rettungskette-FraunhoferIESE.png'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rettungskette-FraunhoferIESE.png\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"KIgest\u00fctzte Rettungskette in der Notfallmedizin\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rettungskette-FraunhoferIESE.png 2560w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rettungskette-FraunhoferIESE-400x107.png 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rettungskette-FraunhoferIESE-698x186.png 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rettungskette-FraunhoferIESE-768x205.png 768w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rettungskette-FraunhoferIESE-1536x410.png 1536w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Rettungskette-FraunhoferIESE-2048x546.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<h2>Digitale Technologien sind heute grunds\u00e4tzlich verf\u00fcgbar, aber warum kommen sie in der Notfallmedizin nicht durchg\u00e4ngig zum Einsatz?<\/h2>\n<p>Eine wichtige Ursache liegt in der Kleinteiligkeit der Strukturen im Rettungsdienst. Dieser ist h\u00e4ufig noch auf der Ebene von Landkreisen oder kreisfreien St\u00e4dten organisiert, mit jeweils eigener Leitstelle, d.h. nur \u00f6rtlicher Zust\u00e4ndigkeit der Rettungsmittel und eigenen IT-Systemen. Die Zusammenarbeit mit benachbarten Rettungsdiensten und Leitstellen ist entsprechend organisatorisch und technisch aufwendig. Sofern technische Schnittstellen zu den IT-Systemen der Nachbarregionen bestehen, sind diese teuer, und jeder Wechsel eines (Sub)systems erfordert entsprechende Anpassungen. Ein weiteres Hindernis sind rechtliche Vorgaben. So sind automatisierte medizinische Notrufe \u00fcber Smartwatches oder \u00e4hnliche Ger\u00e4te oder Videonotrufe \u00fcber Social Messenger aktuell entweder nicht erlaubt oder erfolgen bestenfalls in einer rechtlichen Grauzone, oder k\u00f6nnen mangels geeigneter Schnittstellen nicht \u00fcberall empfangen werden. Eine Ausnahme ist der sog. EU-eCall [8], bei dem Sensoren in neueren PKW-Modellen einen (mutma\u00dflich) schweren Unfall erkennen, automatisch einen Notruf ausl\u00f6sen und wichtige Daten wie die Fahrzeugposition automatisch an die Leitstelle \u00fcbermitteln. Der sog. next generation eCall soll ab Anfang 2026 noch deutlich erweiterte Funktionalit\u00e4ten aufweisen.<\/p>\n<p>Teilweise bestehen bei den Mitarbeitenden im Rettungsdienst oder in den Leitstellen, nicht nur bei \u00e4lteren Mitarbeitenden, \u00c4ngste, durch neue IT-L\u00f6sungen \u00fcberfordert oder evtl. \u00bbbevormundet\u00ab zu werden, und nutzen daher neue Technologien nur unzureichend. Daher ist es wichtig, bei entsprechenden Beschaffungen die Mitarbeitenden fr\u00fchzeitig zu informieren, ihre Bed\u00fcrfnisse zu ber\u00fccksichtigen, und sie in der Anwendung der neuen Technologien handlungssicher zu machen. Datenschutzanforderungen sind selbstverst\u00e4ndlich zu ber\u00fccksichtigen, stellen jedoch kein grunds\u00e4tzliches Hindernis f\u00fcr die Digitalisierung in der Notfallmedizin dar. Die steigende Abh\u00e4ngigkeit von IT bedarf jedoch entsprechender Risikoanalysen und wirksamer Konzepte bzgl. der Ausfallsicherheit und zum Schutz vor Cyberangriffen oder Datenmanipulation.<\/p>\n<h2>Wie kann KI in der Notfallmedizin unterst\u00fctzen?<\/h2>\n<p>Gro\u00dfes Potenzial liegt zuk\u00fcnftig in der Integration k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) in allen Schritten der Notfallversorgung, beginnend bei der automatischen Erkennung von Notf\u00e4llen [9], \u00fcber die KI-unterst\u00fctzte Notrufbearbeitung und Lagedarstellung in Leitstellen [10,11,12], die KI-unterst\u00fctzte Notfallversorgung vor Ort [13] oder im Rahmen der Telemedizin [14], bis hin zur Versorgung im Schockraum der Klinik [15]. Dennoch ist KI kein \u00bbSelbstl\u00e4ufer\u00ab \u2013 die Beteiligten m\u00fcssen diesen Systemen vertrauen k\u00f6nnen, und ihre Zuverl\u00e4ssigkeit und \u00dcberlegenheit gegen\u00fcber konventionellen Verfahren muss auch unter schwierigen Bedingungen nachgewiesen werden [16].<\/p>\n<p>Das Potenzial moderner IT wird in der Notfallmedizin bislang nicht vollumf\u00e4nglich genutzt, was auf kleinr\u00e4umigen Strukturen, fehlender Interoperabilit\u00e4t, finanziellen und rechtlichen Restriktionen, sowie auch Unsicherheiten im Umgang mit der Technik beruht. Auf mittlere Sicht wird KI in allen Bereichen der Notfallmedizin Einzug halten und diese schneller, sicherer und effizienter machen.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<h2>Mehr zum Thema Digitalisierung in der Notfallmedizin<\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Fraunhofer IESE unterst\u00fctzt die Digitalisierung in der Notfallmedizin in zahlreichen Projekten<\/p>\n<ul>\n<li>durch eigene Softwaresysteme<\/li>\n<li>die Leitung entsprechender Digitalisierungsprojekte (z.B. Telenotfallmedizin)<\/li>\n<li>Datenanalysen f\u00fcr Beh\u00f6rden und Ministerien.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mit dem <strong>Zentralen Landesweiten Behandlungskapazit\u00e4tsnachweis (ZLB) Rheinland-Pfalz<\/strong> entwickelte das Fraunhofer IESE ein Online-System zur Echtzeitdarstellung verf\u00fcgbarer Krankenhauskapazit\u00e4ten und digitalen Voranmeldung von Notfallpatienten durch den Rettungsdienst.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/de\/referenz\/zlb-behandlungskapazitaetsnachweis-krankenhaeuser-rlp.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt; mehr zum Projekt ZLB<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im <strong>Projekt SPELL (Semantische Plattform zur intelligenten Entscheidungs- und Einsatzunterst\u00fctzung in Leitstellen und beim Lagemanagement)<\/strong> werden mittels einer digitalen, KI-basierten Plattform unterschiedliche Daten- und Informationsquellen von Leitstellen und anderen relevanten Akteuren integriert. Dies erm\u00f6glicht in Notf\u00e4llen, z.B. bei gr\u00f6\u00dferen Schadenslagen, ein gemeinsames Lagemanagement zwischen mehreren Leitstellen und damit eine bessere Bew\u00e4ltigung solcher herausfordernden Szenarien.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/spell\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&gt; mehr zum Projekt SPELL<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Haben Sie Fragen oder eine Herausforderung f\u00fcr uns? <a href=\"mailto:anfrage@iese.fraunhofer.de; thomas.luiz@iese.fraunhofer.de; daniel.schneider@iese.fraunhofer.de\">Kontaktieren Sie uns<\/a>!<\/p>\n<\/div>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>[1] Bundesgesundheitsministerium: <a href=\"https:\/\/www.bundesgesundheitsministerium.de\/fileadmin\/Dateien\/3_Downloads\/Statistiken\/GKV\/Geschaeftsergebnisse\/KG2_2023.pdf\">Gesch\u00e4ftsergebnisse Gesetzliche Krankenversicherung 2023<\/a><\/p>\n<p>[2] Statisitschs Bundesamt: <a href=\"https:\/\/www.destatis.de\/DE\/Presse\/Pressemitteilungen\/2024\/12\/PD24_N061_23.html\">12,4\u00a0Millionen\u00a0Behandlungen in Notfallambulanzen im Jahr 2023<\/a><\/p>\n<p>[3] Deutsche Interdisziplin\u00e4re Vereinigung f\u00fcr Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI): DIVI-Positionspapier Rettungsdienst 2030:<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.springermedizin.de\/notfallmedizin\/divi-positionspapier-rettungsdienst-2030-strategien-fuer-eine-na\/50390348\">Strategien f\u00fcr eine nachhaltige pr\u00e4klinische Notfallversorgung\u00a0<\/a><\/p>\n<p>[4] Bertelsmann Stiftung. <a href=\"https:\/\/www.bertelsmann-stiftung.de\/fileadmin\/files\/PicturePark\/2022-12\/Studie_Notfallversorgung.pdf\">Studie Notfallversorgung\u00a0<\/a>2022<\/p>\n<p>[5] Fischer M, Kehrberger E, Marung H, Moecke H, Pr\u00fcckner S, Trentzsch H, Urban B, Fachexperten der Eckpunktepapier Konsensus-Gruppe (2016) <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s10049-016-0187-0\">Eckpunktepapier 2016 zur notfallmedizinischen Versorgung der Bev\u00f6lkerung in der Pr\u00e4hospitalphase und in der Klinik.<\/a> Notfall Rettungsmed 19, 387\u2013395<\/p>\n<p>[6] Sawyer JL. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1161\/01.STR.0000196957.55928.ab\">Time is brain &#8211; quantified<\/a>. Stroke 2006 Jan;37(1):263-6.<\/p>\n<p>[7] Rettungsdienst BW: <a href=\"https:\/\/www.sqrbw.de\/fileadmin\/SQRBW\/Downloads\/Qualitaetsberichte\/SQRBW_Qualitaetsbericht_2023_web_Lesezeichen.pdf\">Qualit\u00e4tsbericht 2023<\/a><\/p>\n<p>[8] WDR-Nachrichten (17.07.2024): <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/notrufsystem-ecall-weniger-verkehrstote-100.html\">E-Call-Notrufsystem: Tausende Verkehrstote weniger?<\/a><\/p>\n<p>[9] Rettungslandschaft Steiger-Stiftung: <a href=\"https:\/\/rettungslandschaft.steiger-stiftung.de\/loss-of-pulse-detection\/\"><span id=\"span-21-3739\" class=\"ct-span\">Smartwatch mit &#8222;loss of pulse detection&#8220;<\/span><\/a><\/p>\n<p>[10] Europ\u00e4ische Komission, Horizon 2020: <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/article\/id\/421437-artificial-intelligence-detects-cardiac-arrest-in-emergency-calls\/de\">Artificial Intelligence for Emergency Medical Services<\/a><\/p>\n<p>[11] <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/spell\/\">K\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr Leitstellen und Lagezentren \u2013 das Projekt SPELL<\/a><\/p>\n<p>[12] SWR: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/ludwigshafen\/leitstelle-ludwigshafen-bei-notruf-kuenstliche-intelligenz-100.html#:~:text=Neben%20dem%20%C3%9Cbersetzer%20sollen%20noch,in%20den%20Rhein%20gefallen%20ist\">Leitstelle Ludwigshafen: Bei Notruf hilft K\u00fcnstliche Intelligenz<\/a><\/p>\n<p>[13] Healthcare in Europe: <a href=\"https:\/\/healthcare-in-europe.com\/de\/news\/rettungseinsatz-ersthelfer-kirett-ki.html\">Hilfe beim Rettungseinsatz durch tragbare KI-Box<\/a><\/p>\n<p>[14] Uniklinik Aachen: <a href=\"https:\/\/www.ukaachen.de\/kliniken-institute\/institut-fuer-rettungsmedizin\/alle-beitraege-aus-news\/news\/kuenstliche-intelligenz-ki-als-einsatzunterstuetzung-fuer-den-telenotarzt\/\">K\u00fcnstliche Intelligenz (KI) als Einsatzunterst\u00fctzung f\u00fcr den Telenotarzt<\/a><\/p>\n<p>[15] MDR 02.04.2024: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/medizin-gesundheit\/news-ki-in-der-notaufnahme-kann-krankenhauspersonal-entlasten-100.html\">K\u00fcnstliche Intelligenz in der Notaufnahme<\/a><\/p>\n<p>[16] SIGS JavaSPEKTRUM, Professor Roberto V. Zicari: <a href=\"https:\/\/www.sigs.de\/artikel\/eine-ki-ist-kein-din-a4-blatt\/\">&#8222;Eine KI ist kein DIN-A4-Blatt&#8220;<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Notfallmedizin ist ein zentraler Teil unseres Gesundheitswesens und der staatlichen Daseinsvorsorge. 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