{"id":13711,"date":"2025-03-24T14:36:18","date_gmt":"2025-03-24T13:36:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/?p=13711"},"modified":"2025-09-30T10:59:58","modified_gmt":"2025-09-30T08:59:58","slug":"interoperabilitaet-krankenhaus-mit-oneviewmed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/interoperabilitaet-krankenhaus-mit-oneviewmed\/","title":{"rendered":"Interoperabilit\u00e4t im Krankenhaus: Mit OneViewMed alle Patientendaten auf einem Dashboard"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet mit gro\u00dfen Schritten voran. In einer Zeit, in der Gesundheitsdaten eine immer wichtigere Rolle spielen, stehen Kliniken, Krankenh\u00e4user, \u00e4rztliche Praxen und Pflegeeinrichtungen vor der Herausforderung, medizinische Informationen und Daten von Patientinnen und Patienten effizient und sicher zu verwalten. Oft sind relevante Informationen nur fragmentiert und in unterschiedlichen Systemen sowie Formaten gespeichert. Dies erschwert eine umfassende und effiziente Betreuung der Betroffenen. Viele Systeme sind nicht interoperabel und erlauben keinen direkten Datenaustausch. Manuelle Abgleiche und Eintragungen sind erforderlich, was zeitaufwendig und fehleranf\u00e4llig ist. Vor diesem Hintergrund beauftragte das Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt (UKF) das Fraunhofer IESE mit der Entwicklung von <strong>OneViewMed<\/strong>: Einer einheitlichen Anzeigem\u00f6glichkeit f\u00fcr medizinische Informationen f\u00fcr klinische Kontexte, um Interoperabilit\u00e4t im Krankenhaus herzustellen. Der Projektname ist die Kurzform von \u00bbOne Viewpoint for Medical Information in Clinical Contexts\u00ab.<\/p>\n<p>Mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen soll die Qualit\u00e4t, Transparenz und Effizienz gesteigert werden und so die Gesundheitsversorgung nachhaltig verbessern. Die Voraussetzung daf\u00fcr: Interoperabilit\u00e4t. Denn bisher sind die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen noch wenig vernetzt. Der Informationsaustausch erfolgt per Arztbrief oder Fax. Daten werden in unterschiedlichen Formaten abgespeichert. Die Verwendung von Fachterminologien ist nicht einheitlich, und Informationen bestehen vielfach aus unstrukturiertem Freitext. F\u00fcr ein digitales Zusammenspiel aller an der Behandlung von Patientinnen und Patienten beteiligten Akteure bedarf es jedoch eines nahtlosen Austauschs von Daten. [1]<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<h2>Was bedeutet Interoperabilit\u00e4t im Krankenhaus?<\/h2>\n<p>Interoperabilit\u00e4t bezeichnet die F\u00e4higkeit verschiedener IT-Systeme, Softwareanwendungen und medizinischer Ger\u00e4te, nahtlos und sicher Daten auszutauschen und zu nutzen. Sie erm\u00f6glicht eine effiziente Kommunikation innerhalb und zwischen verschiedenen Krankenh\u00e4usern, \u00e4rztlichen Praxen, Laboren etc., um eine bessere Patientenversorgung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Beispiele f\u00fcr ausgetauschte Daten sind:<\/p>\n<ul>\n<li>Elektronische Patientenakten (ePA) mit Diagnosen, Behandlungsverl\u00e4ufen und Medikationspl\u00e4nen<\/li>\n<li>Labordaten wie Blutwerte oder MRT-Befunde<\/li>\n<li>Notfalldaten zu Allergien oder chronischen Erkrankungen<\/li>\n<li>Abrechnungs- und Verwaltungsdaten f\u00fcr Kostentr\u00e4ger und Versicherungen<\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<h2>Bedarf an Interoperabilit\u00e4t im Krankenhaus<\/h2>\n<p>Krankenh\u00e4user sind komplexe Organisationen, in denen zahlreiche Akteure gemeinsam an der Patientenversorgung beteiligt sind. Jeder dieser Akteure erzeugt dabei wichtige Informationen, die von anderen genutzt werden m\u00fcssen. Die Komplexit\u00e4t der Gesundheitsdaten ergibt sich dabei aus der Vielfalt der Datentypen, wie z. B. Arztbriefe, klinische Befunde sowie Labor- und Pathologiedaten. F\u00fcr eine effektive und sichere Gesundheitsversorgung ist es unerl\u00e4sslich, dass diese Daten reibungslos zwischen verschiedenen Systemen und Personen ausgetauscht werden k\u00f6nnen und zudem verst\u00e4ndlich aufbereitet sind, um eine optimale Nutzung zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>In den meisten F\u00e4llen sind Krankenh\u00e4user jedoch heterogene Systeme, die aus einer Vielzahl von Programmen und Ger\u00e4ten bestehen, die isoliert voneinander agieren. Die dadurch entstehende Fragmentierung von Patientendaten erschwert den Zugang zu vollst\u00e4ndigen Krankenakten, was zu medizinischen Fehlern und Ineffizienzen f\u00fchrt.[2]<\/p>\n<p>So kann der fehlende Austausch von Daten zu schwerwiegenden Problemen, wie z.B. Medikationsfehlern, f\u00fchren. Denn die Hauptursachen hierf\u00fcr sind Erfassungsprobleme und \u00dcbertragungsfehler, weil dieselben Daten in verschiedenen Systemen eingegeben werden m\u00fcssen, sowie der fehlende Zugang zu standardisierten Verordnungen.[3]<\/p>\n<p>Interoperable Systeme hingegen erm\u00f6glichen durch nahtlosen Datenaustausch eine pr\u00e4zisere Diagnose, bessere Kommunikation zwischen Fachkr\u00e4ften und einen sicheren, schnelleren Informationsaustausch. Dadurch lassen sich Fehler wie falsche Medikationen reduzieren, die Kosten senken und die Effektivit\u00e4t steigern.[2]<\/p>\n<h2>Innovative L\u00f6sung zur Verbesserung der Interoperabilit\u00e4t<\/h2>\n<p>Um den Herausforderungen der Fragmentierung von Patientendaten und den damit verbundenen Risiken in der Gesundheitsversorgung entgegenzuwirken, sind innovative Ans\u00e4tze erforderlich. Ein effektives Konzept verfolgt das Projekt OneViewMed, das gezielt an der Beseitigung von Datenbr\u00fcchen arbeitet und somit die Interoperabilit\u00e4t im Krankenhaus verbessert. Im Rahmen des Digitalisierungsprojekts \u00bbDigitales Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt\u00ab \u2013 gef\u00f6rdert durch das Hessische Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur \u2013 wurde vom Fraunhofer IESE eine L\u00f6sung entwickelt, die den nahtlosen Austausch von Gesundheitsdaten erm\u00f6glicht: Ein zentrales Dashboard zur kontextsensitiven Darstellung von Daten. Es f\u00fchrt in einer Tablet-Anwendung alle f\u00fcr den betrachteten Anwendungsfall relevanten Gesundheitsdaten von Patientinnen und Patienten aus verschiedenen Quellsystemen des Universit\u00e4tsklinikums Frankfurt zusammen und stellt sie einheitlich und \u00fcbersichtlich bereit. Behandelnde und Pflegekr\u00e4fte k\u00f6nnen schneller auf wichtige Informationen zugreifen, wodurch die Behandlung erleichtert und die Sicherheit erh\u00f6ht wird. Zugrunde liegt der Anwendung ein zentrales Daten-Repository, in dem Daten aus verschiedenen Krankenhausinformationssystemen (KIS) und anderen Software-L\u00f6sungen zusammenflie\u00dfen und in den <a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/fhir-isik-austausch-von-gesundheitsdaten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FHIR-Standard<\/a> \u00fcberf\u00fchrt werden.<\/p>\n<h2>Projektziele zur Optimierung von Verlegungen im Krankenhaus<\/h2>\n<p>Hauptziel des Projekts war es, eine prototypische digitale L\u00f6sung f\u00fcr das Anwendungsszenario der \u00bbVerlegungen von Patientinnen und Patienten von der Intensiv- auf die Normalstation\u00ab zu entwickeln. Entlang der Patient Journey gab es aufgrund der unterschiedlichen Krankenhausinformationssysteme (KIS) auf den verschiedenen Stationen, insbesondere bei Verlegungen Datenbr\u00fcche, die durch die Dashboard-Anwendung adressiert wurden. Eine benutzungsfreundliche und auf den Kontext zugeschnittene Darstellung klinischer Daten sollte Arbeitsaufw\u00e4nde seitens des medizinischen Personals reduzieren und das Auffinden relevanter Informationen erleichtern.<\/p>\n<p>Im Fokus standen dabei die zentrale Datenintegration und die Zusammenf\u00fchrung von Daten aus unterschiedlichen Systemen, wie den verschiedenen Krankenhausinformationssystemen (KIS), elektronischen Patientenakten (ePA), Laborberichten und Bildgebungsdaten. Zudem musste die Interoperabilit\u00e4t mit bestehenden IT-Infrastrukturen gew\u00e4hrleistet werden. Durch den vereinfachten Zugriff auf verlegungsrelevante, fallspezifische Daten kann so einerseits der Arbeitsalltag der Behandelnden erleichtert als auch die Versorgung der Patientinnen und Patienten verbessert werden. Eine schnellere und pr\u00e4zisere Darstellung der relevanten Daten aus verschiedenen Systemen sowie die nutzerfreundliche Aufbereitung dieser reduzieren den Aufwand f\u00fcr Behandelnde und erh\u00f6hen die Sicherheit f\u00fcr alle Beteiligten. Insgesamt sollen durch das Dashboard Arbeitsabl\u00e4ufe rund um die Verlegung optimiert, administrative Aufgaben f\u00fcr das medizinische Personal reduziert und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen und Stationen verbessert werden. Neben der Benutzungsfreundlichkeit und Effizienz f\u00fcr die Anwendenden spielten bei der Konzeption auch Datensicherheit und Datenschutzaspekte eine wichtige Rolle. So wurde z.B. auf die Einhaltung regulatorischer Vorgaben wie der DSGVO und der Datenschutzrichtlinien im Gesundheitswesen geachtet.<\/p>\n<h2>Entwicklungsprozess der Dashboard-Anwendung<\/h2>\n<p>In einem ausf\u00fchrlichen und iterativen Verfahren zur Erhebung der Bedarfe kamen verschiedene Methoden zum Einsatz \u2013 darunter z.B. Workshops zum Patient Journey Mapping mit verschiedenen Stakeholdern, Interviews mit medizinischem Personal und IT-Fachkr\u00e4ften sowie einer Hospitation auf der chirurgischen Intensivstation und einer Normalstation am Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt. Dokumentenanalysen zum besseren Verst\u00e4ndnis des Kontexts erg\u00e4nzten die Erhebung, in deren Anschluss ein Anwendungsszenario festgelegt wurde. Mittels der Task-Oriented Requirements Engineering (TORE)-Methodik wurden die relevanten Informationen gesammelt und strukturiert. Die erhobenen Anforderungen wurden dokumentiert und in ein Dom\u00e4nenmodell \u00fcberf\u00fchrt, um die relevanten Entit\u00e4ten und deren Beziehungen zu definieren. Ein Abgleich mit dem FHIR-Standard sollte die Interoperabilit\u00e4t gew\u00e4hrleisten. Auf Basis einer Stakeholder-Analyse konnten drei archetypische Stakeholdergruppen in Form von Personas dokumentiert werden, wobei die prim\u00e4ren Anwendenden des Dashboards Behandelnde auf der Normalstation sind, bei denen Verlegungen eintreffen und z\u00fcgig aufgenommen werden m\u00fcssen, h\u00e4ufig mit einer d\u00fcrftigen Informationslage. Auf Basis dieser Vorarbeiten wurde eine Tablet-Anwendung konzipiert, die auf den exemplarischen Anwendungsfall zugeschnitten ist und prototypisch Behandlungspfade der Verlegung abbildet.<\/p>\n<p>Um das Konzept und das visuelle Design zu evaluieren, wurden im gesamten Projektverlauf Interviews und User-Testings mit medizinischem Personal des Universit\u00e4tsklinikums Frankfurt durchgef\u00fchrt. So konnten Feedback und Bedarfe direkt in eine \u00fcberarbeitete Version mit den entsprechenden Anpassungen einflie\u00dfen. Zum Projektabschluss fand eine abschlie\u00dfende Evaluation mit den Teilnehmenden der vorherigen Interviews statt, indem der finale Prototyp erneut getestet und die Zufriedenheit mittels des User Experience Questionnaires (UEQ) erfasst wurde. Aus den Findings wurden Machbarkeitsaussagen sowie Handlungsempfehlungen f\u00fcr die Gestaltung einer Dashboard-Anwendung im klinischen Kontext f\u00fcr das UKF abgeleitet.<\/p>\n<h2>Mit dem Dashboard klinische Daten auf einen Blick<\/h2>\n<figure id=\"attachment_13719\" aria-describedby=\"caption-attachment-13719\" style=\"width: 1280px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13719 size-full\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-1.png\" alt=\"Interoperabilit\u00e4t Krankenhaus: Mit OneViewMed alle Patientendaten auf einem Dashboard\" width=\"1280\" height=\"925\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-1.png 1280w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-1-400x289.png 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-1-698x504.png 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-1-768x555.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13719\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 1: Dashboard mit der Stations\u00fcbersicht<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Dashboard wurde so konzipiert, dass es eine strukturierte und \u00fcbersichtliche Darstellung der klinischen Daten aller Patientinnen und Patienten auf der Station erm\u00f6glicht. Zentrale Komponenten sind ein sicherer Log-in f\u00fcr den Schutz der sensiblen Daten, eine \u00dcbersichtsseite, die Informationen zu allen Patientinnen und Patienten auf der Station bereitstellt, sowie Detailansichten, die umfassende Informationen zu einer Person und eine Chronologie der Behandlung bieten. Insbesondere wurde die Einsichtnahme von Diagnosen, Befunden und Medikationen vereinfacht und \u00fcbersichtlicher. Die Behandelnden k\u00f6nnen in der Detailansicht fallbezogene Informationen \u2013 schwerpunktm\u00e4\u00dfig in die Bereiche \u00dcbersicht, Medikation, Vitaldaten, Chronologie und Dokumente unterteilt \u2013 einsehen. Dadurch stehen Behandelnden schnell und \u00fcbersichtlich die wichtigsten Informationen zu eingehenden Verlegungen auf ihre Station zur Verf\u00fcgung, wodurch die Aufnahme erleichtert wird. \u00dcberdies kann das Dashboard auch f\u00fcr die Weiterbehandlung der bereits auf der Station befindlichen Personen genutzt werden.<\/p>\n<p>Um eine sichere und vollst\u00e4ndige Verlegung zu gew\u00e4hrleisten, verf\u00fcgt das Dashboard \u00fcber ein integriertes Aufgabenkonzept. Dieses zeigt die wichtigsten Aufgaben an, die bei der Aufnahme anfallen, je nach Station entweder in eigenen Listen bzw. durch sogenannte Standard Operating Procedures (SOPs) definiert oder von den Behandelnden fallspezifisch erstellt. Dabei werden wesentliche Schritte aufgef\u00fchrt, die vor der vollst\u00e4ndigen Aufnahme auf der Station abzuschlie\u00dfen sind. Hierzu z\u00e4hlen unter anderem die \u00e4rztliche Untersuchung, die Kontrolle von Wunden und Drainagen, das \u00dcberpr\u00fcfen aktueller Laborwerte sowie die Kontrolle und gegebenenfalls Anpassung der Medikation. Erst wenn alle Aufgaben erledigt und im System abgehakt sind, wird die Kachel der Neueing\u00e4nge in der \u00dcbersicht in die Rubrik \u00bbAuf der Station\u00ab verschoben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_13720\" aria-describedby=\"caption-attachment-13720\" style=\"width: 1283px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13720 size-full\" src=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-2.png\" alt=\"Interoperabilit\u00e4t im Krankenhaus: Dashboard f\u00fcr Medikations\u00fcbersicht einer Patientin\" width=\"1283\" height=\"927\" srcset=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-2.png 1283w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-2-400x289.png 400w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-2-698x504.png 698w, https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/UKF-2-768x555.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1283px) 100vw, 1283px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13720\" class=\"wp-caption-text\">Abbildung 2: Medikations\u00fcbersicht einer Patientin<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Vorteile von Interoperabilit\u00e4t in Krankenh\u00e4usern: Erh\u00f6hte Effizienz und Sicherheit im Klinikbetrieb<\/h2>\n<p>Das OneViewMed-Projekt stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung einer integrierten medizinischen Informationsversorgung dar. Durch die B\u00fcndelung relevanter Daten in einem benutzerfreundlichen Dashboard wird die Effizienz im Klinikbetrieb erh\u00f6ht und die Sicherheit der Patientinnen und Patienten verbessert<em>. <\/em>Die iterative Vorgehensweise bei der Konzeption und die enge Zusammenarbeit mit den Anwendenden haben dazu beigetragen, eine passgenaue L\u00f6sung f\u00fcr das Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt zu entwickeln. Durch die Umsetzung dieses Projekts soll eine moderne, sichere und effiziente Plattform geschaffen werden, die nicht nur die Arbeit von \u00e4rztlichem und pflegerischem Personal erleichtert, sondern auch die gesamte Versorgung im klinischen Kontext langfristig verbessert. Ein durchdachtes Dashboard f\u00fcr klinische Daten kann somit einen entscheidenden Beitrag zur Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung leisten.<\/p>\n<div class=\"info-box\">\n<h3>Mehr zum Thema Interoperabilit\u00e4t im Krankenhaus<\/h3>\n<ul>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/de\/trend\/digitalisierung-gesundheitswesen\/klinische-ablaeufe-steigern.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Effizienz und Qualit\u00e4t in klinischen Abl\u00e4ufen durch Interoperabilit\u00e4t nachhaltig steigern<\/a><\/strong><br \/>\nWir unterst\u00fctzen Ihre Klinik bei der Verbesserung klinischer Workflows auf der Grundlage von innovativer Datennutzung durch Interoperabilit\u00e4t zwischen klinischen Systemen<\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/blog\/fhir-isik-austausch-von-gesundheitsdaten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forschungsprojekt <b>\u00bbFHIR-Starter\u00ab<\/b><\/a>:<\/strong><br \/>\nFHIR? ISiK? Die Zukunft f\u00fcr den Austausch von Gesundheitsdaten zur effizienteren Patientenversorgung!<\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/de\/media\/presse\/pm_2024_07_18_patientenverlegung-mit-dashboard.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pressemeldung <b>\u00bbOneViewMed\u00ab<\/b><\/a>:<br \/>\n<\/strong>Fraunhofer IESE und Universit\u00e4tsklinikum Frankfurt entwickeln gemeinsam ein Konzept f\u00fcr die Interoperabilit\u00e4t klinischer IT-Systeme<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<li><strong><a href=\"https:\/\/www.iese.fraunhofer.de\/de\/referenz\/one-view-med.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Success Story\u00a0\u00bbOneViewMed\u00ab<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Haben Sie Fragen oder eine Herausforderung f\u00fcr uns? <a href=\"mailto: anfrage@iese.fraunhofer.de; daniela.hery@iese.fraunhofer.de; theresa.ahrens@iese.fraunhofer.de\">Kontaktieren Sie uns<\/a>!<\/p>\n<\/div>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>[1] Philipp Stachwitz, J\u00f6rg F. Debatin, <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s00103-022-03642-8\">Digitalisierung\u00a0im\u00a0Gesundheitswesen: heute und in Zukunft<\/a><br \/>\n[2]\u00a0<!--StartFragment --><span class=\"cf0\">Iroju, O., Soriyan, A., Gambo, I., &amp; Olaleke, J. (2013). Interoperability in healthcare: benefits, challenges and resolutions. <\/span><span class=\"cf1\">International Journal of Innovation and Applied Studies<\/span><span class=\"cf0\">, <\/span><span class=\"cf1\">3<\/span><span class=\"cf0\">(1), 262-270.<\/span><!--EndFragment --><br \/>\n[3] <!--StartFragment --><span class=\"cf0\">Rahmawati, H. K., &amp; Adisasmito, W. B. B. (2023, September). The Benefits of Interoperability to Prevent Medication Error in Hospital. In <\/span><span class=\"cf1\">The International Conference on Public Health Proceeding<\/span><span class=\"cf0\"> (Vol. 4, No. 02, pp. 379-387).<\/span><!--EndFragment --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet mit gro\u00dfen Schritten voran. 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