Veranstaltungen und Messen

Marktanalyse zu BPM Suites

Abschlussveranstaltung mit Vorstellung der Studienergebnisse

Datum: 10. Dezember 2013, 16:30 Uhr
Ort: Fraunhofer IESE, Kaiserslautern

Das Fraunhofer IESE hat zusammen mit der der SP Consulting GmbH aus Ludwigshafen eine Studie zum Thema MARKTANALYSE ZU BPM SUITES durchgeführt. Die Ergebnisse möchten wir Ihnen gern im Rahmen einer Abschlussveranstaltung präsentieren.
Diese findet am 10. Dezember 2013 um 16:30 Uhr im Fraunhofer-Zentrum in Kaiserslautern statt.

Nutzen Sie die Möglichkeit, mehr über die Ergebnisse der BPM-Studie zu erfahren und lassen Sie sich an diesem Nachmittag von weiteren interessanten Vorträgen inspirieren. Anschließend können Sie den Abend im Rahmen einer Ausstellung mit geselligem Networking ausklingen lassen.

Wir freuen uns darauf, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Thomas Jeswein

Technologietransfer in KMUs in Rheinland-Pfalz

Die vom Land Rheinland-Pfalz geförderte Transferstelle für den Softwarecluster Rheinland-Pfalz hat u.a. den Auftrag, Know-how und innovative Technologien sowie Forschungs- und Anwendungsergebnisse aus Projekten des Spitzenclusters „Softwareinnovationen für das digitale Unternehmen“ in die kleinen und mittelständischen Softwareunternehmen des Landes zu bringen.

Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den Wissenschaftlern des Fraunhofer IESE in Kaiserslautern. Ziel ist es, in vorwettbewerblichen Transferprojekten die Innovationsfähigkeit der IT-Unternehmen in den Bereichen Softwaretechnologie und Softwareentwicklung zu stärken. Die Arbeiten im Transferprojekt werden von den Vertragsparteien, also den beteiligten IT-Unternehmen und dem Fraunhofer IESE, unentgeltlich erbracht. Wie solch ein Transferprojekt ausgestaltet werden kann, erläutert dieser Vortrag. Weitere Infos unter www.tsc-rlp.de.

Dr. Jörg Dörr

Geschäftsprozesse im Wandel

Die IT-Welt ist im Wandel. Sowohl eingebettete Systeme als auch Informationssysteme vernetzen sich zunehmend. Klassische Geschäftsprozessorientierte Applikationen sehen sich neuen Chancen und Herausforderungen gegenüber. Mobile Applikationen können Geschäftsprozesse bereichern. Doch wo ist wirkliches Potential für die mobilen Helfer? Und was bedeuten Schlagworte wie „intelligente“, „soziale“ oder „adaptive“ Geschäftsprozesse? Dieser Vortrag beleuchtet wie Geschäftsprozesse und deren IT-Unterstützung sich gewandelt haben und noch wandeln werden.

Dr. Jörg Dörr ist seit 2010 Leiter der Hauptabteilung „Information Systems“ am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern. Davor war er fünf Jahre lang Leiter der Abteilung „Requirements- und Usability-Engineering“. Sein Arbeitsschwerpunkt in Forschungs- und Transferprojekten umfasst Requirements Engineering mit Fokus auf nicht-funktionalen Aspekten in dem er im Jahre 2010 auch promovierte. Er studierte an der Universität Kaiserslautern Informatik mit Nebenfach Elektrotechnik. Seit 2002 arbeitet er am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE). Jörg Dörr verfügt über umfassende Kenntnisse auf dem Gebiet des Requirements Engineerings für Software- und Systementwicklung. Er leitet diverse Schulungs-, Technologietransfer- und Forschungsprojekte im industriellen Umfeld. Seit 2006 ist er als Dozent zum Thema Requirements Engineering an Hochschulen aktiv. Jörg Dörr ist ebenfalls Sprecher der Fachgruppe Requirements Engineering der GI (Gesellschaft für Informatik e.V.) und in diversen akademischen und industriellen Programmausschüssen aktiv. Im Jahr 2013 ist er Co-Chair der REFSQ 2013: International Working Conference on Requirements Engineering: Foundation for Software Quality.

Prof. Thomas Allweyer

Geschäftsprozessmanagement und Software Engineering – wie passt das zusammen?

Gemäß der typischen Betrachtungsweise geht es bei der Softwareentwicklung darum, eine Menge von Anforderungen in Form einer lauffähigen Software umzusetzen. Aus Sicht des Geschäftsprozessmanagements ist Software hingegen in einen durchgängigen Kreislauf eingebunden, der von der Unternehmensstrategie über den Entwurf und die Umsetzung der Prozesse bis hin zum Prozesscontrolling reicht. Dies erfordert einen engere Integration des Software Engineering in die Entwicklung der Geschäftsprozesse und somit auch eine andere Art des Zusammenwirkens von Business und IT. Insbesondere beim Einsatz von Business Process Management-Systemen (BPMS) bietet die direkte Ausführbarkeit grafischer Geschäftsprozessmodelle neue Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Methodik zur Entwicklung prozessunterstützender Anwendungen muss jedoch neben der eigentlichen Ablauflogik auch andere Aspekte, wie Datenstrukturen, Geschäftsregeln oder Benutzer-Rollen gleichberechtigt einbeziehen. Ebenso sollte sie eine integrierte Betrachtung  BPMS-basierter Prozessanwendungen und der klassischen, Code-basierten Software-Entwicklung ermöglichen.

Eduardo Gonzalez

Adidas goes BPM – Costs, Benefits and Lessons Learned

In den letzten zwei Jahren hat adidas eine erfolgreiche BPM-Initiative nach einem untypischen “Bottom-up” Ansatz vorangetrieben. Unter dem Dach eines globalen Sharepoint-Rolloutprogramms wurde eine BPMS-Plattform ausgewählt und in die IT-Landschaft eingeführt, um den wachsenden Bedarf an Workflow-Lösungen zu adressieren. In Partnerschaft mit einem seiner wichtigsten IT-Dienstleister (Infosys) hat das adidas Workflow Team 12 Prozessautomatisierungsprojekte angestoßen und gemanagt und 9 Lösungen zur Verbesserung der Effizienz und Transparenz in mehreren globalen Funktionen erarbeitet, darunter Beschaffung, Versorgungskette, Finanzen, Marketing und eCommerce.

Dr. Sebastian Adam

Dr. Sebastian Adam studierte Angewandte Informatik mit Schwerpunkte Betriebliche Informationssysteme an der TU Kaiserslautern. Seit 2005 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Berater und seit 2011 als Teamleiter / Senior Engineer für Requirements Engineering am Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) tätig. In zahlreichen Projekten hat er in den vergangenen Jahren sowohl Anforderungsprozesse aktiv begleitet als auch im Rahmen von Technologietransfer optimiert. Ein Schwerpunkt lag dabei auf der Verknüpfung von Business Analysis und BPM mit Requirements Engineering. Daneben promovierte er 2012 zum Thema Wiederverwendungsorientierter Anforderungserhebung.